Vortrag: Herpetologische Reiseeindrücke aus dem Oman03.03.10
Im Februar 2009 unternahmen wir eine herpetologische Reise durch den Oman. Neben hoher Gastfreundlichkeit und beeindruckender Natur bietet dieses Land vor allem eine sehr interessante Herpetofauna.

Vortrag: Herpetologische Reiseeindrücke aus dem Oman (CR).
HTVÖ

Die Möglichkeit der Orientierung im Magnetfeld bei der Erdkröte13.02.10
Am 23. Februar 2010 (Dienstag) hält Lukas Landler einen Vortrag über die im Laufe seiner Diplomarbeit gewonnenen Erkenntnisse im Gebiet der Orientierungsmechanismen von Amphibien.
Der Fokus der Arbeit liegt auf dem Phänomen der magnetischen Orientierung bei Erdkröten.
Vortragsort: herpetologische Sammlung NHM Wien (Eingang Burgring 7)
ÖGH Veranstaltung Februar

ÖGH Veranstaltungen März bis Juni 201002.02.10
Heute hat die ÖGH ihr Veranstaltungsprogramm bis Juni 2010 bekannt gegeben.
ÖGH @ HF.at

Projekt: Amphibienschutz an NÖs Straßen24.01.10
Straßenverkehr als Gefährdungsursache Nummer 1 für heimische Amphibien (CR).

Alle in Niederösterreich vorkommenden Amphibienarten stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Tiere und sind daher auch durch das NÖ Naturschutzgesetz geschützt. Jedes Jahr werden unzählige Amphibien auf ihrer Wanderung zu den Laichgewässern auf den Straßen überfahren. In Niederösterreich lässt der Amphibienschutz an Straßen noch vieles zum Wünschen übrig. So gibt es derzeit noch kein gesammeltes Wissen über die Wanderstrecken, viele dürften noch gar nicht bekannt sein. An vielen Todesstrecken gibt es keine oder nur unzureichende Schutzeinrichtungen.


Jetzt hat das Land Niederösterreich (Abteilung Naturschutz und Abteilung Straßenbetrieb) gemeinsam mit dem Naturschutzbund NÖ und der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie (ÖGH) das Projekt "Amphibienschutz an NÖs Straßen" gestartet. Ziel ist es, Schutzeinrichtungen in ihrer Funktion zu verbessern, für ungesicherte Wanderstrecken Lösungen zu finden und die engagierten Freiwilligen zu unterstützten. Eine detailierte Beschreibung des Projekts, Projektunterlagen, interessante Links und wie Sie das Team unterstützen können sind auf der Homepage des NABU NÖ zu finden.

NABU NÖ

Vortrag: Die Giftschlangen Europas08.01.10
Kollege Mario Schweiger (www.vipersgarden.at) weilt wieder einmal in Wien und hält einen Vortrag über sein Lieblingsthema: Vipern

Vortrag: Die Giftschlangen Europas am 14. Jänner 2010 im Haus des Meeres (www.haus-des-meeres.at), Vortragssaal 9. Stock, Beginn 18:30 Uhr
Infos

Neu: Taschenlexikon der Amphibien und Reptilien Europas06.01.10
Taschenlexikon der Amphibien und Reptilien Europas. Alle Arten von den Kanarischen Inseln bis zum Ural, von Dieter Glandt: Alle 260 in Europa und auf den angrenzenden atlantischen Inseln vorkommenden Amphibien- und Reptilienarten werden ausführlich vorgestellt. Aussehen, Verhalten und Lebensraum der einzelnen Arten sind detailliert beschrieben.
Literatur

21. Jahrestagung der ÖGH15.12.09
Von 15.1. - 17.1.2010 findet die 21. Jahrestagung der ÖGH in Wien statt. Für die heurige Tagung konnten wieder renommierte Vortragende aus dem In-und Ausland gewonnen werden. Die Veranstaltung findet im Naturhistorischen Museum statt. Zusätzlich werden erstmals am Freitag und am Samstag Abendvorträge im Plutzerbräu abgehalten.
Programm

Reisebericht: Oman12.12.09
Nach dem Vortrag im Rahmen der ÖGH - Weihnachtsfeier sind nun der Reisebericht bzw. die Bildergalerie unserer Oman - Exkursion im Februar 2009, sowie einige Fotos aus einem Kurzaufenthalt in Dubai, online abrufbar.
Diese Omanreise war eine der schönsten und erfolgreichsten unserer bisherigen Exkursionen. Speziell die große Artenvielfalt (bei allerdings gleichzeitig geringer Individuendichte), die verschiedenen sehr gegensätzlichen Landschaften und die Gastfreundlichkeit der Omanis haben einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen.
Reisebericht

Zoologie-Kalender 201020.11.09
Das Department für Evolutionsbiologie der Universität Wien hat heuer (wie auch bereits letztes Jahr) in Zusammenarbeit mit der Studienrichtungsvertretung Biologie eine Kalenderausschreibung initiiert, mit der Aufforderung an die Studierenden, in die Natur zu gehen, zu photographieren und die dabei entstandenen Tierbilder einzuschicken. Nachdem eine Jury aus den etwa 300 Einsendungen die Gewinnerphotos gekürt hat, liegt nun das sehenswerte Ergebnis vor und kann im Facultas-Shop im Biozentrum (Althanstraße 14, 1090 Wien) erstanden werden.

Der Reinerlös kommt einem ehrenamtlich durchgeführten Projekt zugute, das sich dem Schutz des Schwarzstorches (Ciconia nigra) in den March-Thaya-Auen verschrieben hat. Mit den Kalender-Einnahmen werden bestehende und potenzielle Horstbäume von den Grundbesitzern angekauft, um den Bestand dieser prächtigen und stark gefährdeten Vogelart langfristig zu sichern.


Vortrag: Was bringt das Einstäuben von Futtertieren?17.11.09
Zur Mineralstoff- und Vitaminergänzung in der Amphibienfütterung, Cornelia Gabler, Vortrag beim Anurenstammtisch, am Donnerstag, 19.11.2009 ab 19:00, Gasthaus Martinschlössl, Martinstrasse 18, 1180 Wien

herpetofauna.at Fotoabend10.11.09
Diesen Freitag (13. November 2009) um 17:30 findet im Kurssaal des
NHM - Wien (Seiteneingang Burgring) der heurige Fotoabend von herpetofauna.at statt.

Programm:

* Cornelia Gabler: "Die kleinen Abenteuer in meinem Revier"
* Marlene Kirchner: "ÖGH-Exkursion ins Südburgenland"
Pause
* Franz Rathbauer: "Eine Reise nach Chios"
* Peter F. Keymar: "Peters alte Geschichten vom Balkan"

Im Anschluss treffen wir uns im "Käuzchen" zu einer Nachsitzung.

Literatur: Amphibien und Reptilien der Schweiz04.10.09
Auf Schlangenspuren und Krötenpfaden - Amphibien und Reptilien der Schweiz.

Auf Schlangenspuren und Krötenpfaden - Amphibien und Reptilien der Schweiz.

Dieser Band stellt alle Amphibien- und Reptilienarten der Schweiz vor und bietet die nötigen Informationen, um sie zuverlässig zu bestimmen. Die Kapitel zu den einzelnen Arten skizzieren Artmerkmale und Gefährungsgrad, die Verbreitung, mittels Karten, in der Schweiz und Europas, sowie die Höhenverbreitung und Jahresaktivität. (Leseprobe Pdf 1Mb)
Literatur

Bildbericht Montenegro 200929.09.09
Große Vielfalt auf kleinem Raum: Etwas verspätet ist nun der Fotobericht unserer Montenegro - Exkursion vom Mai 2009 online abrufbar. Die Exkursionsziele lagen rund um den Skutarisee, in den Küstengebieten sowie im Durmitor-Massiv. Neben der großen Arten- und Individuendichte machen in erster Linie die Habitate einen Aufenthalt in Montenegro zum Genuss: Mauereidechsen in Sumpfgebieten und Scheltopusiks in der Au sind hier wohl die zwei "außergewöhnlichsten" Beispiele.
zur Galerie

20-Jahr-Feier HerpAG 9. und 10. Oktober 200923.09.09
Am 9. und 10. Oktober 2009 findet im Haus der Natur Salzburg die 20-Jahr-Feier der Herpetologischen Arbeitsgemeinschaft des HdN statt.
Freitag Abend ist der Festvortrag zum 20 jährigen Bestehen der Arbeitsgemeinschaft, der Samstag steht dann im Zeichen eines ganztägigen Symposiums mit vielen sehr interessanten Beiträgen zu aktuellen Untersuchungen der Herpetofauna Österreichs.
Das Programm beider Tage sowie weitere Informationen sind unter:
20 Jahre HerpAG.pdf zu finden.
HerpAG

ÖGH Veranstaltungen September bis Dezember 200910.09.09
Die ÖGH präsentiert ihr diesjähriges Herbstprogramm: Beginnend, am 24. September, mit einen Vortrag von Guntram Deichsel über denHerpetologischer Herbst in Indiana und in der Sonorawüste, USA.
Mehr Informationen zum gesamten Programm gibt es wenn sie dem nebenstehenden Link folgen.
ÖGH Programm

Günther und Richard neu im Team01.09.09
Mit Günther und Richard gibt es zwei Neuzugänge im herpetofauna.at Team. Beide haben uns schon einige Male auf unseren Exkursionen und Ausflügen begleitet. Durch ihr breit gefächertes Interessensgebiet werden sie eine Bereicherung für diese Homepage sein.
Team

Melden von faunenfremden Wasserschildkröten in Österreich16.07.09
Ausgesetzte Wasserschildkröten gelten zusehends als potentielle Bedrohung für die heimische Gewässerfauna. Vor allem in Zeiten des Klimawandels ist in unseren Breiten mit einer vermehrten Reproduktion dieser Tiere in freier Natur zu rechnen. Um die derzeitige Situation der Rotwangen-Schmuckschildkröte (Trachemys scripta elegans, Foto) und verwandter Unterarten und Arten in Österreich beurteilen zu können, werden gegenwärtig Sichtungen dieser Tiere gesammelt.



Wir bitten hiermit um die Mithilfe von naturinteressierten Leuten und möchten zur Meldung von im Freiland gefundenen Schildkröten aufrufen. Wichtig dabei sind vor allem das genaue Gewässer, die Individuenzahl und wenn möglich eine Gattungszugehörigkeit; auch Photos sind sehr willkommen!
Sollten Sie diesbezügliche Beobachtungen machen, bitten wir Sie, diese über das Fundformular oder direkt an Andreas Kleewein (andreas.kleewein-at-gmx.net) oder Günther Wöss (g.woess-at-gmail.com) zu übermitteln.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
Funde melden

Science goes Public11.07.09
Mit der Aktion "Science goes Public" bietet das Naturhistorische Museum Wien seinen Besuchern die Möglichkeit die Welt der Wissenschaft aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Auf 3 Führungen bzw. Vorträgen von Kollegen aus der herpetologischen Sammlung wollen wir besonders aufmerksam machen:

Sonntag, 12. Juli, 11.00 & 14.30 Uhr: Schildkröten als Ware, Führung mit Richard Gemel (Sammlungsmanager).

Samstag, 25. Juli, 14.30 Uhr: Die Wiesenotter – Eine Schlange mit Geschichte, Vortrag von Silke Schweiger (Kuratorin)

Samstag, 25. Juli, 14.30 Uhr: Sammeln – Bewahren – Forschen, Führung hinter die Kulissen der herpetologischen Sammlung mit Silke Schweiger

Ort: Naturhistorisches Museum, Burgring 7, 1010 Wien
Treffpunkt: untere Kuppelhalle
Science goes Public

Update Artbeschreibungen30.05.09
Folgende Artbeschreibungen sind neu überarbeitet worden: Knoblauchkröte, Wechselkröte, Springfrosch und die Kroatische Gebirgseidechse. Weiters wurde gibt es eine Erklärung zur verwendeten Taxonomie bei heimischen Amphibien.
Taxonomie

Vortrag: Kröten machen Schule – Herpetologische Umweltbildung23.05.09
Wir dürfen auf einen interessanten Vortrag von Ute Nüsken hinweisen:
"Kröten machen Schule" – Herpetologische Umweltbildung beim Verein AURING

In Hohenau an der March bemühen sich Wissenschaftler und Ökopädagogen des Vereins AURING gemeinsam, ein einzigartiges Feuchtgebiet zu erhalten und auch die Öffentlichkeit auf die Bedeutung der Region aufmerksam zu machen. Das Projekt "Kröten machen Schule" will Begeisterung und Verständnis für Amphibien und ihre Lebensräume sowie notwendige Schutzmaßnahmen wecken. Anhand von Knoblauchkröte und Laubfrosch, Froschlurche des Jahres 2007 bzw. 2008, wirdaufgezeigt, wie die AURING-Schule Bildung zum Erlebnis macht.

Mittwoch, 27. Mai, 18.00 Uhr
Kurssaal, Naturhistorisches Museum Wien,
Eingang Burgring 7
Auring

Vortrag: Amphibien Österreichs07.05.09


Freitag, 08-Mai-2009, Zeit: 19.30 Uhr
Ort: Gasthaus KOCI, 1230 Wien, Draschestraße 81
HTVÖ

Exkursion Revitalisierte Traunau 25.04.0923.04.09
Diesen Samstag (25.4.) veranstaltet die HerpAG des Hauses der Natur Salzburg eine Exkursion zu einem Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojekt an der Traun bei Lahnstein. Im Zuge der Umsetzung wurden unter anderem drei neue Gewässer- komplexe geschaffen, mit dem Ziel die vorhandenen Amphibienbestände zu fördern. Zusätzlich zielen zahlreiche kleinere Strukturierungs- maßnahmen insbesondere auf seltene Arten wie Gelbbauchunke, Laubfrosch, Eisvogel und Äskulapnatter ab.

Treffpunkt: 09:00 Uhr, Parkplatz Autohaus Lahnsteiner (direkt an der B145, ca.10 km nach Bad Ischl Richtung Ebensee) Dauer: Ein Tag
Info: Rainer Mysliwietz
Wetterfeste Kleidung und Gummistiefel, Fernglas, Rucksack mit Jause und gute Laune nicht vergessen.
Infos

Neue Literatur: Die Schlangen Europas 2. Auflage22.04.09
Ulrich Gruber: Die Schlangen Europas - Alle Arten bis zum Mittelmeer

Die Schlangen Europas von Ulrich Gruber
Neueste Forschungen haben die Verwandtschaftsverhältnisse der Schlangen auf den Kopf gestellt und der Klimawandel hat neue Arten nach Europa gebracht. Alle aktuellen Informationen zu über 95 europäischen und nordafrikanischen Schlangen sind in diesem Naturführer zu finden. Detaillierte Beschreibungen der Bestimmungsmerkmale, des Lebensraumes und der Verbreitung dieser wunderschönen und schützenswerten Tiere machen das Bestimmen der Arten einfach.
Literatur

Vortrag: Familie Strabomantidae 20.04.09
Edgar Lehr

Zur Taxonomie, Morphologie und Phylogenie strabomantider und microhylider Anuren im andinen Südamerika

Die Familie Strabomantidae ist mit 16 Anurengattungen und über 500 Arten vom südlichen Nord- bis Südamerika verbreitet. Charakteristisch ist eine direkte Vermehrung über terrestrisch abgelegte Eier, aus denen Frösche schlüpfen. Der Vortragende berichtet über die Entdeckung verschiedener neuer strabomantider Arten aus Peru und ihre manchmal täuschende morphologische Ähnlichkeit mit Vertretern anderer Anurenfamilien, wie z. B. den Engmaulfröschen (Microhylidae), die aus den Anden Perus bislang unbekannt waren.

Donnerstag, 23. April, 19.00 Uhr
Kurssaal, Naturhistorisches Museum Wien, Eingang Burgring 7
ÖGH Programm

Amphibienschutz Wienerwald09.04.09
Der für die Betreuung des Amphibienzaunes am Exelberg zuständige Verein "Amphibienschutz Wienerwald" hat nun eine eigene Homepage:
http://members.aon.at/ecsarman/

In Bälde wird diese auch unter http://www.amphibienschutz-wienerwald.at erreichbar sein.
Amphibienschutz Wienerwald

Äskulapnatter im tschechisch österreichischen Grenzgebiet27.03.09
Die Äskulapnatter im tschechischen Teil des Nationalparks Thayatal (auf Englisch)Results of research in the Aesculapian snake in the National Park PodyjíDie Zoologen Mojmir Vlasin und Blanka Mikatova sind am biologischen Institut "Veronica" in Brünn tätig und führen seit dem Jahr 2000 im tschechischen Teil des grenzüberschreitenden Nationalparks Thayatal populationsökologische Untersuchungen an der Äskulapnatter durch. Das Forscherteam versucht unter anderem die Fragen zu beantworten, wie groß die Population dieser Art in diesem isolierten Vorkommen an der nördlichen Arealgrenze ist, wie weit einzelne Individuen wandern und welche home ranges genutzt werden. Da die Äskulapnatter teilweise recht mobil ist - es wurden schon Wanderdistanzen von 4 km festgestellt - wird diese Untersuchung ab dem Jahr 2009 im Rahmen eines grenzüberschreitenden Projektes auch auf österreichisches Territorium ausgedehnt. Die beiden Herpetologen haben unter anderem einen Verbreitungsatlas der tschechischen Reptilien verfasst.
ÖGH Veranstaltungen

Amphibienwanderung hat begonnen12.03.09
Trotz der relativ kühlen Witterung in den letzten Tagen wurden heuer schon etliche Amphibien auf ihrer Wanderung zu den Laichgewässern gesichtet. In der Regel sind Nachttemperaturen über 5°C ausschlaggebend für Wanderaktivitäten; zu den ersten Arten zählen Grasfrosch, Springfrosch, Erdkröte und Teichmolch.
Speziell bei regnerischem Wetter ist auf den Straßen erhöhte Vorsicht geboten, denn unter diesen Bedingungen finden die Massenwanderungen statt, wo sich hunderte Tiere gleichzeitig auf den Weg zu ihrem Laichgewässer machen und oft dazu gezwungen sind Straßen zu überqueren. Große Gefahr geht allerdings nicht nur vom direkten Überfahren aus. Bei Geschwingikeiten ab 30 km/h verursachen die Druckunterschiede alleine schwere, oft lethale innere Verletzungen. Gerade hier sind Amphibienzäune und die Betreuung durch freiwillige Helfer ein sehr wichtiger Beitrag zum Tier- und Artenschutz.
Im Kurzlink auf der rechten Seite ist diesmal ein Folder des Vereins "Amphibienschutz Wienerwald", welcher den Froschzaun an der Exelbergstraße betreut.
Sollten Sie auf Amphibien (und natürlich auch Reptilien) treffen, füllen Sie bitte das Fundformular, optimaler Weise mit Fotobeleg, aus.
Amphibienschutz Wienerwald

Reisebericht Andalusien 200808.03.09
Anfangs April 2008 flogen wir für 10 Tage in den Süden Spaniens. Der Reisebericht zeigt einen Streifzug durch die Herpetofauna und die Landschaften von Andalusien.
Bericht Andalusien 2008

ÖGH Veranstaltungsprogramm Februar - Juni 200923.02.09
Bis Juni 2009 steht nun das Veranstaltungsprogramm der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie fest. Den nächsten Vortag halten Johannes Hill & Eric Egerer am 12. März, Thema ist "Aus dem Leben der Würfelnatter, dem Reptil des Jahres 2009“.
ÖGH Programm

Neue Artbeschreibung: Mauereidechse21.01.09
Es gibt wieder ein Update der Artbeschreibungen. Diesmal war die Mauereidechse an der Reihe. Über Kritik und/oder Anregungen sind wir natürlich dankbar und bitten gleichzeitig darum, diese per Mail zu schicken.
Mauereidechse

Bildbericht Nordgriechenland Juni 200816.01.09
Fast wäre es zu keinem Update in der Bildergalerie mit Fotos aus dem Jahr 2008 gekommen. Daher gibt es jetzt doch noch eine Zusammenstellung der Reise durch Nordgriechenland.
Fotogalerie

20. Jahrestagung der ÖGH, 16. bis 18. Jänner 200910.01.09
Die 20. Jahrestagung der der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie (ÖGH) findet heuer von 16. bis 18. Jänner 2009 statt. Alle Vorträge und deren Beginnzeiten sind im nebenstehenden Programm ersichtlich.

Tagungsort: Kinosaal des Naturhistorischen Museums Wien, Burgring 7, A - 1010 Wien

Tagungsgebühr: Als Eintrittsberechtigung gilt ein Button, der für 5 Euro im Tagungsbüro ausgegeben wird.
Programm

Vortrag: Die Wiesen- und Karstottern Europas 05.01.09
Vortrag am Freitag, 9. Jänner 2009, bei der Herpetologische Terraristische Vereinigung Österreich (HTVÖ) von Mario Schweiger: "Die Wiesen- und Karstottern (Vipera ursinii Komplex) Europas - unter besonderer Berücksichtigung der Pannonischen Wiesenotter (Vipera u. rakosiensis)"

Wo: Gasthaus KOCI, A-1230 Wien, Draschestraße 81
Beginn: 19:30
Informationen und Anfahrtsplan gibt es auf der HTVÖ Homepage.
HTVÖ

Neue Artbeschreibung: Zauneidechse03.01.09
Es gibt wieder ein Update bei den Artbeschreibungen; Rudi Klepsch hat sich der Zauneidechse angenommen. Über Kritik und/oder Anregungen sind wir natürlich dankbar.
Zauneidechse

Frohe Festtage & Guten Rutsch23.12.08
Das herpetofauna.at Team wünscht euch Frohe Weihnachten, ausreichend erholsame Feiertage und ein erfolgreiches Jahr 2009 mit allerlei herpetologischen Highlights.

Fundmeldungen 2006/0714.12.08
Letzte Woche sind die Fundmeldungen aus dem Jahr 2006 und 2007 an Silke Schweiger für die Herpetologische Datenbank im Naturhistorischen Museum übergeben worden. Nachdem die Funde von Cornelia und Christoph grob aussortiert und aufbereitet wurden, wird im Museum noch einmal jeder Datensatz auf Plausibilität geprüft. Laut Silke wird die Eingabe einige Wochen in Anspruch nehmen. Im Frühjahr sollte es dann auch aktualisierte Karten für die Artbeschreibungen geben. In der Zwischenzeit überlegen wir uns noch in welcher Form wir die eingehenden Funde in Zukunft auf der Seite darstellen können, was leider bisher auf Grund unserer mangelnden Programmierkenntnisse scheiterte. Zum Schluss noch ein Dankeschön an die mehr als 800 Beobachter für die knapp 1.600 eingegangenen Fundmeldungen. Einen kurzen Überblick dieser gibt es in der Zusammenfassung.
Zusammenfassung

Vortrag: Andalusien 2008 am 12. Dezember 200805.12.08
Andalusien 2008, ein Vortrag von RICHARD KOPECZKY: Der Vortragende unternahm vom 9. bis 20. April dieses Jahres mit weiteren ÖGH-Mitgliedern eine Reise nach Spanien mit herpetologischem Schwerpunkt. Der Fotovortrag führt uns in die unterschiedlichen Landschaften Andalusiens und zeigt einen Querschnitt der dortigen Herpetofauna.

Freitag, 12. Dezember, 18.00 Uhr.
Bibliothek der Herpetologischen Sammlung, Naturhistorisches Museum, Eingang Burgring 7.
Andalusien

Handbuch: Froschlurche (Anura) II30.11.08
Der zweite Teilband der Froschlurche, der Anuren, enthält den ersten Teil der Arten der Unterordnung Neobatrachia. Dieser Band enthält die 8 Artkapitel zu den Familien Bufonidae, den Echten Kröten sowie die Familie Hylidae, der Laubfrösche. Besonders umfang-reich sind dabei die Kapitel über die weit verbreitete Erdkröte (Bufo bufo) und den extrem gefährdeten Europäischen Laubfrosch (Hyla arborea).
Literatur

Artbeschreibung update: Schlingnatter22.11.08
Es sind schon einige Wochen vergangen und die Anfragen haben sich gehäuft. Aber, jetzt ist es wieder einmal soweit, es gibt ein update bei den Artbeschreibungen, die der Schlingnatter wurde überarbeitet. Über Kritik und/oder Anregungen sind wir natürlich dankbar.
Schlingnatter

Vortragsnachmittag "Molekulare Systematik"19.11.08
Die "Molekulare Systematik" des Naturhistorischen Museums Wien lädt zu einem Vortragsnachmittag mit Referaten über aktuelle Arbeiten aus dem Gebiet der molekularen Systematik ein:

WERNER MAYER & MIHAELA PAVLICEV (NHMW)
"Explosionsartige Radiation" innerhalb der Unterfamilie Lacertinae (Sauria: Lacertidae) im mittleren Miozän?

TILL TÖPFER (Staatliche Naturhistorische Sammlungen Dresden)
Minimierung von Schäden an Vogelpräparaten bei der Probengewinnung für aDNA-Analysen

SABINE HAMMER (Veterinärmedizinische Univ. Wien)
Molekulare Phylogenie bei Gämsen (Gattung Rupicapra): Was geschah wirklich in der Eiszeit?

Ort: Kurssaal des Naturhistorischen Museums, Burgring 7 (Seiteneingang)
Zeit: Donnerstag, 20. November 2008, 16:00 Uhr s.t.
Im Anschluss treffen wir uns wie immer im Café Bellaria zu einer „Nachsitzung“.

Würfelnatter - Reptil des Jahres 200908.11.08
Seit dem 05. November 2008 ist es offiziell, die DGHT stellte im Rahmen einer Pressekonferenz im Zoo Landau in der Pfalz das Reptil des Jahres 2009, die Würfelnatter, vor.


DGHT

Frösche in Werbung und Wissenschaft28.10.08
Die heimlichen Verführer - Frösche in Werbung und Wissenschaft: Vortrag von Univ. Prof. Dr. Walter Hödl am Donnerstag 30. Oktober 2008; Beginn 19 Uhr, Karten im Vorverkauf an der Museumskasse (€ 15,-)
NHM Wien

Goldfische im Amphibiengewässer25.10.08
Das Feuchtbiotop zwischen Dürscheven und Enzen musste ausgebaggert werden. Hunderte Goldfische, die der Artenvielfalt ein Ende bereitet hatten, wurden mitsamt rund 450 Kubikmetern Schlamm aus dem Teich entfernt. Auch ein Biotop am Silberberg in Zülpich war wegen „Verlandung“ sanierungsbedürftig.
Goldfische zerstörten Biotop

Neue Geschlechtsgene beim Laubfrosch entdeckt21.10.08
Der Laubfrosch hat ein neues genetisches System entwickelt, welches das Geschlecht der Tiere festlegt. Es widerspricht der gängigen Theorie über die Entstehung der Geschlechter. (Quelle: 20minuten.ch)
Artikel

Vortrag: Erstellen von PowerPoint Präsentationen03.10.08
Erstellen von MS-PowerPoint Präsentationen mit vorangehender Bildbearbeitung, ein Vortrag von Mario Schweiger:
Wie der Vortragende des öfteren feststellen musste, haben viele MS-PowerPoint Präsentationen "riesige" Datengrößen. Das beeinflusst deutlich die Ladezeit der Folien, so dass derartige Präsentationen oft ins Stocken geraten. Auch gibt es immer wieder Probleme mit eingebundenen Video- und Sounddateien. Das muss aber nicht sein! Mario, als erfahrener Vortragender, erklärt die Möglichkeiten von PowerPoint wie: Folienerstellung, Übergänge, Zeitleisten, Video- und Soundeinbindung, Komprimierung, usw. Da im zur Verfügung stehenden Zeitrahmen alles nur kurz angesprochen werden kann, können Fragen zu speziellen Themen jederzeit gestellt werden.

Montag, 6. Oktober, 18.00 Uhr
Kurssaal, Naturhistorisches Museum, Eingang Burgring 7 (so gehts zum Vortrag)
ÖGH Programm

Verbreitung, Ökologie und Schutz der Ringelnatter30.09.08
Die Ringelnatter ist in Mitteleuropa die am weitesten verbreitete und in den meisten Gebieten auch die häufigste Schlangenart. Am 19. und 20. November 2005 fand eine internationale Fachttagung statt, die sich der Verbreitung, Ökologie und dem Schutz der Ringelnatter widmete. Der Band versammelt den größten Teil der auf der Fachtagung gehaltenen Vorträge. Der thematische Bogen reicht von der Geschichte der Ringelnatterforschung über die Phylogenie der Gattung Natrix bis zu verschiedenen ökologischen Aspekten.
Literatur

Vortrag: Ernährung von Amphibien im Terrarium16.09.08
Nach der Sommerpause beginnen mit diesem Donnerstag die Herbstveranstaltungen der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie (ÖGH).

Vortrag von Cornelia Gabler: Ernährung von Amphibien im Terrarium

Die Zusammensetzung von lebenden Futtertieren lässt sich nur geringfügig beeinflussen. Trotzdem sollte die Ernährung ausgewogen sein. Einige Berechnungen insbesondere zur Kalziumversorgung werden anhand von Graphiken vorgestellt.

Am Donnerstag, 18. September, Beginn 18.00 Uhr, Kurssaal, Naturhistorisches Museum, Eingang Burgring 7
ÖGH

Neue Links13.09.08
Die mittlerweile sehr umfangreiche Linkliste wurde dieses Wochenende aktualisiert. Unter anderem zählt Euroherp.com zu den neu hinzugefügten Verweisen.
Sollten Sie "Link-Leichen" finden oder neue Vorschläge haben bitten wir um ein Mail an office@herpetofauna.at !
Herpeto - Links
Euroherp
Trip Reports

Neue Literatur: Der Moorfrosch22.08.08
Der Moorfrosch - Supplement 13 der Zeitschrift für Feldherpetologie, August 2008, 496 Seiten, mit 39 Beiträgen von Autoren aus 16 Ländern.
Literatur

Neuer Link: www.salamanderland.at04.08.08
Das Salamanderland.at ist eine private, teils kommerzielle Anlage, die der Haltung, Erforschung und Vermehrung von Schwanzlurchen (Molchen und Salamandern) dient. Geleitet wird die Homepage von Günter SCHULTSCHIK, Leiter der Fachgruppe Urodela-Austria der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie ÖGH und Leiter des Molchregisters der AG-Urodela der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde DGHT. Neben Bildmaterial findet man eine umfangreiche Sammlung von Artbeschreibungen.
Salamanderland

Newsletter wieder aktiviert02.08.08
Nach einem Update beim Provider gab und gibt es noch einige Probleme mit einigen Funktionen auf der Homepage. Eines wurde gelöst, der Newsletter funktioniert wieder. Alle bisher eingetragenen E-Mail Adressen bestehen weiterhin in der Mailingliste.
Newsletter

Fundmeldungen mit Fotobeleg16.07.08
Es gibt eine kleine aber wichtige Änderung im Formular zum Melden von Beobachtungen. Es besteht jetzt die Möglichkeit zu Ihrer Fundmeldung Fotos mitzuschicken, wie zum Beispiel der Art oder des Lebensraumes. Dies soll helfen die eingehenden Funde zu verifizieren und gegebenenfalls auf eine falsche Bestimmung zu reagieren.
zum Formular

Neu für Österreich - Der Fadenmolch im Rheindelta! 15.07.08
Rote Listen sind zu einem unverzichtbaren Instrument im Naturschutz geworden. Sie zeigen die Bedeutung und Gefährdung der einzelnen Artenvorkommen auf und bilden so die Grundlage für Schutz- und Erhaltungsbemühungen. Gleichzeitig sind sie ein geeignetes Mittel, um das Augenmerk der Bevölkerung auf die aktuelle Bedrohung einer Tiergruppe zu lenken.

Als jüngste Publikation dieser von der inatura herausgegebenen Reihe ist Anfang Juli 2008 die "Rote Liste der Amphibien und Reptilien Vorarlbergs" erschienen. Und sie kann einen sensationellen Neufund vermelden: Der Fadenmolch (Triturus helveticus - Lissotriton helveticus) wurde im Rheindelta erstmalig für Österreich nachgewiesen!
Inatura

Heimische Amphibien. Bestimmen - Beobachten - Schützen.14.07.08
Amphibien gehören mittlerweile zu den bedrohten Tieren in Mitteleuropa. So werden neben anderen die Gelbbauchunke, die Wechselkröte und der Laubfrosch auf der Roten Liste der gefährdeten Arten geführt. Deshalb ist es wichtig, die heimischen Arten und deren Lebensräume zu schützen.

Dieses Buch stellt alle in Deutschland, Österreich und der Schweiz lebenden Amphibienarten detailliert mit ihren Verhaltensweisen und Lebensbedingungen vor. Es ermöglicht nicht nur das Bestimmen, sondern fördert vor allem die Freude am Beobachten und vermittelt gleichzeitig das notwendige Wissen für Schutzmaßnahmen.

Auf der beigefügten CD befinden sich die Paarungsrufe der Froschlurcharten. Im MP3-Format können die Stimmen auch unterwegs gehört und zur exakten Bestimmung mit den Originalrufen in der Natur verglichen werden.
Literatur

Ferdinand Starmühlner Forschungspreis für Herpetologie 200808.07.08
Beginnend mit dem Jahr 2007 schreibt die Österreichische Gesellschaft für Herpetologie im Andenken an Herrn Universitätsprofessor Dr. Ferdinand Starmühlner alljährlich einen Preis in Höhe von derzeit 1.500 Euro aus.

Der "Ferdinand Starmühlner Forschungspreis für Herpetologie" wird nun zum zweiten Mal an WissenschafterInnen für exzellente Diplomarbeiten oder Dissertationen auf dem Gebiet der Herpetologie vergeben und will zur Fortführung des wissenschaftlichen Arbeitens anregen.Die eingereichten Arbeiten müssen in einem Bezug zu Österreich stehen, welcher durch die Einreichenden darzulegen ist.
weitere Informationen

Das Herpetologische Café29.06.08
Die Mitarbeiter der Herpetologischen Sammlung im Naturhistorischen Museum laden alle an der Herpetologie Interessierten zu regelmäßigen Treffen in den Räumen der Amphibien- und Reptiliensammlung ein. Bei Kaffee und Kuchen soll in ungezwungenem Rahmen über aktuelle Themen diskutiert, und kleine Präsentationen (z. B. Filme) gezeigt werden.

1. Treffen: Dienstag der 1. Juli 2008, 18.00 Uhr
Kontakt: silke.schweiger"at"nhm-wien.ac.at

Ausgiebige Sonnenbäder zum Schutz vor Pilzen26.06.08
Bestimmte Hauteigenschaften erlauben es Baumfröschen, ausgiebige Sonnenbäder zu nehmen um so Pilze, unter anderem auch den für das Amphibiensterben verantwortlich gemachten Chytridpilz, abzutöten. Der Clou an der Sache liegt bei Hautpigmenten, die das Sonnenlicht reflektieren, sodass der Frosch selber keinen Schaden von der intensiven Strahlung nimmt.
Artikel bei
wissenschaft-
online

Reisebericht Georgien11.06.08
Nach langer Zeit konnten wir nun endlich auch die letzten Teile unseres Reiseberichtes über Georgien online stellen. Besonders herzlicher Dank gebührt Norbert Frotzler für seine detaillierte Reisebeschreibung und der Abhandlung der kaukasischen Naturvielfalt!
Hier gehts zum neu eingestellten Teil

Veranstaltungen & Aktuelles zur Herpetologie07.06.08
Nachdem die Homepage der herpetologischen Sammlung des NHMW neu überarbeitet wurde, ist dort nun auch ein (natürlich laufend aktualisierter) Veranstaltungskalender mit Vorträgen, Exkursionen, Buchvorstellungen uvm. zu finden.
Veranstaltungs-
kalender

Tag der Artenvielfalt 200804.06.08
Nach dem großen Erfolg in Perchtoldsdorf (2007) stehen heuer die Wiener Steinhofgründe und ihre Umgebung am „Forschungsplan“. Der Tag der Artenvielfalt 2008 wird gemeinsam mit der MA 22 - Wiener Umweltschutzabteilung und der MA 49 - Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien organisiert.

Neben der Artensuche werden spannende Führungen im Gebiet angeboten. Beim Fest der Artenvielfalt präsentieren Experten zahlreiche Tiere, Pflanzen und Pilze und erzählen spannende Details. Im Gespräch beantworten die Biologen gerne Fragen zu ihrem Fachgebiet und bestimmen auch gerne mitgebrachte Arten. Der GEO- Tag der Artenvielfalt findet am Freitag, 6. und Samstag, 7. Juni im Erholungsgebiet Steinhofgründe, Wien 14 statt.
Info

Artenvielfalt: Mysteriöses Amphibiensterben26.05.08
Auf dem gesamten Globus vollzieht sich das Artensterben gewissermaßen im Zeitraffer: Unter den Augen der entsetzten Herpetologen – also der Amphibien- und Reptilienkundler – verschwindet seit fast zwei Jahrzehnten eine Art Amphibien nach der anderen. Besonders hart trifft es die Frösche. Als würden sie sich in Luft auflösen, fehlen sie selbst in scheinbar intakten Biotopen. (Quelle: focus.de)
weiterlesen

Froschart kommuniziert mit Ultraschall22.05.08
Ein recht ungewöhnliches Paarungsverhalten zeigt die chinesische Baumfroschart Odorrana tormota: Die Froschweibchen locken mit schrillen Rufen, die ähnlich denen eines Vogels klingen, die Männchen an. "Zweifach eigenartig", finden Physiologe Albert Feng von der University of Illionois http://www.uiuc.edu und Biologe Juan-Xian Shen von der chinesischen Academy of Sciences http://www.english.cas.cn . Denn zum einen geben die meisten weiblichen Frösche überhaupt keine Laute von sich und zum anderen liegen die Gesänge der Forschart teilweise im Ultraschallbereich. (Quelle: pressetext.at)
pressetext.at

Die Mauereidechse - erfolgreich im Schlepptau des Menschen09.05.08
Keine andere heimische (Deutschland) Reptilienart ist so stark an anthropogene Strukturen gebunden wie die Mauereidechse. Die ursprünglich mediterrane Art wurde in ihrer Verbreitung maßgeblich durch den Weinbau mit seinen vielfältigen Mauern- und Terrassensystemen in Südwestdeutschland gefördert.

Wanderte die Mauereidechse zunächst kaum beachtet im Schlepptau des Menschen nach Norden, wurden die Tiere in neuer Zeit zunehmend zum Objekt unzulässiger Aussetzungen. Heute existieren in Deutschland und angrenzenden Ländern zahlreiche Populationen außerhalb des ursprünglichen Verbreitungsareals – teilweise schon seit vielen Jahrzehnten.
Literatur

Artenbilder update01.05.08
Es gibt wieder ein kleines Update im Artenbilder Album. 20 neue Bilder wurden rauf geladen. Der Großteil stammt von Ausflügen aus dem Jahr 2008.
Artenbilder

Atlas der Amphibien und Reptilien Oberösterreichs15.04.08
Amphibien und Reptilien zählen trotz ihrer vergleichsweise geringen Artenzahlen – in Oberösterreich sind 19 Amphibien- und 12 Reptilienarten bekannt – zu den verhältnismäßig präsenten Arten und sind im Bewusstsein der Menschen gut verankert sind.
Aufgrund intensiver Kartierungen und Datensammlungen in den letzten 10 bis 15 Jahren können detaillierte Verbreitungskarten der in Oberösterreich vorkommenden Amphibien- und Reptilienarten präsentiert werden. Einschließlich der gestiegenen Kenntnisse über Biologie und Ökologie liefern diese Daten auch die Grundlagen für die Umsetzung von Schutzmaßnahmen. Mehr als 700 Personen haben in den letzten Jahrzehnten etwa 23.000 Beobachtungen von Amphibien und Reptilien zusammengetragen; dennoch kann kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben werden.Einleitend werden die Landschaften Oberösterreichs, sowie Geologie und Klima des Landes beschrieben. Der Geschichte der Erforschung von Oberösterreichs Herpetofauna ist ein eigenes Kapitel gewidmet.
Das zentrale Element im Atlas sind die Arten, welche mittels Verbreitungskarten, vielen Fotos und Angaben über Lebensräume und Bestände vorgestellt werden. Das Werk liefert somit eine solide Basis für einen spezifischen Arten- und Lebensraumschutz und für den Aufbau eines wirksamen Monitorings. Erdkröte, Grasfrosch, Ringelnatter und Blindschleiche sind noch vergleichsweise häufig in Oberösterreich, zu den Raritäten zählen Wechsel- und Knoblauchkröte, Rotbauchunke, Smaragd- und Mauereidechse.
Als herpetologische „hot spots“ sind in Oberösterreich folgende Gebiete hervorzuheben: Linzer Feld, Auen an Traun, Salzach und Unteren Inn, Machland und das gesamte Donautal. Das etwa 170 Zitate umfassende Literaturverzeichnis listet alle wesentlichen Veröffentlichungen und auch unpublizierte Arbeiten (z.B. Forschungs- und Projektberichte, Haus- und Diplomarbeiten, etc.) zur Herpetologie Oberösterreichs auf und schließt das Buch ab.
Literatur

Exkursion nach Andalusien08.04.08
Die erste große Exkursion in diesem Jahr startet morgen und hat Andalusien als Ziel.
Danke an Cornelia, die sich während unserer Abwesenheit um die Betreuung allfälliger Anfragen kümmern wird.

Amphibienschutz Wienerwald06.04.08
Seit dem Jahr 2000 wird am Exelberg eine Amphibienwanderstrecke aktiv betreut. Mittels der Zaun - Kübel Methode werden die Amphibien bei ihrer Wanderung über die Exelbergstraße unterstützt.
Davon ausgehend wurde Dezember 2007 der Verein
"Amphibienschutz Wienerwald" gegründet , dessen Ziel es ist, Amphibienschutz aktiv zu fördern und somit diesen Tieren ein (Über-)Leben in unserer Landschaft zu ermöglichen.
Folder & mehr Infos

Reisebericht: Exkursion nach Georgien #226.03.08
Einen weiteren Teil unserer Exkursion durch Georgien gibt es jetzt zum Nachlesen. Im Anschluss an die Kolchische Ebene fuhren wir für ein paar Tage nach Bordschomi, ein Kurort im Kleinen Kaukasus. Ausflugziele waren unter anderem die Höhlenstadt Wardsia, der Wintersportort Bakuriani und Stalins Geburtsort Gori ehe es wieder zurück nach Tbilisi ging.
Georgien Teil 2

Neue Artbeschreibung: Moorfrosch22.03.08
Nach einer längeren Pause ist wieder eine Artbeschreibung komplett überarbeitet worden.
Passend zum Höhepunkt seiner Laichaktivität ist diesmal der Moorfrosch an der Reihe.
Artbeschreibung Moorfrosch

Ausstellung: Amphibien und Reptilien in Oberösterreich15.03.08
Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt bei der Vorstellung der heimischen Amphibien- und Reptilienarten. Ebenso hohe Bedeutung wird dem aktuellen Thema Gefährdung und Schutz beigemessen, da sich alle Arten in Österreich in den Roten Listen der gefährdeten Tiere befinden (von "Gefährdung droht" bis "vom Aussterben bedroht").

Aufgrund intensiver Kartierungen und Datensammlungen in den letzten 10 bis 15 Jahren können erstmals detaillierte Verbreitungskarten der in Oberösterreich vorkommenden Arten präsentiert werden. Einschließlich der gestiegenen Kenntnisse über Biologie und Ökologie liefern diese Daten auch die Grundlagen für die Umsetzung von Schutzmaßnahmen. Die Umsetzung von Amphibien- und Reptilienschutzprojekten wird in der Ausstellung anhand von praktischen Beispielen demonstriert.

Information:
Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen
Johann-Wilhelm-Klein-Straße 73
4040 Linz-Dornach
Dauer: 14. März 08 bis 28. September 08
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-17 Uhr, So, Fei 10-17 Uhr
Eintritt frei
Biologiezentrum

Reisebericht: Exkursion nach Georgien 08.03.08
Georgien ist mit 69.000 km² größer als die Schweiz und kleiner als Österreich. Mehr als die Hälfte der Fläche sind von Bergen bedeckt, die im Großen Kaukasus bis über 5000 Meter ansteigen. Die feucht-warme Ebene im Westen mit Niederschlägen bis 4000mm im Jahr sowie die trocken-warmen Steppengebiete im Osten zeigen die klimatischen Unterschiede Georgiens. Anlass genug um die vielfältige Herpetofauna des Landes vor Ort kennen zu lernen. So entschlossen wir uns für 3 Wochen im Mai 2007 für eine Reise in eine andere Welt. Den ersten Teil dieser Exkursion gibt es jetzt zum Nachlesen.
Reisebericht

Amphibien auf der Wanderschaft28.02.08
Bedingt durch die warme Witterung der letzten zwei Wochen steht die Zeit der Kröten- und Froschwanderungen unmittelbar bevor. weiter...
Artikel

Meldung von Funden wieder online27.02.08
Die warme Winterperiode der letzten Tage hat der heimischen Amphibien- und Reptilienwelt wieder Leben eingehaucht und uns dazu bewegt das alte Fundformular vorübergehend wieder zu aktivieren. Es wurden die Karte zur Ermittlung der Koordinaten etwas "aufgepeppt" und zusätzlich ein Spamschutz eingebaut. Ein kleiner Vorgeschmack auf die eingegangen Funde aus dem letzten Jahr gibt es auf der Übersichtskarte.

An dieser Stelle möchte ich mich im Namen unseres Teams bei Christian Spanring bedanken, der uns zurzeit programmier- und datenbanktechnisch in der Sache "Fundmeldungen neu" unter die Arme greift. Auf seiner Blog-Seite gibt es dazu auch einen Eintrag. Chr.
Formular

Vortrag: Die Amphibien Österreichs / 22.2.0821.02.08
Im Rahmen des 1. Wiener Neustädter Aquarien- und Terrarienvereins hält Christoph Riegler einen Vortrag über die Amphibien Österreichs.

Beginn: 19:30
Gasthaus FRIEDAM, Schneeberggasse 18
2700 Wr.Neustadt
Infos & Anreise

Vortrag: Die Froschlurche Oberösterreichs / 20.2.0813.02.08
Mag. Dr. Alexander Schuster ist Mitarbeiter der Abteilung Naturschutz des Amts der Oberösterreichischen Landesregierung, erfahrener Ornithologe, Feldherpetologe und ÖGH-Mitglied.

Am 20. Februar berichtet er im Naturhistorischen Museum Wien exklusiv über seine langjährigen Untersuchungen zu den Froschlurchen des oberösterreichischen Zentralraums.

Beginn 18.00 Uhr s.t.
Kurssaal (Seiteneingang Ring) des Naturhistorischen Museums, Burgring 7, 1010 Wien, Eintritt frei.
ÖGH Newsletter

ISV Jahrestagung 200808.02.08
Die diesjährige Jahrestagung der internationalen Schildkrötenvereinigung wird von 29.2. bis 2.3. 2008 in Salzburg stattfinden. Weitere Informationen zur Tagung sowie das Tagungsprogramm sind auf der ISV Homepage zu erfahren.
ISV

Meldung von Funden zur Zeit offline17.01.08
Wegen Spameinträgen ist das Fundformular bis auf weiteres offline und wird bis zum Start der neuen herpetologischen Saison wieder online sein. Bis dahin steht das Forum zur Verfügung. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Forum

ÖGH Jahrestagung 18.-20. Jän 200815.01.08
Von 18.-20. Jänner 2008 findet zum 19. Mal die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie (ÖGH) statt. Terrarianer und Forscher aus Österreich, Deutschland und der Schweiz führen dabei in 21 Vorträgen durch die Welt der Amphibien und Reptilien - von Bangladesch über Madagaskar bis nach Neukaledonien.

Tagungsort: Kinosaal des Naturhistorischen Museums Wien, Burgring 7, A - 1010 Wien

Tagungsgebühr: Als Eintrittsberechtigung gilt ein Button, der für 5 Euro im Tagungsbüro ausgegeben wird.

Rahmenprogramm: Besichtigung der Aquarien- und Terrarienanlage des Museums. Verkaufsausstellung für terraristische und herpetologische Literatur.
Programm

Bildbericht: Griechenland 200728.12.07
Um der Nebelsuppe Wiens zu entkommen, buchten Wolfgang und Gerald Ende Oktober einen Lastminute - Flug nach Athen. Dort wurden die Inseln Chios und Milos als Reiseziele festgelegt und via Schiff besucht. Auf dieser eher gemütlich angelegten Exkursion galt neben der Herpetofauna auch dem landschaftlichen und kulturellen Umfeld das Hauptaugenmerk.
Bildbericht

Frohe Weihnachten22.12.07
Liebe Freunde der Herpetologie!

Das Team von herpetofauna.at wünscht Euch allen ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes und gesundes Jahr 2008! Wir hoffen, dass auch im neuen Jahr wieder viele interessante Beiträge entstehen und freuen uns bereits auf die neue Feldsaison. Als Überbrückung werden in den nächsten Wochen noch unsere 2007er Bild- und Reiseberichte von Griechenland und Georgien ins Netz gestellt!

Einwanderungswege und Verbreitung von Reptilien in Ö.03.12.07
"Nacheiszeitliche Einwanderungswege und Verbreitung von Reptilien in Österreich", ein Vortrag von Dr. Werner Mayer. Termine: Sa., den 8. 12. um 14h30 und So., den 9. 12. um 10h30. Ort: Naturhistorisches Museum Wien, im Kurssaal.
NHM Programm

New categories in "International Herping"26.10.07
Because of frequent taxonomic changes it makes sense, to found a new category in the forum International Herping: "Current status of species taxonomy" - We want to know the reasons for splitting (or lumping) species, subspecies or creating new genera etc in order to start a discussion regarding their justification or validity.

The second category "Differences between similar or sibling species" is linked to the former topic: We want to provide some help for the identification of similar, sibling or superspecies, different subspecies and espescially the documentation of the formerly mentioned "new" species in the field by showing photographs of these species showing their typical features.
Forum

Neue Artbeschreibungen: Emys orbicularis u. Natrix natrix22.10.07
Mit zwei weiteren überarbeiteten Artbeschreibungen ist wieder ein Schritt in Richtung Vollständigkeit geschehen. Für die Darstellung der Europäischen Sumpfschildkröte danken wir Richard Gemel, Generalsekretär der ÖGH und Sachverständiger vom Naturhistorischen Museum Wien. Die Ringelnatter wurde von Johannes Hill überarbeitet.
Reptilien

neues Buch: Amphibians and Reptiles of Greece19.10.07
Ein weiteres Buch über Griechenland ist erschienen. Die griechischen Autoren Efstratios, Valakos, Pafilis, und Lymberakis fassen erstmals die gesamte griechische Herpetofauna, also auch inkl. der kleinasiatischen Fauna, zusammen.

Amphibians and Reptiles of Greece
Literatur

Amphibien und Reptilien des Griechischen Festlandes10.10.07
Benny Trapp, Fotograf und Griechenlandkenner stellt im vorliegenden Buch alle 62 Reptilien- und Amphibienarten des griechischen Festlandes in faszinierenden Bildern vor. Die Informationen zu Beschreibung, Verbreitung, Lebensraum, Fortpflanzung und Verhalten jeder Art werden durch praktische Tipps zu Beobachtungsmöglichkeiten der oftmals scheuen und heimlich lebenden Tiere ergänzt. Neben Informationen über Land und Leute sowie Naturschutz in Griechenland erfährt man Nützliches über Giftschlangen und zur Naturfotografie. Mit seinen bestechenden, zahlreichen Fotos sicherlich eines der prächtigsten Bücher über europäische Amphibien und Reptilien!

Amphibien und Reptilien des Griechischen Festlandes von Benny Trapp
Literatur

Tag der Schildkröte04.09.07
Die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) ist die einzige heimische Schildkrötenart, die bis in unsere Breiten vorkommt. Ihr Lebensraum liegt vor den Toren Wiens, im Nationalpark Donau-Auen. Um den Fortbestand der Schildkröten in Österreich dauerhaft zu sichern, muss der Bestand wachsen und seine verlorenen Lebensräume in anderen Feuchtlandschaften Österreichs zurückerobern. Lernen Sie die Europäische Sumpfschildkröte und ihre Lebensweise am großen „Tag der Schildkröte“ kennen!
NP Donauauen

Die Schlangen Europas - Alle Arten westlich des Kaukasus28.08.07
Über eine Dekade hat Guido Kreiner seine gesamte Freizeit mit Reisen und Suchen verbracht. Dank seines fotografisch geschulten Auges ist ein unvergleichliches Buch daraus geworden, das sicher bei jedem Freude an den schönen Tieren weckt. Da jede Art und jede Unterart beschrieben und gezeigt wird, setzt das Buch neue Maßstäbe für die Darstellung der europäischen Schlangenfauna.

Die Schlangen Europas von Guido Kreiner
Literatur

Montenegro - große Vielfalt auf kleinem Raum11.08.07
Mit 14 000 km² Fläche zählt Montenegro zu den kleinsten Staaten Europas. Trotzdem weist der - erst 2006 gegründete Staat - eine erstaunlich hohe Diversität an Amphibien und Repilien auf. Nicht weniger als 11 Echsen- und 14 Schlangenarten sind aus diesem Teil des Balkans bekannt. Montenegro gilt deshalb schon seit mehr als hundert Jahren als bevorzugtes Exkursionsziel für zahlreiche Herpetologen aus Mitteleuropa. Gründe genug, um sich einmal selbst ein Bild von der Vielfalt dieser Region zu verschaffen. Darum wagten Roland und Hannes den langen (und beschwerlichen) Anfahrtsweg und waren mehr als nur positiv überrascht....
Montenegro

Programm DGHT/ÖGH Jahrestagung Hallein Okt. 200703.08.07
Die DGHT (Deutsche Ges. für Herpetologie u. Terrarienkunde) veranstaltet in Zusammenarbeit mit der ÖGH ihre diesjährige Tagung in Hallein, Österreich. Es ist, so glauben wir, ein ansprechendes Programm zu Stande gekommen. Der Tagungsführer als PDF (1 MB) mit Zusammenfassungen der Vorträge kann über den Link heruntergeladen werden. Weiteres zur Tagung unter
http://vipersgarden.at/DGHT2007/index.php
Tagungsführer

Todesfälle durch Schlangenbiss30.07.07
Mario Schweiger hat auf seiner Homepage begonnen eine – laufend erweiterte - Webseite/Tabelle mit den Daten bekannter Todesfälle durch Schlangenbisse für Europa aufzustellen.
Liste

Bildbericht Exkursion Istrien 04/200722.07.07
Zu Ostern 2007, vom 5. bis 9. April, nutzen einige von uns das ideale Wetter um einen Abstecher nach Kroatien zu unternehmen. Diesmal stand keine Insel auf dem Programm, sondern die Halbinsel Istrien. Istrien war für uns ein völliges Neuland, aus herpetologischer Sicht allerdings nicht.
Galerie

Ferdinand Starmühlner Forschungspreis für Herpetologie11.07.07
Beginnend mit dem Jahr 2007 schreibt die Österreichische Gesellschaft für Herpetologie im Andenken an Herrn Universitätsprofessor Dr. Ferdinand Starmühlner alljährlich einen Preis in Höhe von derzeit 1.500 Euro aus.

Der "Ferdinand Starmühlner Forschungspreis für Herpetologie" wird an Wissenschafterinnen und Wissenschafter für exzellente Dissertationen oder Diplomarbeiten auf dem Gebiet der Herpetologie vergeben und will zur Fortführung des wissenschaftlichen Arbeitens anregen. Die eingereichten Arbeiten müssen in einem Bezug zu Österreich stehen, welcher durch die Einreichenden darzulegen ist.
Ausschreibung

Neues Gästebuch07.07.07
Auf Grund quälender Spameinträge war das Gästebuch für einige Zeit deaktiviert. Jetzt gibt es ein neues Script, ein besseres hoffentlich. Alte Gästebucheinträge konnten leider nicht übernommen werden. [chr]
Gästebuch

Schlangengift als Arzneimittel der Zukunft12.06.07
Eine Chemikerin der Technischen Universität Wien sucht im Gift tropischer Schlangen nach neuen Wirkstoffen für die Medizin. Die vielversprechenden Substanzen könnten in Zukunft zur Herstellung weiterer zahlreicher Arzneimittel gegen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson aber auch in der Krebstherapie zur Anwendung kommen. (Quelle: oe24.at)
Artikel

Exkursion in die Südsteiermark10.06.07
Die ÖGH Freilandgruppe wird entweder am 23.-24.6 oder am 30.-31.6.07 eine 2-tägige Exkursion in die Südsteiermark durchführen. Themengebiete: unteres Murtal, südliche Weinstraße, Ausflug nach Marburg. Falls Sie Interesse haben, an der Exkursion teilzunehmen, schreiben Sie bitte ein e-mail und die aus Ihrer Sicht möglichen Termine an: thomas.bader@herpetofauna.at

EU: Reptilien stehen hoch im Kurs05.06.07
2005 wurden wilde Tier- und Pflanzenarten im Wert von 93 Milliarden Euro auf legalem Weg in die EU importiert. Besonders Reptilien stehen derzeit bei den Europäern hoch im Kurs. Von 2000 bis 2005 wurden nach Schätzungen von TRAFFIC (Artenschutzprogramm von WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN) neben 300.000 Schlangen für den Tierhandel rund 3,4 Millionen Echsen-, 2,9 Millionen Krokodil- und 3,4 Millionen Schlangenhäute nach Europa importiert – allesamt Arten, die durch das Washingtoner Abkommen geschützt sind und nur streng kontrolliert gehandelt werden dürfen. (Quelle: http://www.glocalist.com)
Glocalist

Neue Artbeschreibung: Die Wasserfrosch Gruppe16.04.07
Die neue Artbeschreibung der Wasserfrösche fasst den Kleinen Wasserfrosch, den Teichfrosch und den Seefrosch zusammen.
Wasserfrösche

herpetologische Frühlingsbilder15.04.07
Ein sonniges Frühlingswochenende ist eindeutig die beste Zeit um heimische Amphibien und Reptilien zu beobachten, ein paar Bilder davon gibt es in den Artengalerie.
Artenbilder

Neu: Die Blindschleiche - die vergessene Echse11.04.07
Durch ihre heimliche, oft im Verborgenen stattfindende Lebensweise entzieht sich die Blindschleiche meist unseren Blicken, obwohl sie sogar regelmäßig in Gärten anzutreffen ist. Die Schwerpunkte dieses Buches beinhalten die Lebensraumansprüche, die Habitatnutzung, die Reproduktionsbiologie und den Schutz der Blindschleiche.
Literatur

Exkursion Leithaauen 21.4.0709.04.07
Wer von Euch Lust hat, ist herzlich zur Exkursion in die Leithaauen eingeladen:
Die Exkursion in die Leithaauen findet am 21.4.07 bei schönem Wetter statt, falls das Wetter schlecht ist und für Sonntag besseres Wetter angesagt ist, wird die Exkursion am Sonntag durchgeführt. Wir treffen uns am Samstag um 10.30 in Wilfleinsdorf an der Leitha im Bereich der Leithabrücke. Unser erster Standort ist eine überschwemmte Nasswiese in Wilfleinsdorf mit angrenzendem Auwald. Wir erwarten dort eine hohe Anzahl an Amphibien, wer also einen Kescher hat, sollte diesen mitnehmen. Gummistiefel sind ebenfalls empfehlenswert. Außerdem gibt es hier ein Reliktvorkommen der Würfelnatter, die an der Leitha eine absolute Rarität ist!Danach geht es zu zwei Standorten in Weichholzauen an der Leitha in Pachfurth und Gerhaus. Dort kommen Knoblauchkröte, Rotbauchunke, Laub-, Spring- Moor- und Wasserfrosch vor, außerdem Ringelnatter und Teich- und Donaukammmolch vor. Mal sehen, was wir dort finden können!Sollte das Wetter günstig sein können wir noch zu den Abhängen der Hainburger Berge fahren, um ein wenig Reptilien zu suchen.Bei einem Buschenschankbesuch werden wir die Exkursion ausklingen lassen. Anmeldung bei: thomas.bader@herpetofauna.at
Mitfahrgelegenheiten gibt es noch!

Vorträge + Exkursionen 2007 Haus der Natur01.04.07
Exkursionen der Herpetologischen Arbeitsgemeinschaft des Hauses der Natur - www.herpag-hdn.amphibien.at

Zeitschrift für Feldherpetologie - Band 1420.03.07
Eine neue Ausgabe der Schriftreihe "Zeitschrift für Feldherpetologie" ist soeben erschienen.

Zeitschrift für Feldherpetologie


Einen Auszug aus dem Inhalt sowie Bestellmöglichkeiten (Preis €14,25) finden sich auf der Homepage, Link in der rechten Spalte. [chr]
Infos

Linkliste aktualisiert10.03.07
Die Liste der links wurde wieder einmal um einige erweitert. Falls Sie in unsere Liste aufgenommen werden wollen, schreiben Sie uns!

Knoblauchkröte - Froschlurch des Jahres 200705.03.07
Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie e. V. (DGHT) hat in diesem Jahr die Knoblauchkröte (Pelobates fuscus) zum "Froschlurch des Jahres" gekürt und Informationsmaterial über diese Amphibienart zusammengestellt.
Erstmals hat sich auch die Österreichische Gesellschaft für Herpetologie (ÖGH) fachlich an dieser Aktion beteiligt.

Foto: Knoblauchkröte - Christoph Riegler


Die Knoblauchkröte ist aufgrund ihrer versteckten Lebensweise eine in der Bevölkerung weitgehend unbekannte Amphibienart. In Österreich findet man sie in den östlichen Bundesländern (Oberösterreich, Niederösterreich, Wien, Burgenland Steiermark). Sie ist hauptsächlich eine Bewohnerin des Tieflandes und benötigt offene Lebensräume mit einem leicht grabbaren Bodengrund. Die Laichhabitate, wie Überschwemmungsflächen, Altarme und Randbereiche größerer Teiche, sind in der Regel gut besonnt und vegetationsreich. Durch die Intensivierung in der Landwirtschaft und Zerstörung von Gewässern ist die Knoblauchkröte in Ostösterreich weitestgehend aus der offenen Kulturlandschaft verschwunden. Die individuenreichsten Vorkommen befinden sich gegenwärtig nur mehr in Schutzgebieten (Donau-Marchauen, Neusiedlerseegebiet, Waldviertler Teichlandschaft).

Dramatische Bestandsrückgänge sind aus der Südoststeiermark sowie dem Weinviertel und Südlichen Wiener Becken zu verzeichnen. In der neuen „Roten Liste“ wird die Knoblauchkröte daher zu Recht als „endangered“ („stark gefährdet“) eingestuft.

Informationsbroschüren und Folder können von Interessierten aus Österreich unter oegh-office@nhm-wien.ac.at bzw. 01 52177 331 gratis bezogen werden.
Begleitmaterialen (Poster, Flyer, Filme,..) können auch auf der Homepage der DGHT (http://www.dght.de/naturschutz/index2007.htm) downgeloadet werden. [hill]
Knoblauchkröte

Neue Artenbilder24.02.07
Nach einigen Monaten gibt es wieder einmal ein paar neue Artenbilder in der Bildersektion und zwar von Berg- und Zauneidechen.
Artenbilder

ÖGH Veranstaltungen bis Juni 2007 17.02.07
Programm der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie (ÖGH) für das Frühjahr 2007. Auch heuer sind wieder einige interessante Exkursionen geplant.
Programm

25 Millionen Jahre alte Mini-Kröte entdeckt15.02.07
In Mexiko ist eine 25 Millionen Jahre alte Mini-Kröte gefunden worden. Bisher seien auf der ganzen Welt erst zwei oder drei dieser Art entdeckt worden.
Die nur 7,5 Millimeter große Kröte war in einem Tropfen Harz eingeschlossen, als ein Händler sie vor zwei Jahren in der Ortschaft Simojovel entdeckte.
Das Exemplar gehört zur Familie der Sattelkröten (Brachycephalidae), einer Familie winziger Froschlurche. (Quelle: ORF.at)
ORF ON

Herpeto-Atlas OÖ - Aufruf & Bitte zur Mitarbeit!05.02.07
Für das Frühjahr 2008 ist die Herausgabe des ersten Atlas über die Lurche und Kriechtiere von Oberösterreich vorgesehen. Er wird als Denisia-Band am Biologiezentrum der OÖ. Landesmuseen erscheinen. Die Verfasser ersuchen nun um Bekanntgabe noch vorhandener Beobachtungen (Aufzeichnungen in Tagebüchern, Meldeformulare, Beifunde bei Vogelkartierungen, Aufzeichnungen von Beobachtungen aus Gartenteichen, EDV-erfasste Beobachtungen, etc.) betreffend alle Arten und Stadien, bitte bis 10. März 2007. [chr]
alle Infos

Neu: Rote Listen gefährdeter Tierarten02.02.07
Grüne Reihe des Lebensministeriums, Band 14/2: Rote Listen sind im angewandten Naturschutz ein unverzichtbares Werkzeug. Für den aktuellen Band wurden ausgewählte Tiergruppen vollständig neu bearbeitet: Kriechtiere, Lurche, Fische, Nachtfalter und Weichtiere.


Das Buch wird vom Böhlau Verlag vertrieben und ist im Buchhandel erhältlich. Es umfasst 515 Seiten. Preis: EUR 49,00 ISBN 3-205-77478-7 (Quelle: Umweltbundesamt)[chr]
UBA

Atlas und Rote Liste der Amphibien und Reptilien Salzburgs31.01.07
In der Reihe "Naturschutz-Beiträge" des Landes ist soeben ein neuer Band "Atlas und Rote Liste der Amphibien und Reptilien Salzburgs" von Martin Kyek und Andreas Maletzky erschienen. Mit dieser Arbeit liegt erstmals eine detaillierte Darstellung des Vorkommens und der Bestandssituation der Amphibien und Reptilien für das Bundesland Salzburg vor. Der Atlas umfasst den gesamten aktuellen Wissensstand zur Verbreitung der 15 im Land Salzburg lebenden Amphibienarten und der sieben Reptilienarten. Bezugsmöglichkeiten sind im Artikel angegeben. (Quelle: salzburg.at) [chr]
Salzburg.at

Neue Artbeschreibung: Blindschleiche16.01.07
Es gibt wieder eine neue Artbeschreibung, die Blindschleiche.
Reptilien

Exkursionsbericht: Kroatien 200604.01.07
Auch 2006 verbrachten wir einige Tage in Kroatien. Im Gegensatz zu den letzten Jahren galt allerdings dem Festland das Augenmerk. Besucht wurden die beiden höchsten Gebirgszüge Kroatiens sowie der Küstenstreifen südlich von Split.
Kroatien 2006

Schlangen sollen Erdbeben vorhersagen29.12.06
Die Erdbebenwarte in der chinesischen Stadt Nanning entwickelte einem Bericht der "China Daily" zufolge ein System, mit dem die Reptilien in örtlichen Schlangenfarmen per Internet-Kamera rund um die Uhr beobachtet werden. (Quelle: Kurier.at)
Kurier

Neue Literatur09.12.06
Der Literaturbereich wurde wieder einmal erweitert. Hinzugefügt wurden nicht nur Neuerscheinungen und etwas ältere Bücher, sondern auch ein Ausblick auf das kommende Jahr wird gegeben.
Literatur

Sumpfschildkröte à la Donau-Auen12.11.06
Ein Schutz- und Forschungsprojekt im Nationalpark östlich von Wien ermittelte bisher unbekannten genetischen Typ der Europäischen Sumpfschildkröte. (Quelle: Wiener Zeitung)
Wiener Zeitung

Zerstörte Körperteile wachsen bei Molchen nach10.11.06
Molche haben es Forschern zweier Max-Planck-Institute offensichtlich angetan: Die Amphibien haben nämlich eine erstaunliche Fähigkeit: Bei Verlust von Gliedmaßen bilden sich diese einfach nach. Wie Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung http://www.kerckhoff.mpg.de in Bad Nauheim nun berichten, wächst sogar das Herz nach. Forscher des Max-Planck-Instituts für Molekulare Zellbiologie und Genetik http://www.mpi-cbg.de in Dresden haben beim mexikanischen Axolotl entdeckt, dass sich auch das geschädigte Rückenmark wieder vollständig regenerieren kann. Nun suchen die Forscher nach Möglichkeiten diese Art der Regeneration auch in der Humanmedizin anzuwenden. (Quelle: pta.at)
www.pta.at

Eidechsen sind Individualisten08.11.06
Eidechsen entwickeln schon kurz nach ihrer Geburt ein Sozialverhalten, haben Forscher der britischen Royal Society herausgefunden.

Eidechsen haben - ähnlich wie Menschen - unterschiedliche Persönlichkeiten. Manche Tiere der gleichen Art sind eher Einzelgänger, andere ausgesprochen sozial, berichten Forscher im Journal „Proceedings B“ der britischen Royal Society. (Quelle: Die Welt)
Die Welt.de

Neue Froschgattung auf Madagaskar entdeckt21.10.06
Tsingymantis antitra heißt das Tier, dessen Entdeckung die Wissenschaftler auf Madagaskar jüngst zum Staunen brachte. Denn bei dem „alten Frosch aus dem Karstmassiv“– so die Bedeutung des wissenschaftlichen Namens – handelt es sich um eine bisher unbekannte Gattung, die einen alten Ast im Stammbaum der Frösche darstellt. (Quelle: Die Welt)
Artikel

Was Salamander rot sehen lässt11.10.06
Pflanzennahrung lässt Salamander die Farbe Rot sehen. Ursache dafür ist laut einer am Donnerstag in der Wissenschaftszeitschrift "Nature" veröffentlichten US-Studie eine Abwandlung des pflanzlichen Moleküls Chlorophyll mit dem Namen Chlorin e6. (Quelle: http://derstandard.at)
Nature

Zwei neue Artbeschreibungen17.09.06
Die Artbeschreibungen von Erdkröte und Grasfrosch sind neu überarbeitet worden.
Amphibien

Bericht Exkursion Peloponnes 200601.09.06
Mit leichter Verzögerung gibt es jetzt den Bericht über die herpetologische Exkursion auf der Peloponnes Halbinsel. Schwerpunkte bildeten die Argolis im Osten, die Halbinsel Mani im Süden und das Becken von Feneos im Norden der Halbinsel. Vorerst wurde der Bericht in englischer Sprache verfasst, eine deutsche Version folgt.
Bericht

Emys-Nachwuchs im NÖ Landesmuseum24.08.06
Im NÖ Landesmuseum in St. Pölten, das über eine Konzession zur Lebendtierhaltung verfügt, hat man sich dem verantwortungsbewussten und achtsamen Umgang mit diesen Tieren verschrieben, um diese und andere Kostbarkeiten auch für die Zukunft erhalten zu können. Kürzlich sind die ersten drei Sumpfschildkröten-Babys geschlüpft, ihre Eltern leben im Außenbiotop des Museums. Die Nachzuchten im NÖ Landesmuseum stellen somit einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Sumpfschildkröte dar. Die Schlüpflinge haben eine Panzerlänge von 2,5 Zentimetern und sind nur fünf Gramm schwer. (Quelle: Landesmuseum NÖ)
Landesmuseum

Bildbericht: ÖGH - Exkursion Kärnten30.07.06
Der Kärntner Herpetofauna galt das Hauptaugenmerk der zweiten ÖGH - Exkursion dieses Jahres.
Ende Juni begab sich die Exkursionsgruppe auf die Suche nach Hornviper, Kroatischer Gebirgseidechse & Co. Die Tierdichte war aufgrund der hohen Temperaturen relativ gering, dennoch konnten wir fast alle in Kärnten heimischen Arten beobachten.
Bildbericht

Körpereigenes "Gegengift" gegen Schlangenbisse28.07.06
Das Immunsystem produziert eine Art körpereigenes Gegengift gegen Schlangenbisse. Das haben US-Forscher zumindest bei Mäusen beobachtet. Ihre Ergebnisse bieten möglicherweise Ansätze für bessere Therapien. (Quelle: ORF ON)
ORF ON Science

Vitamine machen sexy21.07.06
Essenzielle Nahrungsstoffe wie etwa Vitamine können eine ähnliche Wirkung wie Pheromone haben. Zu diesem Schluss ist ein Forscherteam des National Museum in Madrid http://www.mncn.csic.es gekommen. Dies trifft zumindest auf Iberische Eidechsen zu.

Im Wissenschaftsmagazin Royal Society Proceedings B http://www.pubs.royalsoc.ac.uk berichten die Forscher davon, dass die weiblichen Tiere auf die Sekrete der Männchen, die zuvor Vitamin D Nahrungszusätze erhalten hatten, äußerst erregt reagierten. (Quelle: pressetext.at)
Artikel

Kein Tier als Urlaubs-Souvenir11.07.06
Ein großer Teil des illegalen Wildtierhandels wird von organisierten kriminellen Banden betrieben. Allerdings wird der Wildtierhandel auch durch Millionen von Touristen massiv gefördert, die tierische Reisesouvenirs aus ihrem Urlaub im Ausland mitbringen. Auch wenn die einzelnen Fälle auf den ersten Blick kleine Delikte darstellen, die Menge der Verstöße insgesamt bedeutet für den Handel mit Wildtieren ein lukratives Geschäft und gleichzeitig eine große Gefahr für viele Tierarten.

Riesenmuscheln und Schnecken, Korallen sowie Produkte aus Panzern von Meeresschildkröten aber auch Schuhe, Gürtel, Hand- und Aktentaschen aus Krokodil- und Schlangenleder werden häufig beschlagnahmt, selbst in Alkohol eingelegte Schlangen sind keine Seltenheit.

Leider befinden sich auch zunehmend lebende Tiere im Reisegepäck, darunter vor allem Papageien, Skorpione, Vogelspinnen, Giftschlangen, Chamäleons, Echsen und Frösche.

Viele Touristen ist nicht bewusst, dass derartige Souvenirs aus illegalen Tierhandelgeschäften stammen. Sie werden meist scheinbar legal in Feriengebieten, an Flughäfen, in Souvenirläden und auf Märkten angeboten. Viele Menschen sind nicht darüber informiert, dass es sich dabei um Produkte aus geschützten oder bedrohten Tieren handelt. Selbst viele legale Produkte erfordern spezielle Import- und Exportgenehmigungen. Wenn dann der Zoll illegal eingeführte Souvenirs beschlagnahmt, droht in der Regel ein Bußgeld und in besonders schweren Fällen sogar eine Haftstrafe. (Quelle: Internationaler Tierschutz-Fond)
ifaw.org

Amphibian Survival Alliance06.07.06
Jede dritte Amphibienart auf der Erde ist vom Aussterben bedroht. Um den drastischen Schwund zu stoppen, haben 50 Wissenschaftler zur Gründung einer internationalen Rettungsorganisation für Frösche und weitere Amphibien aufgerufen. Die geplante "Amphibian Survival Alliance".

Mehr als 1.860 der weltweit 5.743 bekannten Amphibienarten sind in Gefahr, endgültig zu verschwinden. Das ergab eine vor zwei Jahren in "Science" (Bd. 306, S. 1783) veröffentlichte Studie. Seit 1980 sind demnach mindestens neun, möglicherweise aber bereits 122 Arten ausgerottet worden. Das Verschwinden dieser Tiere bedeute auch einen Verlust von Forschungspotenzial für Medizin und Biotechnologie, schreiben die Wissenschaftler um Joseph R. Mendelson vom Zoo von Atlanta (US-Bundesstaat Georgia). (Quelle: n-tv.de)
n-tv

Neue Artbeschreibungen - Molche30.06.06
Weitere 3 neue Artkapitel wurden von Cornelia geschrieben, die Molche. Waren die 3 Kamm-Molcharten zuvor noch aufgeteilt wurden diese jetzt in einer Artbeschreibung zusammengefasst.
Amphibien

Rätselhafte Schlangenart entdeckt27.06.06
Im indonesischen Urwald ist eine neue Tierart entdeckt worden, die der Wissenschaft Rätsel aufgibt. Dabei handelt es sich um eine Giftschlange, die wie ein Chamäleon ihre Farbe wechseln kann, sagte Iwan Wibisono von der Umweltorganisation WWF in Indonesien. Die rund 50 Zentimeter lange Schlange sei im vergangenen Jahr von einem deutschen Reptilienexperten im Feuchtgebiet des Kapuas-Flusses auf Borneo entdeckt worden. Inzwischen stehe fest, dass es sich tatsächlich um eine neue Art handele. Quelle: http://news.at/
news.at

Neue Artbeschreibungen – Salamander23.06.06
Zwei weitere Artkapitel sind erneuert worden, Feuersalamander und Alpensalamander. Verfasst wurden die beiden Kapitel von Cornelia.
Amphibien

Frühwarnsystem Frosch22.06.06
Kaulquappen helfen bei der Entdeckung von Chemikalien, die das Hormonsystem stören. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin haben Test entwickelt. (Quelle: Informationsdienst Wissenschaft)
Artikel

Klimawandel bedroht Amphibien- & Reptilienarten in SW-Europa21.06.06
Der erwartete Klimawandel könnte einen massiven Rückgang bei Amphibien- und Reptilienarten in Südwesteuropa auslösen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die in der nächsten Ausgabe des internationalen Journal of Biogeography veröffentlicht wird. (Quelle: Die Zeit)
Die Zeit

Kampf gegen die Agakröte20.06.06
Australien wird von einer Krötenplage gepeinigt. Die bis zu zwei Kilo schwere Aga-Kröte vermehrt sich so schnell, dass andere Tierarten verdrängt werden. Mit einer fast unheimlichen Fressgier ausgestattet können die Tiere sogar Schlangen und Krokodilen gefährlich werden. Millionen der Kröten sind in Australien unterwegs und täglich werden es mehr. Die Kröten waren in den 1930er Jahren aus Südamerika gegen eine Käferplage eingeführt worden. Bisher half nichts gegen die Kröten. Nun sollen Spezialhunde lernen, die Verstecke aufzuspüren; 20.6.2006 (Quelle: www.orf.at)
Agakröte

D: Online-Protest für Lacomaer Teichlandschaft19.06.06
Der Energiekonzern Vattenfall Europe will im Südosten Brandenburgs die Lacomaer Teichlandschaft zerstören, um den kleinsten ostdeutschen Braunkohletagebau Cottbus-Nord im letzten Teilstück noch wenige Jahre weiter zu betreiben. Das Schutzgebiet von europäischer Bedeutung gehört mit über 170 Rote Liste Arten zu den ökologisch wertvollsten Landschaften der Region. Die dort lebenden Populationen von Rotbauchunke und Laubfrosch gehören zu den größten in Brandenburg. Dennoch will Vattenfall noch in diesem Sommer mit dessen Zerstörung beginnen. Die Abbaggerung der Teichlandschaft ist weder energiewirtschaftlich notwendig noch ökologisch vertretbar. Sie dient nur der Profitmaximierung von Vattenfall. Ausführliche Informationen zur Sachlage finden Sie unter:
www.lacoma.info/onlineprotest/LacomaDetailinfo200603.pdf (pdf, ca. 350 kB)
Lacoma

Krokodile entstanden wahrscheinlich in Australien19.06.06
Die ersten modernen Krokodile könnten in der Kreide vor 95 bis 98 Millionen Jahren im heutigen Australien entstanden sein, das damals noch zum Gondwana-Kontinent gehörte. Dies legen zumindest Fossilienfunde und Analysen von Forschern um Stephen Salisbury von der Universität von Queensland in Brisbane nahe. (Quelle: baz.ch)
baz.ch

Schlangenseren ohne Schlangen09.06.06
Britische Wissenschaftler haben ein Verfahren zur Gewinnung eines universellen Gegengifts bei Schlangenbissen entwickelt. Das Mittel kann bei Bissen mehrerer afrikanischer Schlangenarten eingesetzt werden und soll billiger in der Herstellung sein als herkömmliche Gegengifte. Damit könnten gerade in den Entwicklungsländern, wo Schlangenseren für die Bevölkerung oft unerreichbar teuer sind, Menschenleben gerettet werden. (Quelle: wissenschaft.de)
Artikel

ÖGH Newsletter 05/06 06.06.06
Der neue Newsletter der ÖGH ist soeben versendet worden.
ÖGH

Invasive Amphibien rotten Artverwandte aus24.05.06
Amerikanische Ochsenfrösche sollten weltweit für günstige Froschschenkel sorgen. Doch nun stehen die invasiven Riesenhüpfer, die bis zu 20 Zentimeter groß und einen halben Kilogramm schwer werden, in Verdacht an der katastrophalen Situation ihrer Artgenossen beteiligt zu sein. Experten haben nämlich in den Ochsenfröschen jene tödlichen Pilzsporen entdeckt, die bei anderen Fröschen zu Massensterben geführt haben, berichtet das Wissenschaftsmagazin Biology Letters. (Quelle: pta.at)
pta

Neue Funddatenbank19.05.06
Seit heute gibt es ein neues Meldeformular für Funde und eine neue Funddatenbank. Das Formular hat sich dahin gehend geändert, dass Google Maps für die Erfassung der Koordinaten eingebaut wurde. Die Daten wandern jetzt in eine SQL Datenbank und nicht wie bisher in ein Textfile. Die dis dato gemeldeten Funde werden in den kommenden Tagen von uns in die neue Datenbank übertragen. Besonders bedanken möchte ich mich bei Christian Spanring vom Österreichischen Institut für Raumplanung für seine Hilfe. [christoph]
Funde

Schlangen verloren Beine auf dem Festland20.04.06
Forscher haben erstmals versteinerte Reste einer Schlange gefunden, die außer Beinen auch eine richtige Hüfte hatte. Es handle sich zudem um die älteste bekannte Festland-Schlangenart. (Quelle: ORF ON)
ORF

ÖGH Veranstaltungen März 2006 bis Juni 200627.03.06
Programm der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie (ÖGH) für die Monate März 2006 bis Juni 2006.
Programm

Neue Artenbeschreibungen05.03.06
Es wurde damit begonnen die Beschreibungen der Arten zu überarbeiten. Ein neuer Punkt sind die Verbreitungskarten. Ein Dankeschön geht an das Umweltbundesamt für die Erlaubnis die Karten aus dem Österreich Atlas zu verwenden und an Cornelia für das Korrekturlesen. Vorerst sind 5 Arten überarbeitet worden, 4 Amphibien und eine Reptilienart. [Christoph]
Amphibien

Froschduft vertreibt Stechmücken22.02.06
Frösche könnten Chemikern bei der Suche nach dem idealen Anti-Mücken-Mittel auf die Sprünge helfen. Forscher haben jetzt herausgefunden, dass die Amphibien die stechenden Plagegeister mit körpereigenem Insektenschutz auf Distanz halten. (Quelle: Spiegel.de) [Christoph]
Spiegel

Bildbericht Exkursion Krk Sep. 200506.02.06
Letztes Wochenende hatte die Sonne schon genügend Kraft um die ersten Mauereidechsen aus dem Winterquartier zu locken. Aber bevor die „herpetologische“ Saison heuer so richtig beginnt gibt es noch einmal einen Rückblick auf den Herbst 2005. Ende September stattet wir unserer „Haus und Hof“ Insel Krk wieder einmal einen Besuch ab. Eine kleine Auswahl der Bilder ist in unserer Galerie zu sehen.
Krk 2005

Eislaufen kann Winterruhe stören24.01.06
Amphibien und Reptilien halten eine Winterruhe von mehreren Monaten, weitgehend in frostfreien Schlupfwinkeln an Land oder im Bodengrund von Gewässern.

Aktivitäten auf dem Eis wie Schlittschuhlaufen, Eishockey oder Mopedfahren können zur Störung der Winterruhe führen. Wasser leitet den Schall viel besser als Luft. beschreibt die Artenschutzexpertin Sibylle Winkel. „Durch die über dem Eis erzeugten Schall- und Druckwellen werden darunter ruhende Tiere aufgeschreckt. Notgedrungen werden sie wieder aktiv und versuchen aus den sauerstoffreichen Randzonen der Gewässer in tiefere Areale zu flüchten.“

Gerade hier herrscht aber oft Sauerstoffmangel, denn die Eisdecke trennt den Wasserkörper vom Luftraum. Die knappen Sauerstoffverhältnisse unter dem Eis werden hier noch durch den Abbau absterbender Wasserpflanzen, die Atmung von Tieren und das Fehlen photosynthetischer Prozesse verstärkt.

„Für die zur Unzeit aufgeschreckten Tiere sind deshalb Störungen existenzbedrohend. Wenn der Sauerstoff für die verstärkte Stoffwechselaktivität nicht ausreicht und keine Nahrung verfügbar ist, gehen viele Tiere zugrunde, ohne dass es jemand merkt“, so die Biologin.
NABU

Atlas der Amphibien und Reptilien Italiens18.01.06
Der Atlas präsentiert Verbreitung, Ökologie und Schutzstatus der 40 Amphibien– und 51 Reptilienarten Italiens. Eine 10x10 Kilometer UTM Rasterfeldkarte zeigt die Verbreitung der einzelnen Arten, die auf mehr als 70.000 Aufzeichnungen basiert. Die Kartierung durch 900 Mitarbeiter der Societas Herpetologica Italica umfasst auch die herpetologische Fauna der kleinen italienischen Inseln.
Literatur

Klimaerwärmung lässt Amphibien aussterben12.01.06
Die Klimaerwärmung schafft günstige Wachstumsbedingungen für einen krank machenden Pilz, der rund 70 Lurcharten in Zentral- und Südamerika ausgerottet hat.

Ein Team um den Wissenschaftler hatte Berichte über das Verschwinden der Harlekinfrösche der Gattung Atelopus in Mittel- und Südamerika gesammelt, zahlreiche Klimadaten ausgewertet und eine Verbindung hergestellt. Zwei Drittel der Arten starben zwischen den 1980er und 1990er Jahren aus, berichten die Forscher in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Nature". Die zur Familie der Kröten gehörenden Lurche verschwanden selbst aus abgelegenen, vergleichsweise unberührten Schutzgebieten.

Alan Ponds vom Tropical Science Center in Costa Rica sieht es als bewiesen an, dass der Klimawandel zu mehr Wolken über den tropischen Bergen Amerikas führt. Diese sorgten für kühlere Tage und wärmere Nächte, und dies wiederum begünstigte den Pilz Batrachochytrium dendrobatidis. Er gedeiht zwischen 17 und 25 Grad Temperatur am besten. Der Parasit wächst in der oberen Hautschicht der infizierten Amphibien. Damit wird diese wichtige Barriere gegen Infektionen in Mitleidenschaft gezogen und die Tiere sind anfälliger für weitere Erreger. (Quelle N24.de)
N24.de

Furchtbar im UV-Licht08.01.06
Je besser die Haut von Eidechsenmännchen UV-Licht reflektiert, desto mehr Respekt flößen sie ihren Artgenossen ein.

Eidechsenmännchen beeindrucken ihre Konkurrenten mit optischen Signalen im Bereich ultravioletten Lichts. Die Haut der Tiere schimmert in diesen für das menschliche Auge unsichtbaren Wellenlängen – je mehr, desto besser ist dies für den Status des Männchens. Das haben Forscher aus den USA und Südafrika in Tests herausgefunden, bei denen sie die Tiere mit Sonnencreme eincremten und dadurch das reflektierte ultraviolette Licht dämpften. (Quelle: http://www.wissenschaft.de)
Artikel

Fossillagerstätte bei Graz entdeckt19.12.05
Paläontologen des Steiermärkischen Landesmuseum Joanneum sind kürzlich im Zuge einer Notgrabung auf eine bisher unbekannte, zwölf Millionen Jahre alte Fossillagerstätte am Stadtrand von Graz gestoßen. Dort förderten sie "sensationelle Funde" zu Tage: Neben einer bisher unbekannten Kleinkrebsart und versteinerten Süßwasserkrabben wurden auch Wirbel- und Rippenfragmente von bis zu einem Meter langen urzeitlichen Waranen entdeckt. (Quelle: Die Presse)
Die Presse

Wegen Frosch-Wilderei verurteilt16.12.05
Ein Gericht in Ostfrankreich hat vier Männer zu Geldstrafen verurteilt, weil sie jahrelang illegalen Profit aus der Vorliebe ihrer Landsleute für gebratene Froschschenkel gezogen haben. Die Richter befanden die vier für schuldig, tausende der geschützten Tiere gefangen und an Feinschmeckerrestaurants verkauft zu haben. Die Verurteilten müssen Geldstrafen zwischen 150 und 1000 Euro zahlen. Das Gericht bleib damit deutlich unter dem Antrag des Staatsanwaltes: Er hatte für den "Massenmord" an unschuldigen Amphibien zwischen 2000 und 3000 Euro gefordert. (Quelle: t-online Nachrichten)
Link

Frösche weltweit vom Aussterben bedroht14.12.05
Viele Froscharten sind vom Aussterben bedroht. Daszeigen die Ergebnisse der weltweiten Amphibienzählung von 2004, über die NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in seiner Januar-Ausgabe berichtet. Der Report umfasst 5700 Arten, fast ein Drittel davon gelten als gefährdet. 168 Amphibienarten sind bereits ausgestorben, die meisten davon erst in den vergangenen 20 Jahren. Hauptursache für diese Entwicklung ist die Zerstörung natürlicher Lebensräume. Zusätzlich werden die Frösche aber durch einen tödlichen Pilz bedroht: Der Chytridpilz befällt die Haut der Amphibien und stört ihren Wasserhaushalt. "Innerhalb von vier Monaten hat dieser Pilz in Panama die meisten der 64 Froscharten infiziert oder ausgerottet", berichtet die amerikanische Biologin Karen Lips. "Arten, die wir kaum je gesehen hatten, fielen aus den Bäumen oder trieben in Wasserläufen an der Oberfläche und verendeten an der Infektion." Die Biologen versuchen nun in dieser Region, möglichst viele Frösche einzufangen, um sie in Zoos und Terrarien zu züchten und so vor der Ausrottung zu bewahren. In freier Natur scheint es fürdie Amphibien in Panama kaum noch Hoffnung zu geben. (Quelle: ptd.de)
NGD

Zweiköpfige Schildkröte03.12.05
An der Pazifikküste Costa Ricas ist eine Schildkröte mit zwei Köpfen geschlüpft. Umweltschützer machten prompt den Klimawandel oder die Verschmutzung der Ozeane für die Missbildung verantwortlich. Reptilien-Experten sind deutlich vorsichtiger. (Spiegel online)
Spiegel

Vorsicht bei Gartenarbeiten im Herbst11.11.05
Die immer häufiger verwendeten technischen Hilfsmittel in der Gartenarbeit, wie z.B. Laubsauger, stellen eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die im Garten lebenden Kleintiere dar.
Ein Artikel in der neuen OZ weist auf die "Nebenwirkungen" der modernen Gartengeräte hin.

Wichtig: Das zusammengekehrte Laub nicht entsorgen, da Laubhaufen ein willkommenes Überwinterungsquartier für einheimische Reptilien & Amphibien darstellen!
Neue OZ

Abwasserkanäle und Lichtschächte abdecken10.11.05
Jährlich fallen Millionen von Amphibien auf der Suche nach Winterquartieren Abwasserkanälen sowie Lichtschächten von Kellern zum Opfer. Diese Fallen kann man durch Anbringen von feinmaschigen Gittern bzw. regelmäßigen Kontrollen der Schächte leicht entschärfen.
Den gesamten Beitrag gibt es unter:

http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1120160

Die selbe Problematik gibt es (vermehrt) natürlich auch im Frühjahr während der Laichwanderungen!
NaBu

Urin rettet Frösche vor Erfrierungstod 07.11.05
Rana sylvatica (Waldforsch), dessen Verbreitung nahe an den Polarkreis reicht, verharrt monatelang in eisiger Winterstarre. Ihr Körper ist fast völlig eingefroren. Nun haben Forscher der Miami University in Oxford/Ohio entdeckt, dass Harnstoff die Frösche vor dem Erfrierungstod schützt. Wenn die Wintermonate herannahen und die Temperaturen sinken, bauen sich im Körper der Frösche erhöhte Harnstoffwerte auf. Da die Frösche während der Starre kaum urinieren, ist die Konzentration von Harnstoff 50 Mal höher als während der wärmeren Monate. Die Forscher haben entdeckt, dass der Harnstoff die Zellen und das Gewebe vor Zerstörungen bewahren kann, weil die Harnstoffverbindung den Wasseranteil reduziert.

Die erste Aktivität nach der Winterstarre ist übrigens die sofortige Paarung - noch bevor die Tiere Nahrung aufnehmen, um sich von der langen Winterstarre zu erholen. (Quelle: pta)
nature.com

Gefährdete Biotope in Österreich20.09.05
Das Umweltbundesamt erstellt in Zusammenarbeit mit zahlreichen WissenschafterInnen erstmals eine Rote Liste gefährdeter Biotoptypen für Österreich. Diese gibt Auskunft, wie es um die Bedrohung von Lebensräumen in Österreich steht.
UBA

Froschkur gegen HIV19.09.05
Abwehrsubstanzen aus der Haut von Fröschen können eine Infektion mit HIV verhindern. Das hat ein internationales Forscherteam herausgefunden. Die Eiweißstoffe unterbinden dabei ein Eindringen des Virus in seine Zielzellen und zerstören die Hülle der Viren....(Quelle: Wissenschaft.de)
Link

Bedrohte Amphibien15.09.05
An diesem Wochenende werden sich Experten des Global Amphibian Assessment in Washington DC treffen, um wirkungsvolle Pläne gegen das Aussterben der Amphibien auszuarbeiten.

Etwa ein Drittel der bisher bekannten 5.743 Frosch-, Kröten- und Salamanderarten sind weltweit vom Aussterben bedroht. Die Kosten für Schutzmaßnahmen belaufen sich auf mehrere zehn Mio. Dollar. Die Liste der International Conservation Union (IUCN) zeichnet kein positives Bild, wenn es um Amphibien geht.

Insgesamt sind bereits 34 Arten ausgestorben und mehr als 100 Spezies wurden von Forschern schon so lange nicht gesichtet, dass man davon ausgehen kann, dass sie ebenfalls ausgerottet wurden. Zu den großen Bedrohungen der Tiere zählt neben der Zerstörung des Lebensraumes eine erst vor sechs Jahren entdeckte Pilzerkrankung namens Betrachochytrium dendrobatidis, die auf den Kontinenten Amerika, Australien und Europa aufgetreten ist. Dieser Pilz greift die Haut der Amphibien an und ist tödlich. Auch virale Erkrankungen, Trockenheit und Umweltverschmutzung setzen den Amphibien stark zu. Forscher glauben, dass Umweltstress und veränderte Niederschläge das Immunsystem der Tiere schwächen.

Nach Angaben von Claude Gascon, Vorsitzender der Amphibiengruppe der IUCN sind die näheren Umstände der Erkrankung unklar, ebenso wie ihre Verbreitung. "Eine Verhinderung in der freien Wildbahn ist nahezu unmöglich", so Gascon. Zu den Rettungsprogrammen der Reptilien zählt nach Ansicht der Experten sogar ein Programm, dass Tiere in Gefangenschaft nachgezüchtet werden und anschließend in die freie Wildbahn entlassen werden. "Die Kosten für solche Programme sind enorm", erklärt Gascon.

Auch in Österreich sieht es für die Amphibien nicht rosig aus. "Insgesamt leben in Österreich 20 Amphibienarten, davon ist eine Art, die Kreuzkröte, stark gefährdet", meint Franz Tiedemann, Amphibienexperte vom Naturhistorischen Museum in Wien. "Gefährdet sind aber auch die anderen Arten. Die Gründe dafür liegen in der Flurbereinigung, der Begradigung von Fließgewässern, der Entwässerung, dem Einsatz von Bioziden in der Landwirtschaft, der Zersiedelung der Landschaft und der Umweltverschmutzung", so der Experte. Dadurch, dass die Lurche teilweise Hautatmer sind, nehmen sie Giftstoffe durch die Haut auf. Bei der Untersuchung der Bestände müsse der Gesamtlebensraum betrachtet werden. "Dadurch, dass alle heimischen Amphibien mit Ausnahme des Feuersalamanders an Wasserstellen gebunden sind, sind sie ebenso wie die Gewässer selbst permanent gefährdet", so Tiedemann abschließend. (Quelle: pressetext.at)

PS: Nicht der Feuersalamander sondern der Alpensalamander ist nicht an Wasserstellen gebunden.
IUCN

www.naturbegleiter.at07.06.05
Wir brauchen Ihre Augen !

naturbegleiter.at - eine Umsetzung lange gehegter Ideen.

Bei naturbegleiter.at dreht sich alles um die Beobachtung heimischer Naturphänomene. Hierbei nehmen phänologische Beobachtungen, Aufzeichnungen und Erforschungen saisonal wiederkehrender Ereignisse wie der Blüte des Schneeglöckchens, die Apfelblüte oder die Rückkehr der Zugvögel einen zentralen Stellenwert ein. Ehemals gab es eine große Tradition im Beobachten und Aufzeichnen von Naturphänomenen, die wir wieder beleben und um neue Aspekte bereichern möchten.

Verein Naturbegleiter - wer dahinter steht

naturbegleiter.at ist ein Ergebnis der Ideen einer Gruppe von Naturenthusiasten mit einem Naturschutzzugang, der auf Freude und Engagement an der landschaftlich-ökologischen Eigenart unseres Landes aufbaut. Im Rahmen einer Exkursion im Oktober 2004 wurde die Gründung des Vereines "naturbegleiter" beschlossen, der mit Mitte April 2005 seine Tätigkeit aufgenommen hat.

Beobachten & Melden - wir brauchen Ihre Augen!

Da Österreich klimatisch und standörtlich so vielfältig ist, reichen einzelne Beobachtungen für eine Beschreibung der jährlich variierenden Naturschauspiele nicht aus. Um ein gutes Bild der Eigenart des Naturverlaufs eines Jahres zu bekommen, benötigt man viele genaue Einzelbeobachtungen aus unterschiedlichen Regionen und Orten. Zu diesem Zwecke wird an der Einrichtung eigener Meldeseiten und Auswertungen, bzw. an der Etablierung eines Beobachternetzwerkes gearbeitet, um den jährlichen "Kalender, den die Natur schreibt" gemeinsam zu erstellen und zu verdichten.

Forum Naturbeobachtung/Phänologie

Im neu eingerichteten Forum kann jeder Besucher Schauen, Nachlesen und Mitdenken und nach einer einfachen Registrierung auch aktiv mitmachen. Die Themen sind übrigens frei wählbar. Wem das Erstauftreten von Maikäfern, Stechmücken, oder Kriebelmücken ein Anliegen ist, der macht es im Forum zum Thema. Aber auch die Blüte von Orchideen, Laichwanderungen von Amphibien, oder die Fruchtreife von Obstgehölzen sind gerne gesehene und diskutierte Phänomene.
Klaus Wanninger
Link

Ungarn - das Land der weiten Ebenen24.05.05
Unser östliches Nachbarland hat neben Gulasch, Balaton & Pusztaromantik auch herpetologisch einiges zu bieten. Über das Pfingstwochenende statteten Julia, Christoph und Hannes Ungarn einen Besuch ab. Hauptaugenmerk galt - wie könnte es bei uns anders sein - der ansässigen Herpetofauna. Neben Arten, die auch in Österreich heimisch sind bzw. waren, lebt außerdem das kleinste und größte Reptil Europas in diesem Land.

Die folgenden Bilder sollen einen kurzen Überblick über die gefunden Arten und ihrer Lebensräume während unseres Aufenthaltes geben.Um einer Frage, die sich viele vielleicht stellen, zuvorzukommen - die Wiesenotter haben wir nicht gefunden.Aus Gründen des Artenschutzes werden zu den besuchten Habitaten keine genauen Lokalitäten genannt.
Bilder

Amphibien & Reptilien Quiz13.04.05
Aufgrund der langen Teilnehmerliste beim "Herpeto-Quiz" haben wir einen "Reset" durchgeführt. Somit besteht jetzt wieder die Möglichkeit sich in der Top10 Liste zu verewigen, zumindest bis zum nächsten "Reset".
Herpeto-Quiz

Springfrosch-Laichgewässer am Bisamberg 01.04.05
Trotz der Trockenheit leben am Bisamberg im Weinviertel etliche Amphibienarten: Erdkröte, Seefrosch, Springfrosch, Wechselkröte, Laubfrosch und Teichmolch. Weithin bekannt ist der „Krötenteich“ beim Sender Bisamberg, der jedes Jahr Schauplatz einer massiven Laichwanderung der Erdkröte ist. Aber es gibt auch andere Gewässer in der Gegend: Ein im Wald gelegener Tümpel konnte auf Anregung von Cornelia Gabler hin und mit Hilfe der Gemeinde Langenzersdorf revitalisiert werden:
Bilder

Zahl der bedrohten Tierarten steigt auf 15.000 18.11.04
Laut dem neuesten Bericht der World Conservation Union ist nahezu die Hälfte aller Schildkrötenarten vom Aussterben bedroht. Die Naturschutzgruppe, die Daten von etwa 8.000 Wissenschaftlern zur Ergänzung des Berichts verwendete, hat der so genannten Roten Liste über 3.000 Tierarten hinzugefügt, die vor der Ausrottung stehen. Die Zahl der gefährdeten Spezies liegt damit erstmals über 15.000.

Die Zahl der als bedroht eingestuften Amphibien ist von 146 im Jahr 2000 auf 1.856 in diesem Jahr angestiegen. Forscher fanden heraus, dass mehr als 40 Prozent der Schildkrötenarten bedroht sind, hauptsächlich in Folge der Plünderung ihrer Eier durch den Menschen und der Zerstörung ihrer natürlichen Lebensräume.
IUCN

Fossil von bisher unbekanntem 'Salamander'09.11.04
Ein amerikanischer Geologiestudent entdeckte das Fossil einer bisher unbekannten Gattung und Art. Das Tier, das nach dem Studienanfänger Striegeli benannt werden soll, lebte Paläontologen zufolge vor rund 300 Mill. Jahren.

Es glich einem Salamander, hatte aber die Zähne eines großen Krokodils. Paläontologen des Carnegie Museums für Naturgeschichte in Pittsburgh schätzen, dass es zu Lebenszeiten ungefähr einen Meter lang war. Der jetzt gefundene Schädel des Fossils hat die Größe eines Baseballs.

Der Paläontologe Dave Berman vom Carnegie Museum glaubt, dass das Fossil zu einer seltenen Familie von Amphibien gehört, die für das Leben an Land geschaffen war. In der Vergangenheit wurden zwei andere Fossilien der gleichen Familie gefunden, eines davon in New Mexico. Die jetzt entdeckte Art war laut Berman kräftig genug, um reichlich Beute zu finden und zu reißen. (Quelle: handeslblatt.com)
Carnegie Museum

Rätsel von tödlichem Froschgift gelöst08.11.04
Nach mehr als zehn Jahren Forschungsarbeit ist ein US-Forscher dem Rätsel um die Herkunft der tödlichen Gifte Südamerikanischer Pfeilgiftfrösche auf die Spur gekommen. Das Neurotoxin, das auch in der modernen Humanmedizin verwendet wird, stammt nämlich von Käfern, die die Frösche fressen. Ironischer Weise ist der Forscher dem Rätsel aber in Papua Neuguinea auf die Spur gekommen, obwohl dort die Frösche gar nicht vorkommen. (Quelle pta)
pta

Aussterben der Amphibien?14.10.04
Weltweit sterben Frösche, Kröten und Salamander derzeit rasch aus - oft aus rätselhaften Gründen. Die Zahl von 43 Prozent aller bekannten 5743 Amphibienarten sinkt. Bei fast der Hälfte der 435 am stärksten bedrohten Arten ist die Ursache des Sterbens nicht bekannt. Sie verschwinden sogar in Schutzgebieten.

Diesen weltweiten Überblick mit Daten von mehr als 500 Forschern aus über 60 Ländern präsentiert die Online-Ausgabe des US-Fachblattes "Science". Das Aussterben der Amphibien übertreffe das von Vögeln und Säugern, berichtet das Team um Simon Stuart von der Weltnaturschutzunion (IUCN) in Washington. Bei den Amphibien seien 7 Prozent aller Arten kritisch bedroht. Bei Säugern seien es knapp 4, bei Vögeln knapp 2 Prozent der bekannten Arten.

Allein in den vergangenen 25 Jahren seien wahrscheinlich 113 Amphibienarten ausgestorben. Gerade für die rätselhaft verschwindenden Arten gebe es bislang keine Schutzmöglichkeit. Selbst die Zucht in Gefangenschaft sei häufig schwierig. (Quelle: http://www.n-tv.de) [chr]
n-tv

Frosch-Kleber heilt gerissene Knorpel06.10.04
Eine klebrige Substanz, die von Drüsen auf dem Rücken einer wenig bekannten Art Australischer Frösche abgesondert wird, wurde erfolgreich zur Wiederherstellung von gerissenen Knorpeln in den Knien von Schafen eingesetzt. Der Frosch-Klebstoff wurde von Wissenschaftern der University of Adelaide zur Behandlung von schwierigen Knieverletzungen beim Menschen sowie einer Reihe anderer Anwendungsbereiche entwickelt. Der ungiftige Klebstoff wird innerhalb von Sekunden hart und klebt sogar im feuchten Lebensraum der Frösche.

Der Notaden genus lebt neun Monate des Jahres rund einen Meter unter der Erdoberfläche in getrocknetem Schlamm. An die Oberfläche kommt er nur bei starken Regenfällen. Bei dieser Gelegenheit ist er für Insektenstiche anfällig und sondert den Klebstoff ab. Damit werden die Kiefer der Angreifer blockiert, sie bleiben an den Fröschen kleben, die sie später fressen. (Quelle: pta.at) [chr]
University of Adelaide