Teichfrosch - Rana kl. esculenta, Pelophylax kl. esculentus
(Linnaeus, 1758)
Allgemeines:Der Teichfrosch ist ein tag- und dämmerungsaktiver Wasserfrosch, der in seinem Aussehen eine Mittelstellung zwischen dem Seefrosch und dem Kleinen Wasserfrosch einnimmt. Seine hybridogenetische Entstehung bedingt ein äußerst variables Erscheinungsbild. Männchen erreichen Kopf-Rumpflängen von 9 cm, Weibchen von 12 cm. Der Fersenhöcker ist mäßig groß und nicht sehr hoch gewölbt. Das Verhältnis der Länge der 1. Zehe zur Fersenhöckerlänge liegt zwischen 1,9 und 2,6. Die Fersen überlappen einander bei rechtwinkelig weggespreizten Oberschenkeln kaum. Färbung der Oberseite grün, bisweilen auch bronzefarben oder braun, mit braunen oder schwarzen Flecken. Hinterseite der Oberschenkel gelb mit dunklen Flecken. Männchen mit paarigen grauen Schallblasen. Unterseite weiß, mit grauer oder schwarzer Marmorierung.Aktivitätsphase: Mitte März bis Mitte Oktober. Fortpflanzungszeit: April bis Mitte Juni. Nahrung: Wirbellose Tiere, junge Frösche. Gelegegröße: 3000 bis 10000 Eier, die in Form von Laichballen im Wasser abgesetzt werden. |
Verbreitung:In Österreich in Höhen von 115 m (Burgenland) bis 1240 m (Kärnten); am häufigsten in Höhenlagen unter 200 m. |
Lebensräume:Der Teichfrosch hält sich während der überwiegenden Dauer der Aktivitätsperiode an stehenden Gewässern mit sonnenexponierten Ufer- und Flachwasserbereichen auf. Er bevorzugt Gewässer mit reichlich submerser und/oder Schwimmblattvegetation und reichhaltig strukturierte Uferbereiche. Er kann sowohl im Wasser als auch an Land überwintern. |