Kleiner Wasserfrosch - Rana lessonae, Pelophylax lessonae
(Camerano, 1882)
Allgemeines:Tag- und abendaktiver, spitzschnäuziger, kurzbeiniger Wasserfrosch, bei dem die Männchen bis 55 mm, die Weibchen bis 65 mm Kopf-Rumpflänge erreichen. Der innere Fersenhöcker der 1. Zehe ist groß, halbkreisförmig: Das Verhältnis der Länge der 1. Zehe zur Fersenhöckerlänge ist kleiner als 2,1. Die Fersen berühren einander nicht bei rechtwinkelig abgespreizten Oberschenkeln. Körperoberseite meist grün, seltener bräunlich goldglänzend gefärbt mit schwarzen oder braunen scharf begrenzten Flecken. Oft ein hellgrüner Streifen entlang der Rückenmitte. Hinterseite der Oberschenkel gelblich und dunkel gefleckt. Die Untersite des Körpers ist weißlich mit einzelnen grauen Flecken.Männchen besitzen paarige, weißliche Schallblasen, In der Paarungszeit grau pigmentierte Daumenschwielen und zeigen sich in dieser Zeit in einer auffällig gelben, seltener bräunlichen, Färbung, bei der auch die dunkle Fleckung reduziert wird. Nahrung: junge Frösche und Wirbellose Tiere. Aktivitätsphase: Ende März bis Mitte September. Fortpflanzungszeit: April/Mai. Die Männchen bilden in dieser Zeit lautstarke Rufgemeinschaften am Laichgewässer aus. Gelegegröße: 600 bis 3000 Eier, die in Form von Ballen an Pflanzen im Wasser abgelegt werden. |
Verbreitung:In Österreich in Höhen von 115 m (Burgenland) bis 800 m (Salzburg) gemeldet; am häufigsten in Höhenlagen unter 200 m und zwischen 500 m und 600 m. |
Lebensräume:Die Tümpelfrösche verbringen ihre gesamten Aktivitätsperiode im Gewässer oder an dessen Ufer. Sie bewohnen permanente kleinere und größere stehende Wasserkörper (Altwässer, Tümpel, Teiche) ebenso wie Überschwemmungsflächen, Gräben und Kanäle. Die Gewässer zeichnen sich durch üppige Wasservegetation aus, das Umland durch reichlich entwickelte Kraut- und mäßig bis schwach entwickelte Gehölzschicht. Die Überwinterung erfolgt an Land. |