Seefrosch - Rana ridibunda, Pelophylax ridibundus (Pallas, 1771)
Allgemeines:Tag- und abendaktiver, langbeiniger, stumpfschnäuziger Wasserfrosch mit einer Kopf-Rumpflänge von 10 (Männchen) bis 14 cm (Weibchen). Der innere Fersenhöcker der 1. Zehe ist klein und flach. Das Verhältnis von Länge der 1. Zehe zur Fersenhöckerlänge ist größer als 2,4. Die Fersen überlappen einander bei rechtwinkelig abgespreizten Oberschenkeln. Die Körperoberseite ist olivbräunlich bis grau, bisweilen auch gelblich, mit unregelmäßig geformten braunen oder grünen Flecken. Entlang der Rückenmitte oft ein gelblicher bis grüner Längsstreifen. Hinterseite der Oberschenkel weißlichgrau und dunkel marmoriert. Männchen mit grauen bis schwärzlichen paarigen Schallblasen, zur Fortpflanzungszeit mit grau bis schwärzlich pigmentierten Daumenschwielen. Während der Paarungszeit rufen die Männchen sehr lautstark im Chor an der Wasseroberfläche treibend; später auch an den Uferrändern sitzend. Nahrung: kleine Fische, junge Froschlurche, Wirbellose.Aktivitätsperiode: April bis Oktober. Fortpflanzungszeit: Mai/Juni. Gelegegröße: bis 10000 Eier. Die Eier werden in Form von Laichballen an Unterwasserpflanzen geheftet. Nach einer Woche schlüpfen die Larven, die im Juli/August als verwandelte Frösche an Land gehen. Seefrösche können bis zu 11 Jahre alt werden. |
Verbreitung:In Österreich in Höhen von 115 m (Burgenland) bis 570 m (Tirol); am häufigsten in Höhenlagen unter 200 m. |
Lebensräume:Der Seefrosch kommt in den mit reichlich submerser und/oder Schwimmblattvegetation ausgestatteten Uferbereichen stehender aber auch langsam fließender Gewässer unterschiedlicher Größe vor. Er bevorzugt sonnenexponierte Lagen und ist hinsichtlich der Uferstrukturierung seiner Wohngewässer wenig wählerisch, solange entsprechende Flach- und Stillwasserzonen vorhanden sind. Er lebt ganzjährig im Wasser bzw. in unmittelbarer Gewässernähe und überwintert auch im Bodenschlamm der Gewässer. |