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Zurück nach Tbilisi
Dem Lauf der Kura in östlicher Richtung folgend stoppten wir in Gori (46.000 Einwohner), der Geburtsstadt Stalins, der dort noch immer in hohem Ansehen steht, wie eine riesige Statue im Stadtzentrum bezeugt. Sein Geburtshaus wurde mit einer Art Tempel überbaut, daneben liegt ein ihm gewidmetes Museum und auch seinen Privatwaggon kann man in der gepflegten Parkanlage davor besichtigen.
Wenige Kilometer östlich der Stadt thront auf einem Felsen am linken Ufer der Kura die sehenswerte Höhlenstadt Uplisziche, deren älteste Teile schon in antiker Zeit in den weichen Fels geschlagen wurden. Die kahlen Felsen bieten einen reizvollen Kontrast zum Grün des umgebenden Kulturlandes und werden von zahlreichen Kaukasusagamen bewohnt. Unter Steinen fanden wir auch etliche Wechselkröten, während sich die – hier ebenfalls vorkommenden – Schnellen Wüstenrenner (Eremias velox caucasica) wegen des wieder kalt gewordenen Wetters nicht sehen ließen.
Wie überall an ähnlich exponierten Plätzen in Georgien gab es auch hier eine Kapelle, die uns Zeugen eines weitverbreiteten Brauchs aus vorchristlicher Zeit werden ließ: Eine Frau umkreiste mit einem lebenden Hahn dreimal die Kapelle. Nach jeder Umrundung wurde das Christusbild geküsst, anschließend wird das Opfer geköpft und zu Hause verspeist.
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11. Sept 2010
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