Biotoppflege Trockenstandort

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Biotoppflege Trockenstandort

Beitragvon JürgenT. » Di Aug 02, 2005 20:46

Hallo Reptilienfreunde!
Wir Pflegen seit ca 8 Jahren einen Bahndamm.
Zwischenzeitlich sind Zauneidechsen,Blindschleichen, Glatte Natter wieder da.
Weiter unten haben wir noch ein teilbeschattetes Waldgelände, wo Waldeidechsen und Blindschleichen vorkommen.
Licht kommt richtig gut auf das Reptilienbiotop rein. Im Hintergrund ist eine Natursteinmauer (fast Südseite).Davor haben wir einige Eidechsenhügel mit Steine und Sand aufgeschichtet.
Im Winter schneiden wir was zuviel an Hecken (hauptsächlich Brommbeeren) zurück. Jetzt im Hochsommer sind leider die Eidechsenhügel völlig mit Brommbeeren usw. zugewachsen.Im Vordergrund hat es aber noch ein paar Sonnenplätze.
Nun bin ich der Meinung im Sommer haben die Reptilien wärme genug und sind für etwas halbschatten durch Sträucher ganz froh. Im Spätsommer bzw. Frühherbst brauchen unsere Schützlinge wieder mehr Licht.
Wir haben jetzt angefangen partiell kleine Mäharbeiten im Dickicht durchzuführen. Was ist aus Eure Sicht das richtige Maß an Sommerpflege?
Das schöne ist,da es ein Lebensraum aus zweiter Hand ist kann man fast alles machen ,was für Reptilien ideal ist.
Es gibt an einem Bahndamm z.B. kein Ortstypisches Gesteinsmaterial. Wir bevorzugen deshalb dunkles Gestein.
Gruss
Jürgen

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Re: Biotoppflege Trockenstandort

Beitragvon Habichtskauz » So Aug 07, 2005 18:52

Bevor dieses interessante Thema aus dem Blickpunkt verschwindet, schreib ich mal was (wenn auch vielleicht nicht so hilfreiches):

Ich würde mir denken, dass etwas Sukzession schon auch Platz haben muss in der Natur - Überwachsen fördert ja auch Strukturreichtum und im Winter werden ja ohnehin wieder Sträucher entfernt. Ansonsten wäre der Standort ja extrem pflegeintensiv - bei Ausfall der Pflege sofort wertlos...
Aber was sind eigentlich die Bedenken bei den Mäharbeiten - das Tiere gestört (oder eventuell sogar bei maschinellem Einsatz) getötet werden?
Fotos von den Biotopen und der Struktur wären interessant wenn du sowas hast?
Bei dem Eidechsenhügel würde mich die Struktur und die Zusammensetzung interessieren - hab ihr das nach irgendeiner "Anleitung" bzw. "Bauplan" gemacht? - würd mich interessieren, wegen möglicher eigener Anlage...
Hab ich das auch richtig in Erinnerung, dass ihr Totholzstrukturen für die Waldeidechsen/Blindschleichen verwendet? Gibts da auch Fotos?

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Re: Biotoppflege Trockenstandort

Beitragvon JürgenT. » So Aug 07, 2005 21:39

Hallo Habichtskauz
Danke,dass Du das Thema wieder aufnimmst!
Von einem kleinen Eidechsenhügel an dem Bahndamm gibt es hier im Forum ein Foto.(Unter Eidechsen Thema Zaun oder Mauereidechsen)
Wir haben den Hügel mit Steinen Geschichtet.Eine Lage Große Steine,dann Bahnschotter darüber und die nächste Lage Steine.
(u.sw. im wechsel)
Gegen Ende noch etwas Feinschotter/Kies und Sand darüber.
Durch die lockere Schichtung haben die Eidechsen genug Hohlräume.Der Feinere Kies oben verhindert,daß der Sand die Hohlräume verschließt. Der Sand oben läßt eine schüttere Vegation zu und ist Ideal als Eiablageplatz.
Das Bild ist etwa mitte April aufgenommen.
Das anfallende Totholz haben wir zu Haufen an einer anderen
Stelle aufgeschichtet.Die Nachbarn entsorgen ihr Laub auf einem Haufen,der ein Eldorado für Blindschleichen ist.
Der Bahndamm ist mitten in der Stadt.
Nun ist es leider so,daß Brombeeren den Bahndamm fast völlig beschatten.
Wir haben jetzt ca 5 Meter kleine Lichtschneisen gemäht.
Zeitlich ca 3 Wochen verschoben mähen wir wieder ein Stück.
Dann sind die freien Flächen wieder etwas nachgewachsen.
Es ist nun ein interessanter wechsel von Deckung/Schatten und Sonne pur/freiere Fläche da.
Sofort waren die Zauneidechsen und Glatte Natter an diesen Randzonen.Habe heut ein schönes Bild einer Zauneidechse am Bahndamm gemacht.(Habe keine Ahnung wie man das hier reinstellt sonst würde ich es tuen.)
Wir haben vor das Stück Bahngelände,wo auch keine Bahn mehr fährt(Schienen schon drausen)als 24a Biotop auszuweisen.
Es ist schon erstaunlich, wenn man etwas gezielt für die Reptilien macht, wie schnell sie wieder da sind und in was für eine Populationsdichte.
Viele Anwohner/Anlieger können unser unordentliches Treiben nicht verstehen (Reisighaufen,Steinhaufen/unaufgeräumt),deshalb haben wir eine Informationstafel über Reptilien aufgestellt.
Jetzt erst mal genug jetzt kommst Du dran.
Werde morgen noch ein paar Fotos machen!
Gruss Jürgen

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Re: Biotoppflege Trockenstandort

Beitragvon Jacky » So Aug 07, 2005 21:59

Hallo Jürgen,

das mit dem Bild einstellen geht jetzt eigentlich einfacher und schneller als früher.

Wen Du einen neuen Beitraag erstellst oder änderst, gibt es direkt ober dem Textfeld rechter Hand einen grauen Button mit UploadPic, hier kannst Du die Bilder direkt in deinen Beitrag downloaden - müsste eigentlich klappen ;)

Bin schon gespannt auf Deine Bilder :)
(Natur)freundliche Grüße
Gabi

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Re: Biotoppflege Trockenstandort

Beitragvon JürgenT. » So Aug 07, 2005 22:47

Jetzt probier ich es mal mit dem Foto der Zauneidechse am Bahndamm!
Jürgen

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Re: Biotoppflege Trockenstandort

Beitragvon Habichtskauz » Mo Aug 08, 2005 12:08

Seh ich das richtig, dass der Sand nur auf einer Seite schräg aufgeschüttet ist (dort wo eines der Kinder sich mit der Hand abstützt)? - hatte mir das nämlich jetzt eher "vertikal" vorgestellt.
Und der Schotter zwischen den Steinen ist dann recht locker um die Durchlässigkeit durch die Steinschichten für die Eidechsen zu gewährleisten, oder? - auf den ersten Blick sieht der Haufen nämlich relativ dicht aus.

Ich hab heuer an einer Hecke mit Steinhaufen darunter im Frühjahr Zauneidechsen beobachtet - da konnte noch viel Licht durch die Hecke. Jetzt im Sommer liegen die Steinhaufen im Schatten unter der Hecke, gleichzeitig ist das Gras am Heckenrand hoch geworden - sieht eigentlich nicht mehr ideal aus - sind aber trotzdem noch Eidechsen dort zu finden.

Vielleicht lässt sich das ganze aber auch von vornherein irgendwie so strukturieren, dass zumindestens während eines Jahres der Haufen nicht ganz zuwachsen kann - müsst man sich konkret anschaun, wie man da die Umgebung strukturieren müsste.
Vielleicht wäre ja in diesem Fall auch ein "Feldversuch" interessant: Teile regelmäßig freihalten - andere Teile nur im Winter zurückstutzen und sehen wie sich der Bestand jeweils entwickelt.
Denn wenn etwas sehr pflegeintensiv ist, muss man überlegen, wie "nachhaltig" die Sache auch ist - wenn z.B. in einem Jahr keine Pflegemaßnahmen möglich sind - bzw. Leute fehlen etc...
Bin schon gespannt auf weitere Infos deinerseits.

PS.: Das mit den Anliegern und "Unordnung" ist uns auch wohlbekannt. Bei uns sinds hald "nichtdrainagierte Wiesen" und Brachflächen (v.a. für Wiesenbrüter) - die im "schönen" Einheitsgrün der Fettwiesen herausstechen - auf gut mühlviertlerisch "a Gsengarad". ;)

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Re: Biotoppflege Trockenstandort

Beitragvon JürgenT. » Mo Aug 08, 2005 14:34

Hallo Habichtskauz
Mit dem Sand haben wir es nicht immer gleich gemacht.
Mal oben mal an der Seite,aber immer mit Hohlräumen.
Habe heute ein paar Fotos gemacht,werde heute abend nochmal probieren Fotos ins Forum zu stellen.
Bis später(schreibe gersde vom Geschäft Hi Hi)heute Abend.
Gruss
Jürgen

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Re: Biotoppflege Trockenstandort

Beitragvon MD » Di Aug 09, 2005 13:32

Wegen der Pflege: zum Vergleich:
Auf den Trockenrasen südlich von Wien wird es zumeist so gemacht: Ein Teil schneiden, ein Teil beweiden, ein Teil stehen lassen. Dieses Konzept hat sich zumeist bewährt, da man es nicht immer allen Organismengruppen bzw Fachleuten recht machen kann - so entsteht auch Diversität im Lebensraum. Gehölze werden bei uns zumeist im winter (bzw Spätherbst oder Vorfrühling) zurückgeschnitten, da man um diese Zeit Gräser Kräuter und Insekten am wenigsten beeinträchtigt.
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Re: Biotoppflege Trockenstandort

Beitragvon JürgenT. » Di Aug 09, 2005 19:25

Hallo MD
Mit der Gehözpflege, die machen wir natürlich auch im Winter.
Von 1.Okt.-28 Febr. Da sich an ein Bahndamm schlecht beweiden läßt mähen wir Gras und Brombeeraufwuchs partiell aus. Das anfallende Schnittmaterial verwenden wir an einer anderen Stelle als art Verottungshaufen,worin sich liebend gern die Blindschleichen aufhalten.
Durch das entfernen des Mähgut hoffen wir, das sich diese Stellen in ein art Magerrassen ausbilden.
Bei einem Lebensraum aus zweiter Hand (Bahndamm) glaube ich kann man nicht 100% den Maßstab einer Kulturlandschaft ansetzen.
Das hat Vorteile und Nachteile! Vorteilig ist es ist fast alles erlaubt was für Reptilien förderlich ist, Nachteilig ist, das es wie Habichtskauz schreibt, nicht so richtig Nachhaltig ist.
Vielleicht gibt es mal ein Reptilienlehrpfad!!?
Gruss
Jürgen
PS:ES freut mich, das auch mal ein Thema gut angenommen wird,
das zum Schutz und Erhalt unserer Reptilien beiträgt.

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Re: Biotoppflege Trockenstandort

Beitragvon Habichtskauz » Di Aug 09, 2005 20:55

@PS: Dem schließe ich mich voll und ganz an.

Gerade das mit Magerrasen wär ja so ein Entwicklungspotential wo man sagen könnte wenn man den Untergrund entsprechend (mager etc.) hinbekommt, dass es nicht überall so üppig wuchert (an einigen Stellen ist wohl sogar der Struktur wegen wünschenswert) - d.h. keine so regelmäßige Mahd notwendig wäre.

Flächen von uns sind zwar zum auch eher pflegeintensiv, aber in dem Fall ist es ganz einfach wegen der Mahd für diverse Orchideen etc. unumgänglich.

Habt ihr dort eigentlich auch schon interessantes an Vegetation (Stichwort: Ruderalflächenvegetation...), oder an sonstiger Fauna beobachtet?

@Lehrpfad: Kommen dort viele Menschen vorbei - dem Foto nach könnte man ja annehmen, dass auf dem ehemaligen Bahndamm jetzt ein "Spazierweg" entlang führt?
Bei solchen Dingen bin ich mir immer unsicher, was das bewirkt - ob der positive Bildungseffekt überwiegt oder ob durch die Besucherfrequenz und verstärkte Aufmerksamkeit auch negative Effekte eintreten können???

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Re: Biotoppflege Trockenstandort

Beitragvon Jacky » Di Aug 09, 2005 21:11

Hallo Jürgen,

ich finde deinen Thread sogar sehr interessant, aber da ich mich mit dieser Thematik noch nie wirklich befasst habe, verfolge ich das Thema aufmerksam und lerne dabei so einiges ;)
Besonders, da ja der Garten von dem einige meiner Beiträge hier berichten direkt an einem Bahndamm liegt, und die ÖBB punkto Pflege des Dammes nicht unbedingt konsequent ist.
Zuletzt wurde das Gelände einfach abgebrannt dies ist bereits einige Jahre her und ging fast schief, die Gräser waren damals schon sehr trocken und das Feuer richtete sogar bei uns am Gartenzaun und an einigen Sträuchern am Zaun beträchtliche Schäden an, für die Tiere entlang des Dammes sicher ein Horror :mad:
In den letzten Jahren wurde hier absolut gar nichts gemacht weder gemäht, noch sonst was -und wie es scheint ist dies gut so.
Wenn ein Baum das Zeitliche segnet bleibt er liegen und jede Menge Grün -und Baumschnitt liegt ausserhalb der Gärten und verrottet. Da die Wildnis - so scheint es - den Tieren gut tut, habe ich mittlerweile so grossen Gefallen daran gefunden, dass ich es mir nicht mehr anders vorstellen könnte :)
Und es stimmt mich manchmal ein wenig traurig, dass die Firmengelände immer näher rücken :rolleyes:
(Natur)freundliche Grüße
Gabi

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Re: Biotoppflege Trockenstandort

Beitragvon Habichtskauz » Di Aug 09, 2005 21:19

Ich verweise in dem Zusammenhang (Bahndämme und Naturschutz) auch noch kurz auf das bei
Schlingnatter frisst Schlingnatter
geschriebene.

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Re: Biotoppflege Trockenstandort

Beitragvon JürgenT. » Di Aug 09, 2005 21:21

An interssanten Pflanzen sind z.B. schon da Mauerpfeffer,verschiedene Fetthennen,mehrere verschiedene Storchenschnabel,Felsenmispel,wilde Karte,Johanniskraut usw.
Es hat auch erstaunlich wie viele verschiedene Heuschreckenarten (kenne mich da nicht so gut aus)verschiedene Schmetterlingsarten und andere Insekten dort vorkommen.
Wir haben auch Ruderalflächen für Erstbesiedler.
An dem Bahndamm paralell fürt ein Weg vorbei,was Du richtig geshen hast.
Mit dem Lehrpfad hast Du natürlich mit Deinen Bedenken recht!
Das Problem ist, wir müssen irgendwie das städtische Interesse in die richtige Richtung lenken, weil dort nie wieder eine Bahn fahren wird und die Stadt wahrscheinlich irgendwann das Gelände kaufen wird.
Er hat auch eine biotopvernetzende Funktion.
Zeitungsberichte und Führungen mit dem Naturkundemuseum Reutlingen haben wir schon mehrmals dort gemacht um Aufmerksamkeit auf das Gebiet zu lenken.
Gruss
Jürgen

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Re: Biotoppflege Trockenstandort

Beitragvon Habichtskauz » Di Aug 09, 2005 21:38

Ich denke, wenn ich jetzt den Bahndamm betreuen würde, würde ich es folgendermaßen machen:

Ihr habt ja mehrer Eidechsenhügel.
+) An etwa einem Drittel würde ich eine zusätzliche Sommermahd machen (d.h. Maximum an Auslichten) - da könnt man natürlich trotzdem noch experimentieren, wie nah man die dichtere Vegetation heranlässt
+) Etwas ein Drittel würde ich nur im Winter freimachen
+) Bei etwa einem Drittel würde ich mir überlegen, wie man den Vegetationszuwuchs in Grenzen halten kann (Magererde, zusätzliche Steine etc.) und es mal damit probieren. Könnte wie gesagt auch einen Nachhaltigkeitseffekt haben.

Und dann würde ich schauen, wie sich die Bereiche entwickeln, um dann quasi einen "Managementplan" zu haben.

Aber das ist jetzt nur meine "Nichtexperten"-Idee. Bei heiklen Pflanzen machen wir z.B. auch "Experimente auf Versuchsflächen" mit Mahd (termin) etc. um zu sehen, was am besten wirkt.

@Lehrpfad: Sowas ist wahrscheinlich der Akzeptanz wegen sowieso unumgänglich - außerdem soll man ja positiv denken ;)

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Re: Biotoppflege Trockenstandort

Beitragvon JürgenT. » Mi Aug 10, 2005 13:23

Du hast recht.
Fliege heute für 2 wochen in die Türkei geschäftlich!
Also bis bald freu mich schon!
Gruss
Jürgen
PS:Probier Bilder zu machen

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