Goldfischplage

Ausgesetzte Arten

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Goldfischplage

Beitragvon rennfahrersepp » Mo Aug 21, 2006 9:53

Hier geht es zwar nicht um faunenfremde Reptilien, wohl aber um ausgesetzte Fische, die mittlerweile schon zur Plage werden...

http://ooe.orf.at/stories/130918/

Wie an den Fundmeldungen ersichtlich, konnte ich gestern wieder mal zwei trachemys beobachten. Auf der Biberlacke in St. Pantaleon gibt es 3 davon. ein Tier lebt schon seit mehr als 10 Jahren dort, die 2 kleineren sind später dazugekommen, haben aber bisher jedem Hochwasser und jedem strengen Winter getrotzt.

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Re: Goldfischplage

Beitragvon Lobatis » Mo Nov 30, 2009 20:36

rennfahrersepp hat geschrieben:Hier geht es zwar nicht um faunenfremde Reptilien, wohl aber um ausgesetzte Fische, die mittlerweile schon zur Plage werden...

http://ooe.orf.at/stories/130918/

Wie an den Fundmeldungen ersichtlich, konnte ich gestern wieder mal zwei trachemys beobachten. Auf der Biberlacke in St. Pantaleon gibt es 3 davon. ein Tier lebt schon seit mehr als 10 Jahren dort, die 2 kleineren sind später dazugekommen, haben aber bisher jedem Hochwasser und jedem strengen Winter getrotzt.


Ist es eigentlich verboten nicht heimische Arten wie z.B. eben Goldfische aus den Gebieten in denen sie vorkommen zu entfernen wenn sie andere Arten verdrängen oder bedrohen?
den ich habe an dem ort an dem ich letzten frühling meine erste ringelnatter gefangen habe (roch gut :lol:) vor ende herbst goldfische gesehen im wasser und es ist bloss ein kleiner kiessämmler.

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Beitragvon Werner » Di Dez 01, 2009 9:41

Der Herr Landesjägermeister sollte die Krokodilstränen besser unterdrücken. "Goldfische und Sonnenbarsche gehören nicht in Gewässer, wo auch Forellen herumschwimmen": Das könnten sie auch gar nicht, wenn es sich bei den genannten Forellen um Bachforellen handelte. Die kommen nur in sauerstoffreichen, schnell strömenden Bächen und Flüsschen vor, wo Goldfische und Sonnenkarpfen niemals leben könnten. Wahrscheinlich meint der Herr Landesjägermeister Regenbogenforellen, die aber genauso Fremdlinge in europäischen Gewässern sind wie etwa Bachsaiblinge, aber freilich fleißig "besetzt" werden. Das, was Goldfische und Sonnenbarsche bei den Fischern so unbeliebt macht, ist, dass sie wirtschaftlich wertlos sind (und vielleicht einem "Edelfisch" noch was wegfressen könnten).
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Beitragvon Cornelia » Mi Dez 02, 2009 13:23

Also ich würde die fremden Tiere entfernen! (Wenn es sich um die Regenbogenforellen handelt, sollte man sich halt nicht erwischen lassen. :wink: ) Allerdings ist das praktisch gesehen meist nahezu unmöglich und darum wird da vermutlich auch wenig unternommen.
Ich denke, die gesetzliche Definition ist hier nicht eindeutig genug.
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Beitragvon Lobatis » Mi Dez 02, 2009 19:07

Cornelia hat geschrieben:Also ich würde die fremden Tiere entfernen! (Wenn es sich um die Regenbogenforellen handelt, sollte man sich halt nicht erwischen lassen. :wink: ) Allerdings ist das praktisch gesehen meist nahezu unmöglich und darum wird da vermutlich auch wenig unternommen.
Ich denke, die gesetzliche Definition ist hier nicht eindeutig genug.

ich denke für mich heisst das eine angelrute kaufen und sich mal einen samstag zeit (viel zeit) nehmen die plage zu beseitigen der kiessämmler ist ja klein

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Beitragvon Srutl » Mi Dez 02, 2009 20:08

Wenn man beim Schwarzfischen erwischt wird, kostet das 600 Euro (beim ersten mal)
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Beitragvon Lobatis » Mi Dez 02, 2009 21:29

stimmt irgend ein preuve oder sowas brauchts

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