TV-Tipp: Österreichs Schlangen hautnah

Herpetologie und die Medien

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Re: TV-Tipp: Österreichs Schlangen hautnah

Beitragvon Max Pöchhacker » Mi Mai 04, 2016 16:58

pleurodeles hat geschrieben:[...]Doch hat er - 03:50 min;-)

LG,
Günther
:-> Mist !

M.P.

Kennt sich schon aus
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Re: TV-Tipp: Österreichs Schlangen hautnah

Beitragvon jz1301 » Mi Mai 04, 2016 22:51

Hallo!
Es wird im Film auf 2 Unterarten der Ringelnatter hingewiesen, die in Österreich vorkommen.
Kann mir jemand sagen, ob es sich hierbei um N. natrix natrix und N. natrix helvetica (Barrenringelnatter) handeln könnte? Bräuchte diese Info für meinen Biologie-Unterricht.
Wenn es Karten zur Verbreitung der Unterarten gäbe, würde mich das natürlich auch sehr freuen.
Herzlichen Dank!
LG
Jürgen

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Re: TV-Tipp: Österreichs Schlangen hautnah

Beitragvon reseptor » Do Mai 05, 2016 10:24

Grüß euch

Die Sendung hat mir im großen und Ganzen gefallen, wobei sicher jeder weiß wie viel Arbeit und Zeit dahinter steckt!!

Aber was mich bei Mündl`s Dokus immer stört (auch Günther ist es als alten Birder aufgefallen) er vertont den Film mit Vögeln die im "Spätwinter" einfach noch nicht da sind, die Alpendohlen bei den Kreuzottern konnte ich mir gar nicht mehr an horchen, wobei er jetzt auch schon auf irgendwelche Exoten setzt.

@Harry - glaubst du das der Vollmond in der Schütt über der Aussichtsplattform mal so zu sehen ist (min. 37:50)!!!!???? :?

Sehr viele Aufnahmen sind im Reptilienzoo gedreht worden (Strohhaufen) und siehe Foto!!

Das Bild stammt aus dem Buch Amphibien & Reptilien Kärntens NWV (Bild von Frau Happ) das Weibchen ist auch irgendwo bei ca. 37 min. zu sehen!!

lg. Ralph
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Re: TV-Tipp: Österreichs Schlangen hautnah

Beitragvon Mamba » Fr Mai 06, 2016 9:03

Natürlich "tricksen" alle Naturfilmer - alle diese Szenen in freier Wildbahn in situ zu filmen wäre zu zeitaufwendig - und Einiges schlichtwegs unmöglich.
Der Aufwand und das Streben nach Authenzität ist aber sehr verschieden. Kleines Beispiel: Der eine verwendet für eine Kreuzotter-Jagd/Fressszene eine gezüchtete graue Hausmaus, der Andere fängt sich dazu eine Rötelmaus.
Für Säugetier-Aufnahmen, und wohl teilweise auch bei Vögeln, werden gezähmte/dressierte Exemplare verwendet.
Szenen von schlüpfenden Schlangen oder Lebendgeburten sind in freier Wildbahn gar nicht zu drehen, hier wird natürlich immer gestellt.
Dieses Nachstellen birgt natürlich immer die Gefahr, dass etwas übersehen wird, was Otto Normalverbraucher nicht auffällt, dem Fachmann hingegen schon. Ob das jetzt ein falsches Vogelgezwitscher ist, eine falsche Pflanze im Bild, oder falsches Gestein, da gibt's viele Stolpersteine.
Der Strohhaufen in diesem Film ist aber ein sehr krasses Beispiel dafür, dass zwischendurch einmal der Pfad der Authenzität verlassen und der einfachste Weg gegangen wird - das hätte man mit relativ wenig Aufwand besser machen können.
Ist manchmal auch ein Zeitproblem, da die Fertigstellung des Films vorgegeben ist, und man vielleicht für andere Szenen schon zuviel Zeit verbraucht hat, da kann man dann schon einmal in's "Hudeln" kommen.
Alles in Allem trotzdem ein guter Film, der die Tiere, und vor allem die Giftschlangen, so zeigt, wie sie sind, und ihre Gefährlichkeit relativiert. Nur diese blöde Szene mit dem Reh-Killing passt da nicht ganz in's Bild. Da hat man wohl bei einem Aussendreh zufällig ein frisch totes Reh gefunden und spontan entschieden, daraus eine Geschichte zu machen.

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Re: TV-Tipp: Österreichs Schlangen hautnah

Beitragvon Habichtskauz » Di Mai 10, 2016 21:59

mir (ja doch eher als - wenn auch interessierten - Laien) wäre von den erwähnten Szenen gar nichts aufgefallen.
Da stürzt ja fast ein Weltbild zusammen, da mir der Film eigentlich gut gefallen hat :lol:
Ich glaube wichtig ist vor allem eine Information, schöne Bilder für den Durchschnittsbürger, Experten kann man ohnehin nie zufrieden stellen und die benötigen ja keine Aufklärung mehr :wink:

Zu dem mit dem Reh: Ich hab mich schon öfter gefragt was bei Begegnungen von Has, Reh etc. mit Kreuzottern passiert, denn Ausweichen wird nicht immer möglich sein.
Ist etwas von Bissen und vor allem deren Wirkung auf Wildtiere bekannt?

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