DONAU- AUEN

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Beitragvon DON.HISTER » Mo Mai 16, 2011 21:57

Seit 30 Jahren wandere ich regelmäßig in den Auen - seit 10 Jahren sogar mehrmals in der Woche - und notiere im Kalender wo ich war und wieviele und welche Schlangen an dem Tag zu sehen waren . Das passt nicht in das System der Fundmeldungen .

Hat es einen Wert , die Daten in Tabellenform schön zusammenzufassen , mit Gebiets- Angabe ( meist auch genauer Angabe der Örtlichkeit ), Wetter, Datum, Schlangenart und Anzahl ?

Übrigens sehe ich fast nur Ringelnattern und Aeskulapnattern / das heisst die eine Würfelnatter und die zwei Schlingnattern habe ich bereits ordentlich ins System melden können.

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Beitragvon 7088maxi » Di Mai 17, 2011 7:31

Ja! Stelle deine Funde hier online! Du würdest Herpetofauna damit sicher helfen und bei Gelegenheit könntest du doch gleich die Amphibien auch bestimmen, aufschreiben und dann online stellen!! :D :D

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Beitragvon Max Pöchhacker » Di Mai 17, 2011 10:54

Ser's .. .
7088maxi hat geschrieben:Ja! Stelle deine Funde hier online! Du würdest Herpetofauna damit sicher helfen und bei Gelegenheit könntest du doch gleich die Amphibien auch bestimmen, aufschreiben und dann online stellen!! :D :D


Ja , sehr schlau.
Und alle Weichbirnen die meinen sie bräuchten daheim eine oder mehrere Schlangen als Persönlichkeitsprothese wissen wo sie sich gratis eindecken können.

M.P.

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Beitragvon Bufo viridis » Di Mai 17, 2011 12:29

Mehr Recht könnte ich Max nicht geben wollen....

Grüße
Michi

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Beitragvon bogi » Di Mai 17, 2011 12:44

@Max: Ich muss schon sehr bezweifeln das Ringelnattern und Äskulapnattern die Zielarten der heutigen Schlangenhalter sind und so enorm durch Wegfang in ihrem Bestand gefährdet wurden das man deren Fundpunkte nicht preisgeben darf.
Eher seh ich das Problem das wenn man die Daten enfach ins Forum stellt sie nicht sinnvoll ausgewertet werden könnten. Besser einfach eine Excel Tabelle anfertigen und vielleicht an die Admins schicken die das sicher gerne ans NHM Wien weiterleiten.
lg

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Beitragvon 7088maxi » Di Mai 17, 2011 13:25

Wozu gibts den dann die Fundliste? Nur damit sich welche eindecken können? Dann hat das ja gar keinen Sinn!!!

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Beitragvon mm4882 » Di Mai 17, 2011 13:34

Max Pöchhacker hat geschrieben:Ja , sehr schlau.
Und alle Weichbirnen die meinen sie bräuchten daheim eine oder mehrere Schlangen als Persönlichkeitsprothese wissen wo sie sich gratis eindecken können.

M.P.


Ich dachte immer, das wird nur mit Giftschlangen gemacht?

Spass beiseite, ich denke nicht, dass es bei Ringelnattern und Äskulapnattern so gefährlich ist. Sicherlich Einzelfälle kann/wird es immer geben, die Gefahr liegt aber eher bei

1. Hochpreisigen Tieren
2. Giftigen/Gefährlichen Tieren

Eher könnte ich es mir noch bei den selteneren Würfelnattern oder vielleicht bei Schlingnattern vorstelle, ev. noch Kreuzottern.

Muss aber zugeben, dass ich mich auf diesem "Markt" weniger auskenne. Bin eher bei Lampropelten, Pythons und Boas aus eigener Erfahrung bewandert.
Liebe Grüße

Martin

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Beitragvon Max Pöchhacker » Di Mai 17, 2011 13:37

Hallo Bogi
bogi hat geschrieben:@Max: Ich muss schon sehr bezweifeln das Ringelnattern und Äskulapnattern die Zielarten der heutigen Schlangenhalter sind

Es reicht doch schon wenn es nur ein paar " Anfänger-Fans " sind.
Die können auch ganz schön Schaden anrichten - oder nicht ?
Das Nächste ist dann, daß sie mit den Wildfängen im Freundeskreis zu handeln beginnen
und Zuchtexperimente ( mit absehbarem (Miss-)Erfolg ) starten.
Ich finde man sollte es denen nicht leichter machen.

Aber vielleicht wollen sich hier ein paar Halte-Experten dazu äußern.
Irgendwie hat es bei denen seinerzeit ja auch begonnen.
Mario, Mamba, Pleuro wie war das bei Euch ?

und so enorm durch Wegfang in ihrem Bestand gefährdet wurden das man deren Fundpunkte nicht preisgeben darf.

Ich mach hier niemandem Vorschriften.
Ich finde man SOLLTE das nicht veröffentlichen.
BTW: Bei mir in den Habitaten wo es in den letzten 7 Jahren um diese Zeit nur so gewimmelt hat,
habe Ich heuer bis dato keine einzige adulte Sichtung - Weis der Henker wieso.
Ich muß deshalb annehmen, daß auch scheinbar große Populationen ziemlich fragil sein können.


Eher seh ich das Problem das wenn man die Daten enfach ins Forum stellt sie nicht sinnvoll ausgewertet werden könnten. Besser einfach eine Excel Tabelle anfertigen und vielleicht an die Admins schicken die das sicher gerne ans NHM Wien weiterleiten.
lg

Also damit habe Ich kein Problem.

M.P.
Zuletzt geändert von Max Pöchhacker am Mi Mai 18, 2011 5:45, insgesamt 3-mal geändert.

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Beitragvon Max Pöchhacker » Di Mai 17, 2011 13:41

Hi
7088maxi hat geschrieben:Wozu gibts den dann die Fundliste?
Nur damit sich welche eindecken können?
Dann hat das ja gar keinen Sinn!!!

Den Fundlisten kannst Du zumindest hier im Forum keine exakten Ortsangaben
und auch nicht die näheren klimatischen und zeitlichen Umstände entnehmen.

Oder habe Ich da etwas verpaßt ?

M.P.

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Beitragvon bogi » Di Mai 17, 2011 14:07

Ehrlich gesagt würde ich keine Gefahr für eine gesunde erfolgreich reproduzierende Population sehn, wen einzelne Individuen weggefangen werden, wäre nicht unsere Landschaft so ausgerräumt, zerschnitten, vieler Ausbreitungswege beraubt. Wo Populationen isoliert sind ist das Wegfangen als zusätzlicher Prädationsdruck zu werten und kann sicher den Sargnagel bedeuten.
Das Problem liegt nicht nur bei Leuten die sich Schlangen für daheim mitnehmen, sondern vielmehr in der Lebensraumzerstörung.

Zwecks leichter machen: Solche Arten wie Ringelnatter sieht man leicht, da bedarf es keiner Recherche im Internet wo man die fangen kann.

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