Schmerzen

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Schmerzen

Beitragvon Lobatis » Do Jul 09, 2009 18:48

wie weh taten der Biss der Schlingnatter?

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Beitragvon Leif » Fr Jul 10, 2009 16:01

In der Regel kaum bis gar nicht. Wenn´s ein bisschen brennt ist´s schon viel. :wink: Heute hat mich eine Äskulap erwischt - nichts zu spüren.

Nur Zornnattern, die würde ich doch mit Handschuhen angreifen, sonst können die einen "schön" zurichten...

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Zornnater

Beitragvon Lobatis » Fr Jul 10, 2009 16:33

Ich habe gelesen die kauen sekundenlang auf der Wunde... :shock:

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Beitragvon Leif » Fr Jul 10, 2009 17:13

Zornnattern haben bis auf eine Ausnahme nur in meinen Handschuh gebissen. Diese eine Ausnahme hat mich am Unterarm erwischt. Gekaut hat sie jedoch nicht.

Schlingnatter halten manchmal auch ein paar Sekunden fest aber sind zu klein um einen wirklich zu verletzen. Smaragdeidechsen sind gleich "gefährlich"... :lol:
Meine Äskulap von heute hat nur ganz kurz zugeschnappt.

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kauen

Beitragvon Lobatis » Fr Jul 10, 2009 17:28

Menschen haben Kaugummis Zornnatern eben Menschen. :P

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Re: kauen

Beitragvon Hans-Peter » Mo Jul 13, 2009 21:38

Die kauen auch nicht jeden durch.

Die Zornnatter, die vor 4 Jahren es sich direkt vor meiner Nase gemütlich gemacht hatte, als ich an einem schönen, einsamen Plätzchen auf Istrien eingenickt war, fand mich überhaupt nicht zum Anbeißen.

Was mich aber nicht enttäuschte. Im Gegenteil.

Wir hielten uns einfach an die Abmachung: Du tust mir nichts, ich tu dir nichts, gell? ;-)

Sie war nur neugierig und vertrauensselig. Dieses (völlig schmerzlose) Naturerlebnis fasziniert mich bis heute.

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!!!

Beitragvon Lobatis » Fr Aug 07, 2009 15:09

Ich als Laie wäre wahrscheinlich nicht sehr ruhug geblieben... :shock: Das muss ein riesen Erlebnis gewesen sein.

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Beitragvon Snake23 » Fr Aug 07, 2009 15:42

Mein "Fritzi" hing schon einige Zeit an der Hand (weh getan hat es überhaupt nicht). Ich hab ihm aber ganz vorsichtig ein bißchen geholfen, meine Hand wieder loszulassen. Daß Schlingnattern "kauen", hat nur so den Anschein, wegen den aufgeregten Körperbewegungen.
Grüße
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Beitragvon Hans-Peter » Fr Aug 07, 2009 20:59

Ja, das war eines meiner faszinierendsten Naturerlebnisse, wenn nicht das faszinierendste überhaupt. Das wurde noch dadurch gesteigert, dass ich mich bis dahin mit Schlangen überhaupt nicht beschäftigt hatte und sogar unter Schlangenphobie litt.

Aus heutiger Sicht betrachtet könnte man meinen, die Natur hätte nur für mich diese "Uraufführung" inszeniert und dabei bis ins letzte Detail so perfekt Regie geführt, dass überhaupt nichts passieren konnte.

Ich bin deshalb so ruhig geblieben, weil ich die Schlange erst gar nicht als solche erkannt habe. Sie lag so dicht vor meiner Nase, dass ich nur ein Stück aus der Mitte ihres Körpers im Blickfeld hatte und den sah ich dazu noch unscharf. Kopf und Schwanz der Natter waren außerhalb des Bereichs. Ich hatte den Eindruck, es liegt ein schwarzer Schlauch vor mir.

Vermutlich wegen meiner Bewegungen nach dem Aufwachen schlängelte das Tier ein Stück weiter. Erst jetzt in etwa 1 Meter Abstand sah ich, dass es eine Schlange ist, nun in ganzer Länge. Ich starrte sie an, erschrocken und gleichzeitig fasziniert. Sie hob ihren Kopf hoch und schaute mich an.

Als ich eilig die Kamera aus dem Rucksack holte, verschwand die Zornnatter pfeilschnell in der Karstlandschaft. Beeindruckend, zu welcher Geschwindigkeit eine Schlange fähig ist!

Jedenfalls gibt es ab jenem Zeitpunkt einen Schlangenphobiker weniger und einen begeisterten herpetofauna-Interessent mehr. Ein ganz besonderer Glücksfall hat mein Schlangenbild zurecht gerückt.

LG Hans-Peter

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