Ein bißchen was tut sich ja noch (Unken, Schlangen und Co.)

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Ein bißchen was tut sich ja noch (Unken, Schlangen und Co.)

Beitragvon Snake23 » Do Okt 01, 2009 19:19

Um die Mittagszeit kommt doch noch die ein oder andere zum Sonnen heraus.
Alle beobachtungen sind von heute aus der Schütt.

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Gelbbauchunken in jeder Altersstufe. Bei 15 Tieren hab ich aufgehört zu zählen.

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So herum ist es sicher angenehmer.

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Weiß jemand, was das mal wird ? Habs fürs Foto aus dem Wasser genommen.

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Den hab ich lieber nicht auf die Hand genommen !

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Das nächste ist wieder typisch für mich. Mitten im Teich sitzt er. Kann er nicht am Rand sein, wo ich ihn erwische ? Nein - mitten drin !

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Die jungen Ringelnattern haben sich in dieser Saison wunderbar entwickelt.

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Diese Blindschleiche war noch etwas unterkühlt, und träge.

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Aber ihre Verteidigungsstrategie funktionierte schon.

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Schön ist sie auch ohne blaue Färbung.

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Ödlandschrecken, blau und rot beflügelt, sind auch noch unterwegs.
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Auch Blumen gibt's stellenweise noch sehr viele und sehr schöne.

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Beim nächsten blühts auch, aber nur der Rost. Das Ding steht mitten im Wald auf einer art Bunker und ich weiß wirklich nicht, was das sein soll.

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Grüße
Snake23

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Beitragvon Basti » Do Okt 01, 2009 19:44

Hallo Snake 23,

aus dem Tier, welches du aus dem Wasser geholt hast, wird einmal eine Libelle. Aber welche kann ich auch nicht sagen.

Gruß Basti
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Beitragvon Snake23 » Do Okt 01, 2009 20:43

Danke Dir, gedacht hab ichs mir ja fast, aber das Tier war mir zu "kurz". Libellen schwirren da ja sehr viele herum.
Grüße
Snake23
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Beitragvon Srutl » Fr Okt 02, 2009 12:42

Die verrostete Maschine diente früher zur Herstellung von (Weg)Schotter. Die großen Brocken wurden zerkleinert und über das Drehsieb wurden die verschiedenen Korngrößen sortiert.
======================


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Beitragvon Cornelia » So Okt 04, 2009 11:50

Die lila Blume nach der Ödlandschrecke ist doch so ein böser Neophyt, oder nicht? Japanisches Springkraut?
Cornelia

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Beitragvon Snake23 » So Okt 04, 2009 12:16

Hallo, weiß nicht so genau.
Aber momentan wachsen (wie in jedem Herbst) auf wundersame Weise riesige Haufen mit Gartenabfällen in der Schütt. Die Menschen sind froh, daß sie ihren Gartenverschnitt kostenlos los geworden sind, und den Tieren helfen solche Haufen beim Überwintern.
Aber, da kommt sicher auch vieles hin, wo es nicht hingehört, wächst wieder und schadet/beeinflußt unsere heimische Flora.
Das Gesamtbild sieht so aus:
Grüße
Snake23

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Beitragvon klintzkopf » Mo Okt 05, 2009 14:05

die astern mit dem tagpfauenauge darauf sind wohl auch nicht die aller natürlichste vegetation für diesen ort...

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Beitragvon Snake23 » Di Okt 06, 2009 8:23

Wobei die Astern wohl nicht das Problem sind. Wird ja auch die "Bienentränke" genannt. Man glaubt man steht vor einem Bienenstock - hunderte von Bienen.
Das Springkraut, was es ja wirklich ist wird aber ein Problem. Bis zu dem "Libellenteich" sind es nur mehr ca. 20m. Das schafft diese Pflanze in Rekordzeit. Vielleicht machen wir ja noch eine Feuerwehrübung, und zünden den ganzen Krempel an.
Grüße
Snake23

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Beitragvon Cornelia » Di Okt 06, 2009 11:20

Also nach meinen bisherigen bescheidenen Gartenerfahrungen: Ein Tier aus einer Landschaft auszuradieren scheint möglich, aber Pflanzen - sprich Unkraut - never! :evil:
Abdecken mit Folie?
Cornelia

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Beitragvon pleurodeles » Di Okt 06, 2009 13:20

Hallo Snake23,

nette Beobachtungen, die Du da so spät noch machst. Im nordöstlichsten Weinviertel gab´s am Wochenende auch noch Rotbauchunke, Moorfrosch, Teichmolch, Zauneidechse und Ringelnatter zu sehen - so lange sich die momentanen Temperaturen nicht drastisch nach unten bewegen, sollte das glaub ich auch noch einige Zeit so weitergehen...
Hast Du veielleicht von einer rotgeflügelten Ödlandschrecke auch ein Photo? Das wäre nämlich eine (nicht mal so kleine) Sensation, da es aus Kärnten meines Wissens nur 1 Nachweis dieser Art gibt...

Beste Grüße,
Günther

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Beitragvon Snake23 » Di Okt 06, 2009 14:54

Hallo pleurodeles,
normal ist bei uns ja schon Saisonende. Die nächte sind saukalt, und wir heizen schon zeitweise.
Von der roten hab ich leider kein Bild gemacht. Die blaue hab ich eigendlich auch nur fotografiert, weil außer der rostigen Maschine in diesem Gebiet sonst nichts los war. Werde aber versuchen, noch ein Bild zu kriegen (bis Freitag solls ja noch schön bleiben).
Hab die auch in meinem "Heuschrecken-Schnellratgeber" gefunden. Da steht zwar nicht, daß die roten bei uns so rar sind, aber daß man die auch äußerlich unterscheiden kann und nicht nur wenn sie fliegen, ist mir auch neu.
http://www.ihringen.de/04/bild/kaiser/kais_heu.pdf

@Cornelia
Folie klingt gut, brauchen aber eine ziehmlich große !

Grüße
Snake23

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Beitragvon pleurodeles » Di Okt 06, 2009 15:11

Das geht glaub ich schon, man braucht nur ein gutes Photo von der Seite. Blauflügelige Ödlandschrecke, Rotflügelige Ödlandschrecke, Blauflügelige Sandschrecke, Rotflügelige Schnarrschrecke und was es sonst noch alles gibt - die schauen alle recht ähnlich aus, die meisten davon könnt´s in der Schütt geben (nur die Rotfl. Ödlandschrecke würd mich eben sehr wundern).. :wink:
Naja, vielleicht schaffst ja noch ein Photo...

LG,
Günther

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Beitragvon reseptor » Di Okt 06, 2009 19:37

Hi

Möcht mich auch noch kurz zur rotflügel Ödlandheuschrecke äußern, hab in der Schütt und um den Dobratsch auch schon viele gesehen, nur laut Literatur soll die extrem selten in Österreich sein!!
Auch in Osttirol sind mir diese Tiere schon untergekommen, nur da gibt es so viele verschiedene Arten das man um 100% sicher zu sein, schon ein Spezialiest sein muß!!

z.B: Psophus stridulus

wer kennt da den Unterschied ohne Vergleichsmaterial :?: :?: :shock: :shock:

zu den Pflanzen: leider findet man in jeden noch so verlassenen Waldstück die Balkonblumenreste und sonstige ungewünschten Gartenpflanzen die sich schön langsam in unsere Natur schleichen und andere Arten bedrohen!!

Die 3 Schlimmsten:
Japanisches Springkraut
Sachalin Knöterich
Kanadische Goldrute

Sucht euch die mal aus dem Netz raus und seht euch in eurer Gegend mal um, ihr braucht nicht lang suchen um alle 3 in euere Nähe zu finden!

Die bedrohen auch unsere Lieblinge :!: :!:

lg. Ralph

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Beitragvon pleurodeles » Do Okt 08, 2009 17:32

Die Schnarrschrecke (P. stridulus) "schnarrt", wie der Name schon sagt, in der Regel sehr laut, wenn sie auffliegt, das macht meines Wissens die Ödlandschrecke nicht. Für die anderen Merkmale muss man das Tier glaub ich genauer anschauen. In Osttirol und Kärnten ist jedenfalls die Rote Schnarrschrecke von den rotflügeligen am wahrscheinlichsten.

Günther

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Beitragvon Snake23 » Fr Okt 09, 2009 0:09

Hallo pleurodeles,
Du kriegst schon noch einen Bildnachweis für die rote aus der Schütt. Wenn nicht 2009, dann 2010. reseptor wird sich sicher auch an der Suche beteiligen. Und die Schnarrschrecke von einer Ödlandschrecke zu unterscheiden ist eigendlich leicht. Die Ödlandschrecke macht (zumindest in der Schütt) nicht so einen "Wirbel", wie die Schnarrschrecke.
Die fliegen ausnahmslos so gut wie geräuschlos.
Grüße
Snake23

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