Fachliteratur GbU

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Beitragvon knoblauchkröte » Fr Jan 27, 2012 19:07

Hat jemand nen Tipp speziell zu Biotop und Tümpelgestaltungsmaßnahmen mit Pflege und dem ganzen was dazu gehört speziell für die Gelbbauchunke?
Ich hab ne Fläche bekommen (mit insgesamt ca. insgesamt 20 Gbu (adult, subadult) die ich pflegen muss und möchte dazu beitragen dass der Bestand zunimmt...
Großes Problem sind Reiher, Krähen...und zur Zeit werden die Kübel mit Giiternetzen geschützt.
Lieber viele kleine Einzeltümpel oder einen größeren mit Seitenarmen?

Hab Ideen, würd aber gern nochmal eure hören oder auf Fachliteratur (find nur nix gscheites) zurückgreifen.

Großes Brainstorming!


Grüße

! ! !

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Re: Fachliteratur GbU

Beitragvon Cornelia » Fr Jan 27, 2012 21:25

Bin zwar kein Gbu-Experte, aber mir fällt ein:
Brombeeren sind gut gegen Feinde!
Einzelne Lacken fand ich häufiger mit Gbu, Wärme?
Ich habe verzweigte Stecken "gepflanzt" gegen fliegende Feinde. (Loch mit spitzen Holz vorschlagen, dann "Busch" einsetzen.) Das hat den Vorteil, dass die "Büsche" nicht belaubt sind und daher die Sonne durchkann. Hält aber nur etwa ein Jahr.
Totholzhaufen (no na).
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Re: Fachliteratur GbU

Beitragvon Gerald » Fr Jan 27, 2012 23:28

Vermutlich (ich kenne das Buch leider nicht) lassen sich hier auch einige Infos finden:
Gollmann & Gollmann (2002): Die Gelbbauchunke

Kennt sich schon aus
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Re: Fachliteratur GbU

Beitragvon bogi » Sa Jan 28, 2012 16:38

Ich empfehle viele kleine Tümpel. Wenn sie sich gut Fortpflanzen können wird das nicht das Problem mit den Krähen und Reihern sein. Obwohl ich sogar glaub das die Vögel die Unken eh nicht so gern fressen wenn sie es mal probiert haben.
lg

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Re: Fachliteratur GbU

Beitragvon MD » Mo Jan 30, 2012 16:30

Was auch förderlich ist: wenn die Tümpel im Spätsommer und Herbst trockenfallen, dann können sich keine Libellen- und Käferlarven (arge Fressfeinde der Kaulquappen) drin halten.

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Re: Fachliteratur GbU

Beitragvon knoblauchkröte » Mo Jan 30, 2012 16:51

danke euch für die tipps.
wann würdet ihr mähen? die fläche wuchert dermaßen sehr schnell zu, das zweimahl pro jahr große mäher kommen.
nur will ich keine tiere zermähen!

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Re: Fachliteratur GbU

Beitragvon 7088maxi » Mo Jan 30, 2012 22:07

Hallo,
hier vielleicht etwas das dich interessieren könnte: http://www.froschnetz.ch/lebensraum/nat ... altung.htm
Besonderes Augenmerk auf den Teil mit der Magerwiese. Hab das zwar noch nicht probiert aber das sollte deine Probleme lösen.
Lg

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Re: Fachliteratur GbU

Beitragvon Cornelia » Mo Jan 30, 2012 23:03

Mähen, oje!
Ich würd Schafe empfehlen, oder Rinder oder Pferde - "die passen auf die Unken auf"!
Wenn genug Strukturen sind, die der Mäher nicht zerstört, oder eine größere Wasserfläche, dann seh ich eine Chance. Wenn es Dir gelingt, die Wiese so richtig unter Wasser zu setzen, dann hält das die Vegetation ev. auch in Schach.
@max: guter Link! Danke!
Cornelia

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Re: Fachliteratur GbU

Beitragvon knoblauchkröte » Di Feb 07, 2012 16:54

das mit den schafen hab ich auch schon überlegt, aber ist schwer (da relativ stadtnah) da welche hinzubwegen?
außerdem fressen die keine erlen, dann eher ziegen oder?

eine fettwiese in eine magerwiese umzuwandeln ist von der sacher her ne gute idee, nur müßen dazu ein paar tonen oberboden abgetragen werden und dafür haben wir leider kein geld.

grüße

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Re: Fachliteratur GbU

Beitragvon Cornelia » Di Feb 07, 2012 21:20

Ob man Ziegen dazu bewegen kann, Erlen zu fressen, kann ich Dir nicht sagen, aber dass man diese Tiere nur schwer dazu bringen kann, sich nicht über den Zaun hinaus zu bewegen, schon.
Tiere gehen immer nur dann, wenn da in der Nähe ohnehin schon jemand welche hat. Dann ist das einfachste der Elektrozaun und man kann die Viecher arbeiten lassen. (Auch Stückweise, braucht man weniger Zaunstecken.) Kühe gingen sicher auch, die müssten die Weide auch baumfrei halten. Und da ja Unebenheiten erwünscht sind, gehen auch Pferde. Wenn die Lehmgruben tief genug sind, könnte man einen Wellness-Parcours für fußlahme Pferde einrichten, Buffet inklusive. Oder gings um Folienteiche?
Wie wärs mit einem Bild der Fläche?
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Re: Fachliteratur GbU

Beitragvon 7088maxi » Di Feb 07, 2012 21:58

Hallo,
also wenn ich kein Geld hätte würde ich selbst Hand anlegen. Kommt.natürlich darauf an wie groß die Fläche ist, aber wenn die Tiere bis dahin überlebt haben werden Sie auch noch die Zeit überleben während der Boden langsam abgetragen wird. Ist aufwendig aber lohnt sich ich würd es machen :wink:
Lg.

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