Schlangen, Krk, Baska

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Schlangen, Krk, Baska

Beitragvon schlangenfan » Mi Jul 23, 2008 18:48

Hallo,
ich fahre mit meiner Familie von Ende September bis Anfang Oktober auf die Insel Krk, in den Ort Baska.

Meine Frage ist, welche Schlangen ich in Baska und naher Umgebung finden kann?

Schönen Gruss

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Beitragvon Christoph » Mi Jul 23, 2008 19:05

Hallo,

Im Prinzip kannst Du in der Umgebung von Baska alles finden was in den Fotoberichten zu sehen ist, plus Vipera ammodytes und Zamenis situla (?).

http://www.herpetofauna.at/gallery/krk2004/index.php

http://www.herpetofauna.at/gallery/krk/index.php
Beste Grüße

Christoph

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Beitragvon Vipersgarden » Mi Jul 23, 2008 19:15

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Beitragvon Christoph » Mi Jul 23, 2008 19:30

und fast hätt ichs vergessen: Die Europäische Eidechsennatter (Malpolon (monspessulanus) insignitus). Ob das stimmt kann ich nicht bestätigen, man hört immer wieder mal dies und mal das.
Beste Grüße

Christoph

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Beitragvon schlangenfan » Mi Jul 23, 2008 20:40

Ok, dankeschön für die Infos !
Die beste Zeit im frühen Herbst Schlangen zu beobachte, ist doch sicherlich im Morgen und am Nachmittag oder??

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Beitragvon Vipersgarden » Mi Jul 23, 2008 20:45

also Ende September - Anfang Oktober sind sie, wenn überhaupt noch (hängt vom Wetter ab) den ganzen Tag aktiv.
Aber all zu viel wird auch bei Schönwetter nicht mehr los sein!
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Beitragvon schlangenfan » Do Jul 24, 2008 17:46

Hoffentlich kann ich hier und da noch ein paar Nattern finden.
Wenn sich alle Schlangen schon in ihre Winterquatiere zurück gezogen haben, kann ich denn trotz alle dem noch Eidechsen, Skinke, Schildkröten oder andere Reptilien antreffen? Wenn ja welche??

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Beitragvon Muralis » Mi Jul 30, 2008 18:45

Ich war letzte Woche auf Badeurlaub in Baska. Man findet zur Zeit KEINE Schlangen in Baska, was mich nach meinen Erfahrungen von vor 4 Jahren aber nicht sonderlich überraschte.

Doch: 2 Ringelnattern sah ich an dem kleinen Tränke-Tümpel nahe dem Gipfel des "Hlam", zumindest denke ich, dass es welche waren: die 1. war schwarz und zischte im Höllentempo in den Brombeerstrauch am Ufer, die 2. paar Tage später erschien längsgestreift und schwamm im Wasser (war ebenfalls weg, bevor ich noch richtig auf etwas schauen konnte). Wie die Wasserfrösche in dieser trostlosen Mondlandschaft des Karsts den Tümpel dort oben erreichen?

Einige Ruineneidechsen konzentrierten sich hauptsächlich auf den zum Kanal verbauten Bach bei Baska (der aber weiter oben super ist!).
Vipera ammodytes kann ich mir weiterhin aufzeichnen oder auf den tollen Bildern hier anschauen.

Ich war aber naturkundlich ausgelastet mit zahlreichen Heuschrecken, Libellen, Schmetterlingen, beringten Möwen und Geiern, sodass mir nicht fad wurde. :wink:
Herzliche Grüße aus Niederösterreich!
Wolfgang

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Beitragvon Christoph » Fr Aug 01, 2008 23:24

Muralis hat geschrieben:Doch: 2 Ringelnattern sah ich an dem kleinen Tränke-Tümpel nahe dem Gipfel des "Hlam", zumindest denke ich, dass es welche waren: die 1. war schwarz und zischte im Höllentempo in den Brombeerstrauch am Ufer, die 2. paar Tage später erschien längsgestreift und schwamm im Wasser (war ebenfalls weg, bevor ich noch richtig auf etwas schauen konnte). Wie die Wasserfrösche in dieser trostlosen Mondlandschaft des Karsts den Tümpel dort oben erreichen?


Das frag ich mich auch. Hier ein Bild vom zentralen Teil der Insel Pag. Der Tümpel war voll mit Wasserfröschen und eine Ringelnatter wurde dort auch schon gesehen, rundherum nichts.

Bild
Beste Grüße

Christoph

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Beitragvon Marko » Sa Aug 02, 2008 4:02

Ich finde das auch immer wieder interessant mit den Reptilien bzw.
Amphibien - Zum Beispiel der Tümpel zw. Veli Vrh und Obzovo,
weit und breit nichts ausser Steine und mittendrinn ein Tümpel
voller Wechselkröten, einfach nur unglaublich!

MfG Markus

Ps.: Muralis du bist nicht der einzige, eine ammodytes habe
ich auch noch nie auf Krk gefunden auch wenn alle immer
behaupten die gibt es genug.
Markus A.
St.Pölten - Krk/Insel Krk
reptilienwelt@gmx.com

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Beitragvon Vipersgarden » Sa Aug 02, 2008 9:11

@ Marko und muralis
ammodytes auf Krk?
Ja, fast wie Sand am Meer!
Aber in den heißesten Monaten ist es wirklich schwierig. So habe ich in den ersten zwei Juliwochen dieses Jahres auch nur ein "Schwänzchen" gerade verschwinden gesehen. Zu der Zeit liegen sie so im dichten Gestrüpp, dass man sie erst bemerkt, wenn sie zischend abhauen - und dann ist es in der Regel zu spät.

Amphibien auf den Hochplateaus usw.
Diese Schaftränken werden in der trockenen Jahreszeit mit Wasser aus dem "Tiefland" (Teiche, Tümpel) mit Tankwagen befüllt. Und so kommen die Quappen hinauf und bilden dann dort eine Population.
Die Ringelnattern "riechen" das Wasser und kommen von alleine hinauf. Gibts was zu fressen, bleiben sie. Gibts nichts.........................

Mario
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Beitragvon Muralis » Sa Aug 02, 2008 10:13

Danke, Mario, für diese mal wieder profunde Auskunft, sehr einleuchtend das mit den Fröschen.
Der Tümpel hat aber auch eine ganz nette Libellenfauna ergeben mit u.a. Coenagrion scitulum, Lestes barbarus, Erythromma viridulum und Ischnura pumilio, und eine Anax imperator legte sogar Eier. Er ist also ganzjährig mit Wasser gefüllt. Und eine Ratte war auch dort.

Bezüglich ammodytes habe ich trotzdem nichts unversucht gelassen, da das Wetter in dieser Woche ja öfters bedeckt war, war ich 4x am Hlam und habe fest nach Schlangen geschaut, aber nichts finden können.

Berufsbedingt habe ich leider kaum die Möglichkeit, zur günstigen Jahreszeit nach Schlangen zu suchen und bleibe somit herpetologisch auf meine homerange beschränkt. Vielleicht in der Pension einmal, wenn man dann noch so weit fahren kann/darf.
Herzliche Grüße aus Niederösterreich!
Wolfgang

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Beitragvon Vipersgarden » Sa Aug 02, 2008 10:51

Wenn die "Hochlandtümpel" das Wasser nicht lange genug halten, werden sie ausbetoniert. Berislav hat mir vor rund 2 Jahren Bilder einer dieser Aktionen (vom östl. Hochplateau) geschickt. Leider sind mir diese nach einem Festplatten-Crash - waren natürlich nicht auf einer weiteren Festplatte gesichert - verloren gegangen.

Schlangen im Hochsommer:
Die Tiere müssen ja gar nicht an die Oberfläche kommen. Unter Steinen, Müll, usw. ist es so warm, dass sie ihre Vorzugstemperatur auch im "Unterschlupf" ganz leicht erreichen können. Männchen und sich nicht fortpflanzende Weibchen sind dann eigentlich für den Rest des Jahres "verschwunden", Weibchen, die Junge geboren/Eier gelegt haben, sieht man noch hin und wieder, da sich sich nach der Trächtigkeits-Fastenpause nochmal anfressen müssen/wollen.
Warum sollen sie "im Freien" herumliegen und sich Gefahren aussetzen. Und ein bisschen Futter finden sie ja in Mausbauten, Mäusenester unter Müll usw.
Echsenfresser, wie z.B. die Hierophis sind aber weiter aktiv. Zumindest in den Morgen- und späteren Nachmittagsstunden. Die müssen auch den Sommer durchjagen, da Echsen lange nicht den Nährwert von Kleinsäugern und/oder Vögeln haben.
Und die Fisch/Amphibienfresser (Ringelnatter) sowieso. Erstens haben ihre Nahrungstiere sehr wenig Nährwert und zweitens können sie den zu hohen Temperaturen durch ein erfrischendes, abkühlendes Bad ausweichen.

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