Friaul

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Beitragvon Gerald » Sa Apr 30, 2011 23:00

Hier ein paar Bilder von einem verlängerten Wochenende in Friaul.
Auffällig war die für Ostern mutmaßlich nicht alltägliche Trockenheit und die eher wenigen sichtbar aktiven Tiere.

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Subadulte Mauereidechse Podarcis muralis maculiventris chillaxt auf Parkbank

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Selbes Tier ein bisserl später in der Sonne

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"Einwintrige" Smaragdeidechse Lacerta "bilineata" am Busch-/Waldsaum zwischen Feldern und Tagliamentobett

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Gelbgrüne Zornnatter Hierophis viridiflavus in der für die Unterart/Phänotyp carbonarius typisch dunklen Färbung.

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Anderes Tier, hier sind gelbe Zeichnungselemente am Kopf interessanter Weise (?) gut ausgeprägt

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Männliche Prachtkieleidechse Algyroides nigropunctatus

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Selbes Tier, sicher eines meiner Lieblingsviecher ;-)

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Weibliche Mauereidechse Podarcis muralis maculiventris

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Smaragdeidechse Lacerta wahrscheinlich "bilineata"

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Knabenkräuter, Bestimmung folgt ;-)

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Weil wir grad bei Orchideen sind..

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Männliche Mauereidechse Podarcis muralis maculiventris

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Herpetophages, vmtl. stinkendes Katzenmonster ;-)

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Im Isonzodelta

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Jenerwelcher Piepmatz in der Mitte vergrößert, dank dem neuen Kosmos Büchl bin ich bis "Limikolen" gekommen ;-)

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bilineata - Bock

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selbes Tier

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detto

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Männliche Mauereidechse Podarcis muralis maculiventris

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selbes Tier

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Rotmilan?

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Männliche Mauereidechse Podarcis muralis maculiventris

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Detto, sind ausgesprochen dankbare Fotomodels

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Sicherlich eines der Highlights - eine Aspisviper Vipera aspis francisciredi

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detto, Geschlecht?

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Vipera aspis francisciredi

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"Markierte" Enziane

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Amphibienhighlight No2 - ein Kaulquappenschwarm

@Hannes - waren das wirklich dalmatina? Wusste nicht dass die auch solche Schwärme bilden.

Fast alle Bilder sind mit dem AF-S 300 4.0 von Nikon geknipst, das Teil taugt mir trotz fehlendem VR immer mehr, sicherlich das beste "Budget - Teleobjektiv" von Nikon für Naturfotografie.
(.. und wie sicher schon x-Mal erwähnt mit kleinerer Naheinstellgrenze als die 2000€+ - Glasln ;-) )

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Beitragvon reseptor » So Mai 01, 2011 20:28

Hi Gerald

Der Piepmatz ist eine Lemikole, ich denke es ist ein Teichwasserläufer.
Leider sind die langen Beine nicht sichtbar. Schnabel sehr fein und dünn. Für Teichwasserläufer spricht der undeutliche Überaugenstreif, der beim Bruchwasserläufer deutlich bis hinter das Auge geht.

Das Isonzodelta ist ein Paradies für Ornithologen, war letztes Jahr im Frühjahr dort - einfach nur ein Traum.
Da siehst du Arten die würdest du bei uns in deinem ganzen Leben nie zusammenbringen, die Nachtigall ist da so häufig wie bei uns der Hausspatz, die singt an jeder Ecke und du hörst gar nicht mehr hin.

:)

lg. reseptor
ps: bald hätte ich`s vergesssen - die Bilder sind wieder echt gelungen!!

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Beitragvon Joey Santiago » So Mai 01, 2011 20:59

Schöne Bilder! Ich will auch...

Die Limikole ist ein Kampfläufer (Weibchen im PK), der Milan wohl tatsächlich ein roter, auch wenn du einen schwarzen daraus gemacht hast...;-)

Beste Grüße von Frank

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Beitragvon Eithi95 » So Mai 01, 2011 21:40

schöne bilder :)
Liebe Grüße , Eithi

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Beitragvon reseptor » So Mai 01, 2011 22:11

@ Frank

...verda.. du hast Recht - ich lieg heut wohl total daneben!! :? :? :?

schämm.

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Beitragvon Max Pöchhacker » Mo Mai 02, 2011 14:09

Hi
:->
Gerald hat geschrieben:Herpetophages, vmtl. stinkendes Katzenmonster

Wieder ein neues Fremdwort gelernt.

Solange sie nicht anthropophage ist .. .

:->>

BTW: Beneidenswert schöne Aufnahmen !

M.P.

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Beitragvon Werner » Mo Mai 02, 2011 14:47

Und die Orchideen sind (1) Orchis (neu: Anacamptis) morio und (2) Orchis (neu: Neotinea) tridentata.

Werner

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Beitragvon Gerald » Di Mai 03, 2011 23:38

Danke für die Antworten & Bestimmungen!

Ein kleiner Nachtrag noch - Yvonne hatte sehr recht damit, dass, trotzdem wir bei den Exkursionen an der Adria oft darüber stolpern, uns eigentlich noch nie aufgefallen ist, wie schön der wilde Spargel blüht ;-):

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Beitragvon Habichtskauz » Mi Mai 04, 2011 18:28

@Gerald: Super Fotos.

Da du schon auf die Fotoausrüstung Bezug nimmst: Beim Aspisviperportrait würd mich interessieren, wie nah du da ca. dran warst (wobei man bei Euch ja öfters vergleichbare Fotos sieht)? Machst du sowas übers Display oder über den Sucher - die Perspektive ist ja mit letzterem schwierig hinzubekommen, wenn man nicht am Boden liegt...

Beim Zornnatterportrait gehe ich davon aus, dass selbige "Unterstützung" (in Form eines haltenden Herpetologen) hatte ;-)

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Beitragvon Gerald » Do Mai 05, 2011 12:14

Das Aspisportrait ist ein Bildausschnitt, denke dass ich da zwischen einem halben und einem Meter weg war (105mm Objektiv * 1.5 Formatfaktor).
Geknipst wurde über den Sucher, also es stimmt, man kriecht viel am Boden herum ;-)

Bzgl. der Zornnatter - ja, stimmt. Für ein "gutes" viridiflavus Detail in situ müsste man wahrscheinlich direkt am Habitat wohnen und sich täglich, unmittelbar an einem bekannten Sonnenplatz, auf die Lauer legen; sprich schon vor dem Tier dort sein.

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Beitragvon pseudopus1 » Do Mai 05, 2011 12:30

Hallo!

Ohne am Bauch kriechen und durch den ärgsten Dreck wandern wärs doch nur halb so lustig :wink: .

Ja, das stimmt, Hierophis in-situ ist praktisch unmöglich...es sei denn sie rollt sich zusammen und stellt sich, aber das hab ich bei Hierophis noch nie beobachten können (bei anderen Zornnattern auch nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass es ein paar mutige, aufgeheizte und nicht Fluchtwillige Exemplare gibt).
Schöne Bilder natürlich ;-)

LG & Happy Herping...

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Beitragvon Habichtskauz » Fr Mai 06, 2011 19:51

Naja die Nerven einen halben Meter vor einer Viper gemütlich auf dem Bauch zu liegen hab ich eher nicht ;-)

Ich bin ja noch nicht bei einer DSLR angelangt, find aber bei meiner Kompakten für solche Situationen den klappbaren Display (fast) unentbehrlich. Auch in Situationen wo man sich gar nicht niederlegen könnte (und ich mein jetzt nicht wegen dreckig werden ;-)) oder selbst liegend wegen Vegetation, Steinen etc. eine niedrige Perspektive kaum möglich wäre.

Auch find ichs praktisch den Arm quasi als Tele verwenden zu können, da man sich mit vorgeschobener Kamera meiner Erfahrung nach vorsichtiger nähern kann, als wenn man gesamt ran muss. Auch kann man schneller reagieren, wenn das Tier den Ort wechselt.

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