Schlangen im Teich und Garten

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Schlangen im Teich und Garten

Beitragvon Agent » Sa Jun 07, 2014 0:25

Hallo zusammen, wir haben bei unserem Haus einen über 1000m2 grossen gemeinschafts Badeteich, leider wohenen dort auch schon echt viele Schlangen drinnen.
Sie müssen aber wieder weg, da viele von uns echt Angst vor diesen Tieren haben und sich nun nicht mehr ins Wasser trauen.
Die population hat in den letzten Jahren stark zugenommen, es kann vorkommen, dass 3-4 Schlangen gleichzeitig gesehen werden. Sehr viele Junge waren da, ich denke aber einige wurden von Katzen geholt.
Eine Nachbarin wurde sogar schon gebissen auch kommen sie immer weiter in unsere Gärten. Vereinzelt waren sie sogar schon in den Häusern.
Jetzt ist meine Frage an euch, wie wir die Schlangen möglichst schonend umsiedeln können. Gibts da jemand der so einen Dienst anbietet?
Selbst machen möchten (eher können) wir es nicht und verletzen oder gar töten müssen möchte ich sie auch nicht.
Wo sollen wir sie wieder aussiedeln? Bei uns gibts in der Nähe einen grossen (unbebadeten) Teich, können wir sie dort ausslassen? Wie weit muss der Ort von uns entfern sein, können sie wieder kommen?

Danke für eure Antworten!

Lg

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Re: Schlangen im Teich und Garten

Beitragvon Mamba » So Jun 08, 2014 9:14

Aussiedeln dürfte wenig bis gar nichts bewirken. Da der Badeteich und seine nähere Umgebung offensichtlich für die Tiere attraktiv ist, würde sehr wahrscheinlich bald nachbesetzt werden.
Die einzige Möglichkeit, Schlangen fern zu halten wäre, den Teich und die Umgebung unattraktiv zu gestalten. bei einem - naturbelassenen, nehme ich an - Badeteich ein unmögliches Unterfangen.
Natur-Badeteiche erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit. Man möchte möglichst viel Natur, aber trotzdem nur soviel als einem lieb ist. Es soll selektioniert, und unbeliebte Tiere sollen ausgeschlossen werden. Natur gibt's aber nur als Ganzes. Wer zu niedlichen Fröschen ja sagt, muss auch die Ringelnatter akzeptieren.
Wie wär's mit einem Umdenken? Informiert Euch über die Tiere, beobachtet sie, lernt, Euch darüber zu freuen und mit ihnen zu leben.
Gar Mancher würde Euch um diesen Teich und seine Mitbewohner beneiden......

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Re: Schlangen im Teich und Garten

Beitragvon Joey Santiago » Mo Jun 09, 2014 15:29

Moin zusammen,

ich schließe mich Peters Meinung an, habe aber noch die eine oder andere Frage, vor allem zu dieser Aussage:

Agent hat geschrieben:Eine Nachbarin wurde sogar schon gebissen auch kommen sie immer weiter in unsere Gärten.


Was für Schlangen sind das denn überhaupt? Aufgrund des Habitats würde ich ja auf Würfel- oder Ringelnatter tippen, doch die beißen nicht (habe ich jedenfalls noch nie erlebt). Äskulapnattern beißen doch eher auch nur dann, wenn man sie in die Hand nimmt. Und keineswegs jedes Individuum.

Überhaupt passieren die meisten Bissunfälle unter solchen Umständen, also wenn man Schlangen in die Hand nimmt. Und da ihr ja alle Angst vor diesen Tieren habt, wie du schreibst, gehe ich davon aus, dass ihr sie eben nicht fangt.

Und wenn die Schlangen an eurem Teich so häufig sind, gibt es dann vielleicht auch Bilder von den Tieren?

Wo wohnst du denn genau? Ich meine, es kann ja sein, dass du in einem südlichen Land lebst...

Bilder wären schon mal nicht schlecht, auch wenn du vielleicht ohnehin nicht vom Unterfangen, die Tiere zu entfernen, abrücken möchtest.

Beste Grüße von Frank

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Re: Schlangen im Teich und Garten

Beitragvon Agent » Mi Jun 11, 2014 22:43

Danke für eure Antworten!

@mamba
Es sollen die Tiere auch nicht für immer fern gehalten werden, sie werden einfach zu viele. Aber auch die Frösche könnten mal reduziert (umgesiedelt) werden. Ist ja bei Jägern auch nichts anderes. Nochmals möchte ich betonen, dass wir den Schlangen u. Fröschen keinesfalls etwas antun möchten.

@joey santiago
Gebissen wurde jemand da er eine Schlange unabschichtlich in die Hand nahm, war seitlich bei einer Luftmatratze.
Diese Tiere verlieren immer mehr die Scheu, schwimmen manchmal sogar mit uns mit, für den einen Weltklasse, ein anderer wäre fast ertrunken als die Schlange von hinten über die Schulter kam.
Auch zwischen mir und meinem kleinen Sohn (Abstand ca. 50cm) tauchte plötzlich eine auf, die hat aber eine ordentliche Reflexwatschen bekommen.

So richtige Panik haben die wenigsten, ich selbst habe schon eine grössere mit einem Kescher gefangen und begutachtet danach wieder in den Teich gelassen.
Sie werden einfach zuviele, im dunkeln schwimmen gehe ich zb nicht mehr.

Natürlich gibt es "schöne" Momente, letztens konnten wir eine bei der Jagd auf Frösche beobachten, die hat sich toll angeschlichen aber auch auf alles gebissen was sich bewegt hat aber nix erwischt. Wir waren vielleicht 1m entfernt.

Die meisten Schlangen sind Ringelnattern, eine Würfelnatter ist/war auch da. Nicht im Wasser sondern auf einer Thuye lag mal eine Äskulapnatter. Bilder habe ich leider keine.

Sie gehören einfach reduziert, nur wie und wohin?

Wir sind in Wr.Neustadt zuhause.

Lg

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Re: Schlangen im Teich und Garten

Beitragvon Gerald » Do Jun 12, 2014 22:45

Hallo,

ich kann im Großen und Ganzen nur das Geschriebene wiederholen:
das "Reduzieren"/Umsiedeln wird ziemlich sicher nicht den gewünschten "Erfolg" bringen, das ist leider ein verbreiteter Irrglaube, dass das zielführend wäre. Die Tiere, die du im Teich siehst, sind höchstwahrscheinlich nur ein Bruchteil der Population. Nimmt man Tiere weg, werden sie durch andere in der Umgebung nachbesetzt. Die einzige Methode, die Tiere effektiv zu reduzieren, wäre den Teich zuzuschütten, oder stattdessen ein Swimmingpool hinzubauen, was sich aber beides, naja, erübrigt ;-) Weiters darf man die Tiere ohne Genehmigung nicht einfach verfrachten.

Die meines Erachtens bei weitem beste Methode für alle ist, sich etwas mit den Tieren beschäftigen -- den Besuchern zeigen, dass von den Schlangen überhaupt keine Gefahr ausgeht (noch dazu in Wiener Neustadt, wo es keine Giftschlangen gibt) und es als das Besondere betrachten, was es ist, nämlich als ein sehr wertvoller Lebensraum im eh schon größtenteils zerstörten Wiener Becken. Ich meine, wieviele Leute können beim Schimmen im eigenen Garten gefahrlos aus nächster Nähe Ringelnattern beobachten? In Wirklichkeit wertet es ja den Garten auf, es ist nur eine Frage der Sichtweise ;-)

Und wenn eine Ringelnatter beim Schwimmen versehentlich eine Watsche bekommt, dann ist es deren Pech ;-)

Natürlich geht auch für Kleinkinder keine Gefahr von Ringelnatter etc. aus. Sollte es wirklich zu einem Biss kommen (äußerst(!) unwahrscheinlich), reicht es wenn man desinfiziert (wie bei jeder anderen Wunde auch). Diese Schlangen zählen sicher zu den harmlosesten Sachen im Garten, zu vergleichen mit der Amsel am Zaun, dessen muss man sich bewusst werden! Dass man wo ausrutscht und sich wehtut würde ich als die wesentlich größere Bedrohung sehen. Aber dieses Risiko wird gemeinhin akzeptiert.. (und da möchte ich noch garnicht mal mit Autofahren etc. anfangen)

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Re: Schlangen im Teich und Garten

Beitragvon Gerald » Do Jun 12, 2014 22:47

Fortsetzung:

Mir ist klar, dass das, was wir hier schreiben, wahrscheinlich aufs Erste etwas "unverständlich" klingt, aber langfristig ist die gemeinsame Methode sicherlich die bessere fürs eigene Wohlbefinden und die Viecher. Das Verständnis dafür kommt zwar sicher nicht von Heute auf Morgen, aber wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt, erscheint es mit der Zeit vertretbarer und am Schluss kann man sich nicht mehr vorstellen, warum die Tiere irgendwann einmal etwas komisches waren.

Sprich, zuerst mal akzeptieren, dass die Tiere Unbehagen hervorrufen. Gut. Dann langsam an die Sache rantasten, beobachten, vielleicht mal beim Schwimmen anstupsen und mit der Zeit, je mehr man sich vergegenwärtigt, dass sie harmlos sind und eigentlich uns fürchten, ist das Unbehagen weg. Und die Schuppenwürmer im Garten eine Attraktion oder zumindest was leiwandes ;-)

Noch ein Nachtrag -- generell schwankt eine Populationsgröße und auch die Anzahl der sichtbaren Tiere. Es kann sein, dass man einzwei Jahre viele sieht, dann wieder weniger, das ist einem Auf und Ab unterworfen. Also ein immerwährendes Zunehmen gibt es nicht (auch wenn uns das so mancher Ökonom verklickern will ;-)).

Nachtrag No2: Ein weiterer Punkt, der oft nicht bedacht wird, ist, dass umgesiedelte Tiere vermehrt wandern, um geeignete Lebensräume zu finden, und dadurch potentiell mehr durch natürliche Feinde, Verkehr oder Katzen gefährdet sind.

Schöne Grüße
Gerald

Nachtrag: Der Widerspruch des Jagens einerseits, und des Durchfütterns und Aussetzens andererseits ist ein Thema, was sich lang diskutieren ließe.

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Re: Schlangen im Teich und Garten

Beitragvon Agent » Fr Jun 13, 2014 21:58

Gerald auch dir danke ich für deine Antwort,
dass die Tiere die man sieht bei weitem nicht alle sind ist mir bewusst, darum sind es über die Jahre einfach schon zuviele geworden.

Warum sollte ich die Tiere von meinem Grund nicht wegbringen dürfen?

Bei uns gibt es sehr wohl Giftschlangen, habe selbst schon eine Sandviper gesehen. Ein wenig Angst habe ich vor entkommen Schlangen von irgendwelchen Wahnsinnigen. Kann man oft genug lesen, dass irgendo welche ausgesetz wurden. Auch hier denke ich, habe ich schon mal eine gesichtet, es war eine Giftgrüne grössere Schlange neben einem Bach im Feld. Habe sie aber nicht genauer angesehen, sonder geschaut das ich Land gewinne.

Wenn sich Kinder nicht mehr schwimmen trauen, obwohl wir nur gutes über die Schlangen sagen und dann ein Biss auch noch passiert wirds zuviel.

Nur sollte auch von eurer Seite verstanden werden, dass es Menschen gibt, die panische Angst vor den Tieren haben.

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Re: Schlangen im Teich und Garten

Beitragvon Joey Santiago » Fr Jun 13, 2014 22:23

Agent hat geschrieben:es war eine Giftgrüne grössere Schlange


Sorry, aber dieser Beitrag wird immer seltsamer...

Ab jetzt kann ich das nicht mehr ernstnehmen. Ich will ja nach wie vor glauben, dass da Schlangen in deinem Teich sind, aber viele deiner Verhaltensbeobachtungen klingen in meinen Ohren eher merkwürdig bis absurd. Ich bin kein Experte, habe aber im Kontext mit einigen Schlangenarten schon eine Menge erlebt.

Immer wieder haben mir Menschen in Deutschland von ihren wenigen Begegnungen mit Schlangen vor der Haustür berichtet, grün gefärbte kamen kurioserweise fast immer in diesen Geschichten vor, obwohl es in Deutschland keine grünen Schlangen gibt. Sie DENKEN, dass viele Schlangen grün sind, entsprechend fallen dann auch ihre Berichte aus.
Nebenbei: Auch die Maße der Tiere werden in aller Regel grob überschätzt...

Mir ist klar, dass du von einer entkommenen oder ausgesetzten grünen Schlange berichtest, aber bezüglich der subjektiven Wahrnehmung sehe ich da keinen Unterschied. Jede deiner Beobachtungen für sich, egal ob zum Verhalten oder Aussehen der Tiere, könnte ja noch als glaubhaft durchgehen, aber die Summe aus all dem lässt mich eher mit dem Kopf schütteln.

Und die Wahrscheinlichkeit, einer ausgesetzten Schlange zu begegnen, noch dazu einer grasgrünen und giftigen, dürfte um ein Vielfaches geringer sein als ein mittelschwerer Autounfall. Niemand denkt trotzdem vor Antritt einer jeden Fahrt darüber nach, was alles passieren könnte. Zu Recht, denn dann käme es wahrscheinlich allerorten zu Massencrashs.

Es gäbe noch so vieles zu sagen, aber es hat meiner Meinung nach einfach keinen Sinn.

Frank
Zuletzt geändert von Joey Santiago am Fr Jun 13, 2014 22:48, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Schlangen im Teich und Garten

Beitragvon 7088maxi » Fr Jun 13, 2014 22:48

Hallo Agent,
dann ist die einzige Lösung die euch bleibt, obwohl es mir sehr wehtut das zu sagen, das Zuschütten des Gewässers. Ich kann einigermaßen nachvollziehen das es schwierig ist für Menschen mit Schlangenangst eine dermaßen große Population, wie du sie beschreibst, "auszuhalten", wenn man sich jedoch nicht daran gewöhnt bleibt nur die eine Lösung. Bitte tötet oder verletzt die Tiere nicht und siedelt sie auch nicht auf eigene Faust womöglich in Tirol an... Das einzig Positive das ich anmerken kann ist, dass Sandvipern im Raum Wiener Neustadt nicht vorkommen.
MfG

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Re: Schlangen im Teich und Garten

Beitragvon Gerald » Sa Jun 14, 2014 0:03

Hallo,

die Angst an sich (!) vor ausgekommenen Giftschlangen ist zwar nachvollziehbar, aber sie hat keine echte Grundlage. Ich kenne keinen einzigen Fall, wo in Österreich jemand Externer durch eine ausgekommene Giftschlange verletzt worden wäre. Und die Zeitungsmeldungen verzerren die Wahrnehmung der Realität -- selbst wenn im Jahr die eine oder andere Meldung kommt, dass etwas gefunden wurde (ja, es passiert selten aber doch), ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ausgerechnet in eurer Nähe auftaucht (und auch noch etwas passiert) ausgesprochenst gering bis praktisch nicht vorhanden (Ausnahme vielleicht wenn ich einen verantwortungslosen Menschen neben mir wohnen habe). Wenn man mit dieser Sache argumentiert, müsste man sein Kind in eine Zelle einsperren, weil (und in diesem Fall wirklich) ALLES, selbst das Glas am Küchentisch, eine höhere "Verletzungswahrscheinlichkeit" hat.

Bezüglich den Tieren ansich -- sie sind geschützt, deswegen bedürfen Umsiedelaktionen zumindest einer Person, die eine Genehmigung dazu hat (hier begebe ich mich allerdings auf Glatteis, weil ich die genaue Gesetzeslage selber nicht kenne).

Wie gesagt, im gesamten Wiener Becken kommen keine Giftschlangen vor. Solltest du dort wirklich eine Sandviper gesehen haben, dann war es der Lottojackpot eines Gefangenschaftsflüchtligs. Da ich allerdings durch die Fundmeldungen weiß, dass Schlangen bei wenig Fachkenntnis gerne verwechselt werden (ist ja eh klar wenn man sich noch nicht damit beschäftigt hat, ich hab' dafür keine Ahnung woran man Markenlabel x von y unterscheidet), erscheint es mir sehr zweifelhaft, dass es eine war (aber wie gesagt, nicht 100,00% ausschließbar).

Weiters ändern die Ringelnattern selber an der Sache nichts, da sie ja überhaupt nicht die potentielle Gefährdung darstellen!

Wie gesagt, ich kann nachvollziehen, dass Angst besteht, aber wenn die Angst in Realität unbegründet ist, dann ist es besser an dieser Stelle anzupacken, weil sie ja das eigentlich Problem in diesem Fall ist. Quasi die definitiv nachhaltigste Lösung, im Speziellen für's eigene Wohlbefinden! Mit den Tieren beschäftigen, den Kindern (die ja übrigens vor allem die Angst der Eltern reflektieren) zeigen dass Ringelnattern harmlos sind, und das Thema hat sich komplett erledigt. Würdet ihr wegfangen (lassen), und an der eigenen Einstellung nichts ändern, steht ihr jedes (oder sei's jedes dritte) Jahr wieder vor der selben Sache.

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Re: Schlangen im Teich und Garten

Beitragvon Agent » Sa Jun 14, 2014 1:06

Joey Santiago, kurz nach meiner Sichtung einer giftgrünen Schlange wurde eine ausgesetzte Baumpython gefunden?

7088maxi, Sandvipern kommen im Bundesheergebiet Großmittel und Umgebung des öfteren vor. Dort habe ich diese auch gesehen und sogar länger beobachten können.

Gerald, leider kann ich nicht sagen ob in meiner Umgebung diese verantwortungslosen Menschen wohnen. Ich habe schon welche gesehen, die (sicher keine giftigen) Schlangen in der Jackentasche auf Zeltfeste mitnahmen.
Wie bereits oben erwähnt gibt es genug Bundesheerangehörige die das Vorkommen der Sandvipern in diesem Gebiet bestätigen können. Da ich fast nie ein Tel. mitnehme wenn ich mit unserem Hund spazieren gehe hab ich leider auch kein Foto von dieser Schlange machen können.
Jedes dritte Jahr zu reduzieren würde ja passen.

Wahrscheinlich ziehe ich die Tiere an, oder aber beobachte die Umgebung besser als andere. Ich bin aber gewohnt, dass mir in diesem Zusammenhang keiner glaubt, habe schon als Kind Schlangen gesehen und mir wurde gesagt das war ein Hölzchen oder was auch immer.....bis die Fotos entwickelt waren :twisted:

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Re: Schlangen im Teich und Garten

Beitragvon Gerald » Sa Jun 14, 2014 2:01

Das mit den (wiederholten Funden von) Sandvipern im Bundesheergebiet ist mE schlicht in das Reich der Legenden zu stellen. Das wäre eine Sensation schlechthin und hätten die entsprechenden Stellen schon längst nachverfolgt, noch dazu wo heute eben eh jeder mit Fotohandy herumläuft.
Eine Python in der Jackentasche beim Zeltfest ist zwar ebenfalls mE stumpfsinnig, aber sicher harmloser als jeder Hund!

leider kann ich nicht sagen ob in meiner Umgebung diese verantwortungslosen Menschen wohnen.

Bitte nicht vom äußerst unwahrscheinlichen Fall ausgehen, ich nehme nicht an, dass du jedes Woe mit einem Lottogewinn rechnest. ;-)

Ich wiederhole mich, aber es gibt keinen realen Grund die (einheimischen, harmlosen!) Ringelnattern (die noch dazu in keinem Zusammenhang mit jeglichen anderen Schlangen stehen) dort wegzubringen, aber sehrwohl einen, sich mit dem Unbehagen auseinanderzusetzen ;-)

Btw., ich stelle keinesfalls in Frage, dass Ringelnattern bei eurem Teich oft zu sehen sind!

Kennt sich schon aus
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Re: Schlangen im Teich und Garten

Beitragvon bogi » Sa Jun 14, 2014 20:06

Lieber "Agent",
Ich bin oft in Großmittel unterwegs, und stehe auch mit dem Heer in Kontakt, bezüglich Reptilien. Ich kann dir versichern es GIBT KEINE und wirklich KEINE Sandvipern in Großmittel, was du dort siehst sind harmlose Schlingnattern. Was aber auch nicht leicht ist die zu sehen, also Respekt.

Es gibt leider nur zwei Möglichkeiten die du machen könntest: Möglichkeit eins (und die kommt einer Katastrophe gleich) komplettes verschütten des Gewässers und einen Swimmingpool mit hohen Wänden hinbauen. Problem dabei ist der Kostenpunkt und das du damit ein wertvolles Gewässer im ansonsten doch recht trockenen Wiener Becken entfernst. Die Schlangen werden abwandern.
Möglichkeit zwei: Versuchen doch damit zu leben und die Angst zu bewältigen.
Ein Umsiedeln wird nich gut funktionieren da die Tiere anfangen zu wandern, da in der Gegend von Großmittel dein Teich wahrscheinlich einer der wenigen gut geeigneten sein dürfte.
lg

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