Objektivausrüstung Herpetologie

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Objektivausrüstung Herpetologie

Beitragvon mm4882 » Mi Mai 23, 2012 9:37

Hallo,

Mich würde interessieren, mit welcher Optik ihr eure Reptilien/Amphbienfotos macht? Angefangen hab ich mit EOS 1000d und EF-S 55-250 später mit Zwischenringen. Später ist die 7D gekommen. Zuletzt (aber eher kurzfristig) mit dem Sigma 120-300/2.8, dass ich auch für Vögel (inkl. 1,4 und 2.0 Konverter) verwenden kann. Ist aber lange, und mit 3 kg nicht gerade ein Leichtgewicht zumal der Abbildungsmaßstab auch nur 1:8 ist (Mindestdistanz 1,5 bzw. 2,5 m).

Mittlerweile verwende ich ausschließlich das Tamron 90/2.8. Habe festgestellt, dass wenn man sich ganz langsam und bedacht annähert, man relativ nahe ran kommt. Selbst bei flinken Tieren wie Lacerta agilis, bin ich auf 15cm ran gekommen. Habe mich nur auf einen Baumstamm gesetzt und gewartet. Das Männchen war so neugierig, ist mir bis vor die Linse gelaufen.

Nun bin ich am überlegen, was ich ändere, da ich nicht 100% zufrieden bin. Die Abbildungsleistung des Tamron ist genial, die Probleme mit der Linse (und dem Sigma "Bruder" 105/2.8) sind aber bekannt (langsame AF, Geräuschkulisse, relativ weites Ausfahren und somit erschrecken der Tiere…).

Ins Auge habe ich das EF 100/2.8 oder EF 100/2.8L gefasst. Weiters noch das Sigma 150/2.8 OS oder alternativ als „Ergänzung“ zum Tamron das Canon EF 180/3,5 L.

Das Sigma 150 mit OS würde mir sehr gefallen, der Preis mit fast EUR 1.000,- ist schon heftig. Optisch (wenn kein Montagsmodell) dürfte es ganz gut sein.

Weiters überlege ich noch ein 70-200er als "leichte" Ergänzung für den Telebereich zu nehmen, bin mir aber unsicher d aich ja das teure Sigma eh schon habe und es darum "scahde" wäre.

Mit was arbeitet ihr?
Liebe Grüße

Martin

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Re: Objektivausrüstung Herpetologie

Beitragvon Joey Santiago » Do Mai 24, 2012 21:50

Moin Martin,

da sich keiner rührt, mache ich mal den Anfang.

Ich benutze ein Objektiv von Tamron, nämlich das 3,5/180mm Makro. Ich bin sehr zufrieden, weil man damit hübsche Bilder machen kann. Hervorheben möchte ich die lange Brennweite, die es einem ermöglicht, auch eher scheue Tiere wie Schmetterlinge und Libellen zu fotografieren, ohne sie aufzuscheuchen. Meine Vogellinse (4,0/300mm) ist dazu allerdings auch sehr geeignet, hat sie doch auch noch einen Bildstabilisator, den das Tamron-Objektiv leider vermissen lässt.

Ich denke aber, dass der Hersteller in der heutigen Zeit keine so große Rolle mehr spielt, die einst als Billiganbieter Geschmähten haben in der Zwischenzeit wirklich ihre Hausaufgaben gemacht und aufgeholt.

Beste Grüße von Frank

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Re: Objektivausrüstung Herpetologie

Beitragvon Christoph » Do Mai 24, 2012 22:34

Hallo Martin,

upps, den Beitrag hab ich ganz übersehen :(

Selber verwende ich fast ausschließlich das EF 100mm 2,8 L IS, bin sehr zufrieden und der IS bring auf alle Fälle was. Für den letzten Urlaub hab ich mir das 100-400 von Canon zugelegt. Das hat mich nicht enttäuscht. Fine es hat ein gutes Preis/Leistungsverhältnis. Das 70-200/2.8 ohne IS habe ich auch, verwende es aber kaum...darum werde ich es wieder hergeben. Für Habitataufnahmen verwende ich das 24-105 oder 17-40. Macht in Summe, vor allem viel Gewicht.
Seit einiger Zeit bin ich auf der Suche nach dem idealen Stativ, kompakt, leicht, stabil + ein Kopf mit dem man auch schöne Schwenks zustande bring. Hat wer einen Kauftipp?
Beste Grüße

Christoph

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Re: Objektivausrüstung Herpetologie

Beitragvon mm4882 » Fr Mai 25, 2012 12:36

Hallo,

@Frank: Das 180er habe ich mir auch schon mal überlegt. Tamron schweidet da für mich aber aus, da ich das 90er ja auch aus selben Gründen hergeben will (langsame/laute AF, gut beim 180er fährt der Tubus nicht aus, das wäre 1 Problem weniger). Hierzu wäre nur das 180er L von Canon, was mir dann doch zu teuer ist (voerst).

@Christoph: Thomas B. hat mir so ein Setup am DO erzählt, gehe davon aus, dass er von Dir gesprochen hat. Ich bin nur etwas indifferenzt, da der Aufpreis zum 100 (ohne L) doch EUR 300,- sind und die Frage offen ist, ob der IS das wert ist!? Optisch sollen sie ja gleichauf liegen, AF ebenfalls!?

Das 100-400 war bei mir auch in Überlegung, schied aber aufgrund des Alters (IS) und der Lichtschwäche aus. Nachteil meines 120-300/2.8 ist natürlich das Gewicht von 3 kg, mit Kamera gute 4 kg. Vorteil: Man kommt bis auf 600mm/5.6 mit IS, die bei Canon so unbezahlbar wären.

Ad STativ: Ich habe mir das Sirui Sirui M-3004 mit Sirui K-30X Kugelkopf gekauft (3 Bein, 1 Bein abnehmbar und als Einbein zu verwenden; Preis nach Verhandlung EUR 285,90). Bin zufrieden für den Preis, kaum Nachsacken und trägt die 5kg Kamera+Objektiv+Blitz... sogar in Schräglage. Alternativ gibts die Version auch als Carbon, aber teurer.

Foto anbei!
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Sirui.jpg
Liebe Grüße

Martin

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Re: Objektivausrüstung Herpetologie

Beitragvon Christoph » Fr Mai 25, 2012 13:18

Danke Martin für dein Feedback.

Wir können uns gern einmal treffen, dann kannst du das 100mm gern probieren.
Beste Grüße

Christoph

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Re: Objektivausrüstung Herpetologie

Beitragvon Joey Santiago » Fr Mai 25, 2012 16:22

Moin Martin,

Martin hat geschrieben: @Frank: Das 180er habe ich mir auch schon mal überlegt. Tamron schweidet da für mich aber aus, da ich das 90er ja auch aus selben Gründen hergeben will (langsame/laute AF, gut beim 180er fährt der Tubus nicht aus, das wäre 1 Problem weniger). Hierzu wäre nur das 180er L von Canon, was mir dann doch zu teuer ist (voerst).

Im Makrobereich setze ich den Autofokus nie ein, und so fallen alle drei Probleme weg. Wenn ich z.B. nur ein Messfeld aktiviere, dann braucht das Tier nur die Position zu verändern oder auch nur den Kopf zu drehen und somit in eine andere Richtung zu schauen, und schon ist die Bildgestaltung im Eimer. Da es im Makrobereich auf jeden Millimeter ankommt, fokussiere ich also lieber mit dem bloßen Auge ;-)

Beste Grüße von Frank

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Re: Objektivausrüstung Herpetologie

Beitragvon Melina » Fr Mai 25, 2012 16:31

Hallöchen,

ich fotografiere derzeit 'leider noch' mit einer älteren Canon EOS 400D - mit dabei war Objektiv EF-S 18-55mm 3.5-5.6 II.
Letztes Jahr - endlich etwas Zeit und mehr Interesse - kam das EF 70-300mm f/4-5.6 IS USM und EF 100mm f/2.8 Macro USM dazu. Letzeres macht mir persönlich sehr viel Spaß und ist am meisten im Einsatz. Es eignet sich auch super beim Heranpirschen, einzig den IS vermisse ich, der mir beim 70-300 oftmals gute Dienste erweist.

Möchte mir dieses Jahr auch die Canon 7D zulegen, bin jedoch noch am hapern wegen den neu benötigten Objektiven, das ganze geht dann doch ins kleine Geldbörserl.
Die alte EOS 400D erzielt doch nicht mehr das was sie mal geleistet hat. Der letzte Urlaub - Samos - und dessen Temperaturschwankungen wie Feuchtigkeit haben ihr wohl nicht so gut bekommen.

Schöne Grüße, Melina

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Re: Objektivausrüstung Herpetologie

Beitragvon pleurodeles » Fr Mai 25, 2012 17:31

Grüß Euch,

was glaub ich noch nicht genannt wurde, ist das Canon EF 300/4.0 L IS USM, dass ich mir vor ich glaube 3 Jahren zugelegt habe. Zwar ist das natürlich kein Makro (da find ich auch das 100mm IS von Canon eines der ganz oberen zur Zeit!), aber ein ausgezeichnetes Allround-Objektiv. Mit dem Mindestabstand von nur 1,5 m kann man damit schon von weiter weg makroreife Bilder machen, was gerade bei in-situ-Aufnahmen von enormem Vorteil ist! Und wenn man nahe genug ran kommt, bringt das Objektiv auch sehr gute Vogelfotos zustande - wobei da natürlich kein Vergleich ist zu einem 500mm oder so. Kommt halt immer drauf an, wo die fotografischen Prioritäten liegen...

LG,
Günther

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Re: Objektivausrüstung Herpetologie

Beitragvon podarcis » Fr Mai 25, 2012 18:59

Hallo zusammen,

ich bin selbst gerade auf der Suche nach einer neuen Ausrüstung.

Aktuell noch mit einer bridge unterwegs (Finepix S5000 - Sieben Jahre alt) gelangen mir kürzlich zwar noch gute Fotos, aber man muß sich echt anstrengen und sehr nah an das Objekt heran (15cm).

Ich fotografiere zu 75% kleinere Lacertiden mit einer gewissen Fluchtfreude und wollte nun auf eine "altersgerechte" Ausrüstung (damit ich auch aus einer etwas größeren Entfernung formatfüllende Bilder machen kann), eine Spiegelreflex umsteigen.
Ich benötige eine schnelle Focussierung, am liebsten automatisch, eine relativ hohe Auflösung (zumindest mehr als bisher) um auch Ausschnitte nutzen zu können und eine gewisse Robustheit.

Meine aktuelle Wunschkonfiguration besteht aus einer "Canon EOS 600D" und einem "Tamron AF 180mm 3,5 Di LD Macro 1:1 SP digitales Objektiv für Canon".
Ein Freund empfahl mir zwar das Sigma 18-250 mm, aber dazu habe ich auch schon äußerst negative Meinungen gehört.

Leider ist mein Budget etwas eingeschränkt. Ich kann so um die 1000€ investieren - es muß ja auch noch etwas für einen Urlaub übrigbleiben :mrgreen:

So - nun ziehe ich den Kopf ein und warte mal auf eure Vorschläge.

Viele Grüße
Michael
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Urlaub_klein.jpg
Bei diesem Bild betrug der Objektabstand sicherlich keine 30cm.

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Re: Objektivausrüstung Herpetologie

Beitragvon mm4882 » Fr Mai 25, 2012 19:47

Hallo,

@Joey: Bei 1:1 Makro verwende ich auch keinen AF, bei "Nahaufnahmen von Reptilien etc. dann eher doch ganz gerne.

@Günther: das Objektiv stand mal zur Auswahl in Kombi mit deim 70-200/2.8 L IS II. Habe mich aber dann für das 120-300/2.8 OS entschieden. Grund: Neuerer OS (4 Stufen), "bessere" Optik, flexibler durch den Zoom und wie gesagt 1 Blendenstufe mehr, die zu 600/5.6 führt. Jetzt kaufen wäre ein 2. Objektiv vom selen Format.

Leider findet man im Nezt kaum brauchbare Aussagen bezüglich 100/2.8 vs. 100/2.8 L IS. Alles nur subjektiv und der einen meint das, der andere das. Ich tendiere aber nun auch eher zum 100/2.8L.
Liebe Grüße

Martin

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Re: Objektivausrüstung Herpetologie

Beitragvon Gerald » Mo Mai 28, 2012 18:01

@ Podarcis

Von Sigma Allround - Zoomlinsen kann ich mittlerweile ebenfalls nur abraten. Ein 18-200 habe ich beispielsweise schon zum 3. Mal umgetauscht, weil immer irgendetwas nicht funktioniert und die Schärfe abseits der Mitte ist ein Grauen, vor allem im Weitwinkelbereich. Das rächt sich dann speziell bei kleineren Tieren wie Eidechsen.
Ich würde für die Eidechsen wie du schon schreibst auf eine Makro - Festbrennweite setzen. Eine Idee könnte auch noch das Sigma 180mm mit OS sein, ich habe allerdings keine Ahnung wann dieses nun wirklich erscheinen wird:
http://www.dpreview.com/news/2012/01/10/Sigma180Macro
Damit (Makro mit langer Brennweite) ergibt sich allerdings automatisch der Kauf einer weiteren Linse für alle anderen Zwecke. Und Handhaben eines Tieres/Blümchens/etc.. funktioniert bei z.B. 180mm auch nicht mehr, weil die Hand zu kurz ist ;-)

Eine Sache, an die man sich leider auch gewöhnen muss ist das leidige Herumschrauben. Eine Zeit lang hab' ich deswegen überhaupt keine Habitatbilder gemacht, mittlerweile habe ich mir nun einen Powershot S100 für diesen Zweck zugelegt..

Bezüglich Gehäuse kann ich bei Canon leider nur wenig sagen, denke aber dass die 600D sicher kein Fehler ist. Abraten würde ich von den kleinsten Gehäusen der jeweiligen Serien, weil es mit großen Linsen schnell einmal "ungleichgewichtig" und generell fummelig wird.

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Re: Objektivausrüstung Herpetologie

Beitragvon Christoph » Mo Mai 28, 2012 18:23

Bin gerade dabei die Jordanienbilder durchzusehen, hab ein paar Beispielbilder die mit dem 100-400mm gemacht wurden. Die meisten sind nahezu ein 100% Crop und leicht nachgeschärft. Bin zufrieden.

20120424_Jordanien_144229_CR.jpg
Steinkauz


20120504_Jordanien_094348_CR.jpg
Nachtreiher


20120504_Jordanien_093545_CR.jpg


20120426_Jordanien_085722_CR.jpg
Beste Grüße

Christoph

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Re: Objektivausrüstung Herpetologie

Beitragvon mm4882 » Di Mai 29, 2012 8:54

Hallo,

zu den Super (oder Suppen)zooms: Man kann die Physik nicht austricksen. Alles über 5x Zoom (besser ist 3x) ist einfach zu vergessen weil eben nicht so scharf, kontrastreich... Grundsätzlich sind Festbrennweiten "am besten", es gibt aber Ausnahmen (die an FB rankommen, wenngleich auch nicht mit der Lichtstärke, die bei FB möglich ist) wie Canon zB mit dem 70-200/2.8 IS II bewiesen hat, das aber auch seine EUR 2.000,- kostet.

Sie haben aber durchaus ihre Berechtigung - zB auf Reisen, wenn man Gewicht/Packmaß einkalkulieren muss.

Sonst es es einfach, über 200mm wirds teuer, Lichtstark wirds teuer und schwerer. Ich selber habe - wie Christoph - mich oft gescheut, das WW draufzusetzen (Habitatsfotos), da ich selber nicht gerne wechsle, es reicht schon zwischen Makro und Tele.

Zum Body: Ich selber habe mit dem 1000D angefangen, liebäugelte dann mit der 500D, nettes Einsteigermodell (beide). Merklich mehr kann die nämlich auch nicht! 1 Jahr später bin ich auf die 7D. Für Wildlife gibt es bei Canon nichts besseres, die Möglichkeiten (Autofokus, Einstellmöglichkeiten, glaub mir es nervt, wenn Du manuell einstellen willst, und Blende und Zeit nicht über 2 Räder stellen kannst, sondern musst eine Taste halte oder sogar ins Menü hinein gehen) sind genial. Ich würde auf jeden Fall eher zu einer Zweistelligen oder EInstelliigen raten (gebrauchte 50D, neue/gebrauchte 60D oder eben die 7D). Früher oder später wechselt man sowieso hinauf, und damit ist es "hinausgeschmissenes" Geld.

@Christoph: Sehr schöne Fotos! Für das Preis/Leistungsverhältnis gibt es keine Alternative für diese Linse (Sigma hat zwar eine 120-400 mit OS, aber die soll nicht so scharf sein, dafür kostet sie halt nur die Hälfte.
Liebe Grüße

Martin

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Re: Objektivausrüstung Herpetologie

Beitragvon jz1301 » Sa Jun 23, 2012 23:28

Ich fotografiere mit einer Nikon Coolpix P510. Die 1000mm (F5.8 - 8.3) Brennweite bzw. 1cm Makro-Aufnahme-Möglichkeit und das leichte Gewicht haben mich überzeugt. (Bei 24mm F3.0.) Für meine Ansprüche und die der meisten Bildagenturen reicht diese Kamera.

Btw, wollte ich nicht einige 1000 Euro investieren, um ein derart weites Brennweitenspektrum zur Verfügung zu haben.

Den einzigen Nachteil, den die Nikon hat, ist der, dass sie nicht so schnell ist wie eine DSLR. Aber bei Reptilien und Amphibien ist dies ohnehin nicht so ein Thema.
Lg,
Jürgen

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Re: Objektivausrüstung Herpetologie

Beitragvon pewter » So Jun 24, 2012 1:09

Mir fallen da gleich noch ein paar weitere Nachteile ein :mrgreen:
Und gerade die Geschwindigkeit ist das A und O!

Wie auch immer, meine Ausrüstung:

Spiegelreflex (APS-C)
12-24mm für Habitat
60er Macro für Tiere
150er Macro für Insitu

Wenns ganz leicht sein soll und man auf Qualität nicht verzichten will:
Sony NEX + 16mm + 30mm Macro

Meist unterwegs mit der Nex mit 12mm für die Jackentasche und die Spiegelreflex mit 150er um den Hals.

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