Welche Schlange ist das???

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Welche Schlange ist das???

Beitragvon rochy91 » Do Mai 12, 2011 20:05

Ich habe gestern im Pinzgauraum eine schwarze Schlange auf etwa 1900 m entdeckt, würde mich jetzt interessieren welche Art das ist? Ob giftig oder nicht?
Danke
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Zuletzt geändert von rochy91 am Fr Mai 13, 2011 12:22, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitragvon Muralis » Do Mai 12, 2011 20:23

Im Pinzgauraum auf 1900m gehe ich auch ohne Bild fix von einer Kreuzotter aus :wink:
Herzliche Grüße aus Niederösterreich!
Wolfgang

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Beitragvon Gerald » Do Mai 12, 2011 20:58

Bildupload ist freigeschalten!
Funktioniert so:
http://www.herpetofauna.at/forum/viewtopic.php?t=1535

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Beitragvon Habichtskauz » Fr Mai 13, 2011 20:54

Schön schwarz gefärbte Kreuzotter (sogenannte "Höllenotter") - giftig.

Wegen Upload: Ich hätt gern eine Audiodatei zur Bestimmung reingestellt. Geht das irgendwie? Bzw. weiß auf die Schnelle jemand was, wo man sowas schnell raufladen kann, ohne lang registrieren etc. zu müssen, und das dann flink hier posten zu können?

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Beitragvon Laubfrosch 2 » Sa Mai 14, 2011 12:27

Du kannst dich glücklich schätzen !
Schwarze Kreuzottern sind nicht sehr häufig .
Ich habe :
1.0.0. Rana ridibunda
0.0.1. Ceratophrys ornata
0.0.1. Salamndra salamandra
0.1.0. Hierodula grandis

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Beitragvon Lobatis » Sa Mai 14, 2011 18:28

Das sehe ich anders. Je nach Population ist eine "normal" gefärbte Kreuzotter eher selten.

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Beitragvon Laubfrosch 2 » Di Mai 17, 2011 20:47

Ich komme aus Niedersachsen , Deutschland !
Da gibt es ( fast ) keine Höllenottern !
Ich habe :
1.0.0. Rana ridibunda
0.0.1. Ceratophrys ornata
0.0.1. Salamndra salamandra
0.1.0. Hierodula grandis

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Beitragvon Lobatis » Di Mai 17, 2011 21:07

Variiert bestimmt auch je nach Klima im Habitat. Soviel ich weiss ist es so, je kälter desto mehr Schwärzlinge da sie durch die schwarze Farbe besser Wärme aufnehemen können. Je wärmer desto seltener sind die "Höllenottern" da sie dort das Problem mit der Körpererwärmung nicht so gross ist und sie mehr Wert auf Tarnung legen können.
Frage an Routinies, ist das so richtig?

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Beitragvon Mamba » Mi Mai 18, 2011 12:18

Da gibt's Daten, die dieser Theorie nicht entsprechen.
Nach CABEZA et al. (1992) ist der grösste Anteil an Schwärzlingen im Höhengürtel, wo das Phänomen der warmen Hangstufe am wirksamsten ist, zu finden:
bis 1000 Meter Anteil 21%
1000 bis 1500 Meter Anteil 47%
über 1500 Meter Anteil 25%

Ich kenne von eigenen Beobachtungen sehr hoch gelegene Habitate (Schweizer Alpen) mit sehr wenig Schwärzlingen, aber auch tiefer gelegene Moore (um 1000 Meter, z. B. Allgäu) mit signifikant hohem Schwärzlings-Anteil.

Gruss
Mamba

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Beitragvon Lobatis » Mi Mai 18, 2011 13:20

Gibt es auf die "Schwärzling-Frage" überhaupt bereits eine anerkannte Antwort?

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Beitragvon Habichtskauz » Do Mai 19, 2011 21:36

Ich kenne diesbezüglich auch zwei Feucht-/Moorwiesenbereiche aus dem Mühlviertel (Höhenlage um die 600m), wo meines Wissens nach bislang ausschließlich(!) Schwärzlinge beobachtet wurden.

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