VERBRECHEN!!!

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Beitragvon 7088maxi » Mi Jun 15, 2011 18:14

Ich muss euch von einem Wahnsinn erzählen der sich am Montag in der Blockheide in Gmünd abgespielt hat (weiß es auch nur aus zweiter Hand):
Freunde von uns waren dort wandern und es gab Mrd. von Babyfröschen bzw. Kröten. So und jetzt kommts: DIE LEUTE HABEN ES TEILWEISE GAR NICHT BEMERKT ABER HUNDERTE WENN NICHT TAUSENDE WURDEN NIEDERGETRAMMPELT!!!!!! :evil: Als sie dann nachgefragt haben bei einem Schutzhaus wurden sie nur belächelt und bekamen die Info: Do wird nix obgsperrt!!! Ein Verbrechen in meinen Augen wo das ganze nochdazu ein Nationalpark ist und dort die wenigen noch in Österreich verbliebenen Kreuzkröten leben :cry: :evil: :evil: . Jetzt haben sie ein paar mit Heim genommen und uns heute davon erzählt werde sie jetzt bald in meine Obhut nehmen und mir mal anschauen um was es sich handelt. Hat jemand Tipps zur Nothaltung??
PS: Ich werde morgen eine E-Mail an Dr. Walter Hödl schreiben den ich von einem Praktikum her kenne und hoffen das er da was unternehmen kann

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Verbrechen

Beitragvon calamita » Do Jun 16, 2011 14:40

hallo,
bin aus gmünd!
also -
die reaktion war leider zu erwarten - wie es halt bedauenswerter
weise oft so ist!
natürlich extrem schwach und nicht zu entschulden

das gebiet dort ist naturpark/naturschutzgebiet/N2000 gebiet

kreuzkröten sind das sicher nicht - ich weiß wovon ich rede
die gibt es weiter nördlich zwischen breitensee und nagelberg.
wohl eher erdkröten.

das mit nach hause nehmen finde ich immer (bis auf wenige
ausnahmen) und das hier ist sicher keine ausnahme. bedenke bitte die faunenverfälschung, lokale anpassungen, genetische unterschiede usw.

lg
bufaxo
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Beitragvon 7088maxi » Do Jun 16, 2011 20:17

Ich bin selbst gegen das Nachhause nehmen von Babyfröschen oder Amphiben aus freier Wildbahn aber erstens: Die Frösche hab ich nicht mitgenommen sondern Freunde zweitens: Ich kann sie nicht in der Blockheide wieder aussetzen tut mir leid aber ich wohn in Wien

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Beitragvon andi » Di Jun 21, 2011 13:39

So wie du es beschreibst passiert es Jahr für Jahr an unzähligen Orten. Ich selbst kenne das Problem, dass zu manchen Zeiten hunderttausende Jungkröten an den Ufern diverser Feuchtbiotope herumkrabbeln. Wenn sich zu dieser Zeit Leute in dieser Umgebung aufhalten werden natürlich Hunderte zertreten. Wenn mal ein Auto dort herumfährt, dann sind noch mehr hinüber.

Allerdings ist es unmöglich solche Szenarien in Zukunft zu verhindern da:

1) es alleine in Österreich sicherlich ein paar Tausend Plätze gibt an denen ein solches Naturschauspiel stattfindet.
2) Viele Leute die Jungkröten gar nicht bemerken.
3) Manche Leute (z.B. Teichwirte) in solchen Bereichen einfach arbeiten müssen.

Vergleicht man übrigens die Anzahl der Jungkröten, die von Wanderern etc. zertreten werden mit denen die an einer Straße überfahren werden, so wirst du gleich erkennen, dass nicht die Zu- Fuß- Geher das große Problem sind.

Übrigens tötet jeder Mensch der eine Wiese betritt automatisch Tiere. Seien es Insekten, Spinnen, Weichtiere oder manchmal auch Wirbeltiere.

Ich finde es außerdem übertrieben hier von einem Wahnsinn zu sprechen.

Im konkreten Fall in Gmünd könnte man zu bestimmten Zeiten eine Tafel aufstellen, die die Besucher darauf hinweist dass unzählige Jungkröten unterwegs sind.

LG

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Beitragvon 7088maxi » Di Jun 21, 2011 13:57

Ich finde es außerdem übertrieben hier von einem Wahnsinn zu sprechen.

WAS??? Was ist deiner Meinung nach ein Wahnsinn?? Also das verstehe ich jetzt echt nicht warum das kein Wahnsinn ist wenn tausende Kümmerformen der Erdkröten zertreten werden. Meiner Meinung nach ist es allein deshalb ein Wahnsinn da das ganze nochdazu in einem Naturschutzgebiet passierte!!:x :o
3) Manche Leute (z.B. Teichwirte) in solchen Bereichen einfach arbeiten müssen.

JA mein Gott dann müssen sie halt ein paar Tage lang ihre Arbeit ruhen lassen. :roll:
Im konkreten Fall in Gmünd könnte man zu bestimmten Zeiten eine Tafel aufstellen, die die Besucher darauf hinweist dass unzählige Jungkröten unterwegs sind.

Laut unseren Freunden waren es soviele das man gar nicht daneben steigen konnte dann muss man das Gebiet halt absperren.
Übrigens tötet jeder Mensch der eine Wiese betritt automatisch Tiere. Seien es Insekten, Spinnen, Weichtiere oder manchmal auch Wirbeltiere.

Wenn man es verhindern kann soll man es verhindern und meiner Meinung nach ist das Verhinderbar (zumindest in Naturschutzgebieten)

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Beitragvon andi » Di Jun 21, 2011 14:16

Ach- du hast Vorstellungen:

Ein Teichwirt kann nicht einfach ein paar Tage auf seine Arbeit verzichten. Was würde denn dein Chef sagen, wenn du mal eine Woche nicht zur Arbeit kommst...

Wahnsinn ist es meiner Meinung nach wenn beispielsweise ganze Feuchtgebiete zerstört werden- nicht wenn Jungkröten im Promillebereich zertreten werden. Das passiert alljährlich und gefährdet den Bestand der Erdkröten nicht im Geringsten. Auch wenn es keine Leute und Autos gäbe, so würde ein Großteil der Jungkröten die ersten Wochen nicht überleben.

LG, Andi

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Beitragvon andi » Di Jun 21, 2011 14:37

7088maxi hat geschrieben:Wenn man es verhindern kann soll man es verhindern und meiner Meinung nach ist das Verhinderbar (zumindest in Naturschutzgebieten)


Wenn du deinen Rasen einmal mähst oder an einem lauen Sommerabend mit dem Auto fährst dann tötest du auch tausende Tiere. Das sind ebenfalls Ereignisse die verhinderbar wären...

Oder sind Schmetterlinge und Co. weniger Wert als "Babykröten"??

MfG

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Beitragvon 7088maxi » Di Jun 21, 2011 15:32

Wenn du deinen Rasen einmal mähst oder an einem lauen Sommerabend mit dem Auto fährst dann tötest du auch tausende Tiere. Das sind ebenfalls Ereignisse die verhinderbar wären...

1) Bin ich noch zu jung zum Autofahren.
2) Lehne ich es strickt ab kurze unnötige Strecken mit dem Auto zu fahren da fahre ich lieber Zug der ist Umweltfreundlicher :wink:
3) Sind es meine Eltern die im Garten rasenmähen und nicht ich ich würde das einmal im Jahr machen :D :roll:
Wahnsinn ist es meiner Meinung nach wenn beispielsweise ganze Feuchtgebiete zerstört werden- nicht wenn Jungkröten im Promillebereich zertreten werden. Das passiert alljährlich und gefährdet den Bestand der Erdkröten nicht im Geringsten.

Meiner Meinung nach ist es gerade der kleine Wahnsinn der wesentlich mehr tötet oder schädigt als der große. Denk doch mal nach: Stell dir vor jeder Gartenbesitzer wäre verpflichtet einen froschfreundlichen Gartenteich zu bauen und einen Teil seines Rasens zu schonen. Würde das nicht wesentlich mehr bringen als vergleichsweise kleine große Änderungen durchzuführen. Es gibt ein sprituelles Sprichwort welches lautet: Die Macht des Ganzen liegt im Kleinen (oder so irgendwie). Du musst zugeben das das schon irgendwie stimmt. Natürlich sage ich jetzt nicht das ich es gut finde das Feuchtwiesen und andere wertvolle Biotope zerstört werden!!!
Oder sind Schmetterlinge und Co. weniger Wert als "Babykröten"??

Hab ich das geschrieben?? Wenn du glaubst das ich das denke dann werde ich das mal entkräften und sagen alle Tiere sind gleichviel wert (ausgenommen Mensch die sind mir ziemlich egal)
PS: Freut mich das hier so eine sachliche Diskussion entsteht.

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Beitragvon Laubfrosch 2 » Di Jun 21, 2011 16:53

Das ist doch verrückt ! :twisted:
Max hat volkommen recht und was du hier
schreibst klingt nicht nach Naturschutz .
Das ist Ignoranz ! :twisted: :twisted: :twisted:
Ich habe :
1.0.0. Rana ridibunda
0.0.1. Ceratophrys ornata
0.0.1. Salamndra salamandra
0.1.0. Hierodula grandis

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Beitragvon pleurodeles » Mi Jun 22, 2011 1:43

Schön wär´s, wenn man hier was machen könnte, ich finde die Einstellung von 7088maxi sehr vorbildhaft. Und wenn er den Drive, die Kraft und die Beharrlichkeit hat, in diesem Fall was bewegen zu wollen, ist das ohne Frage lobenswert!

Aber Andi hat schon recht, in der Realität schaut das leider ganz anders aus. Versuch mal Dein Glück und Du wirst sehen, dass das Ausüben von Naturschutz eine beinharte "Beschäftigung" ist und man in 9 von 10 Fällen bei Grundbesitzern auf Granit beißt.

Kann nur wiederholen, was schon gesagt wurde. Ein Massenauftreten von Erdkröten findet alljährlich in Unmengen von Gebieten statt (hab ich selbst auch heute im Wienerwald gesehen), und überall werden haufenweise von den Tieren überfahren, zertreten etc. "Global" gesehen ist das aber keine große Sache, denn die Kröten sind nicht umsonst solche Massenlaicher (in einer einzigen Laichschnur befinden sich bis zu 8000 Eier!). Dadurch werden Verluste ausgeglichen und das Fortbestehen der Art gesichert, die Evolution hat sich dabei schon was gedacht...

Erdkröte und Grasfrosch sind die beiden bei uns häufigsten Amphibienarten, und das liegt einerseits daran, dass sie in ihrer Habitatwahl sehr generalistisch sind, und andererseits, dass keine anderen solche Mengen an Nachkommen erzeugen wie sie (ich wüsste nicht mal, dass das bei anderen tierischen Organismen in diesem Ausmaß der Fall ist, auch nicht bei Insekten). Insofern ist die Population selbst nicht gefährdet, durch das Zertreten von ein paar hundert Jungtieren (ich geb zu, das klingt bei dieser Zahl merkwürdig) wird ihrem Überleben kein Abbruch getan (sie sind wie gesagt die häufigsten unter den Amphibien, das hat schon seinen Grund..).

Noch kurz meine Meinung zur Aussage: "Die Macht des Ganzen liegt im Kleinen" (weiß auch nicht, wie das genau heißt, aber ich weiß, was Du meinst;-): Das ist mE im Naturschutz definitiv nicht der Fall! Jeder kann zwar seinen Beitrag leisten, indem er zB naturfreundliche Gärten gestaltet, das ist zweifelsohne wichtig! Wenn aber mal ganze Lebensräume zerstört werden, nützt einem das genau gar nichts, denn dann gibt es kein Gebiet mehr, aus dem die Tiere in den Garten zuwandern können. Das Wichtigste ist es, wie Andi sagt, den gesamten Lebensraum zu erhalten, denn ohne das wird es bald noch weniger Artenvielfalt geben, als es ohnehin schon der Fall ist!

Wie gesagt - tu was für die Kröten in Deinem Gebiet, ich wünsch Dir wirklich viel Glück dafür! Aber lass Dir bitte gesagt sein, dass es in der Praxis verflucht schwierig ist und ganz schnell sehr zermürbend bis enttäuschend sein kann..
Mit Ignoranz, lieber Laubfrosch 2, haben Andis (und auch meine) Aussagen nichts zu tun - sondern lediglich mit Realitätsbewusstsein!

Und mit diesem Wort zum nicht vorhandenen Sonntag wünsch ich eine gute Nacht!:)

LG,
Günther

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Beitragvon 7088maxi » Mi Jun 22, 2011 7:06

In der Tat äusserst interessante Aspekte :D . Ich glaube ja jetzt man sollte sich aufs Große konzentrieren aber genau das Kleine dabei nicht vergessen!! Man stelle sich vor alle Gärten wären naturfreundlich und würden ein geeignetes Laichgewässer für die Kreuzkröte oder die Wechselkröte enthalten!! Da würden sich die vielleicht wieder ausbreiten. Ja ich weiß es ist Utopie aber trotzdem träume ich davon... :D. Die Kröten in meinem Gebiet haben ja das Glück sie haben eine kleine Au (Verbund von Laichgewässern) einen Fischteich für sich :D und keine ernstzunehmende Straße bei mir ist das wirklich vorbildlich (wollen wir hoffen das es so bleibt). Das mit dem Zertrammpeln: Ok mir ist klar geworden nicht überall kann man das durchsetzen aber deshalb sollten gerade Naturparks/Naturschutzgebiete nicht nur an Profit denken und die Besucher einfach "durchlatschen" lassen
:evil:. Das ist ja eigentlich der Kern des Themas.

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Beitragvon Max Pöchhacker » Mi Jun 22, 2011 10:18

Hallo
Jetzt will Ich mich da doch noch einbringen / meinen Senf dazu geben
7088maxi hat geschrieben:[...]Man stelle sich vor alle Gärten wären naturfreundlich und würden ein geeignetes Laichgewässer für die Kreuzkröte oder die Wechselkröte enthalten!! Da würden sich die vielleicht wieder ausbreiten. Ja ich weiß es ist Utopie aber trotzdem träume ich davon... [...]


Du hast da offensichtlich ein leidenschaftliches Feuer für die Hüpfer am Lodern.
Ein Privileg der jugend.
Ich mag sie ja auch.
Wie viele andere die anonym jedes Jahr die Zäune aufstellen und zwei mal am Tag abgehen.
Die Leuts tun in meinen Augen nämlich dramatisch mehr für die Population wenn sie die Viecherl zum Ablaichen bringen.

Was die Wanderer betrifft könnte man da eine Tafel aufstellen " Obacht ! Krötenwanderung " oder " paß auf! Butzikröten " wie Ich sie schon öfters
gesehen habe.Das könnte unmittelbar die Rücksicht der Wanderer steigern.

Um eine Sache gut zu machen braucht es nicht nur Herz, sondern auch Hirn!
Damit eine Population nicht explodiert oder stagniert braucht es statistisch betrachtet nämlich nur ZWEI Nachkommen die es bis zur Fortpflanzung schaffen.
Pleuro hat was von 8000 Butzis pro Gelege erwähnt.
Ich weis nicht wie viele Jahre Kröten Nachwuchs machen.
Du kannst dir jetzt selber ausrechnen wie hoch die Chance für ein Quappen-Individuum ist es zu schaffen. So sehr es einem das Herz zerreißt wenn da die " Naturliebhaber " die jungen Kröten zergatschen, diese Verluste sind nicht relevant.

Mich zb. würde brennend interessieren was da ( zum Henker ) heuer oben am Gosausee los war.
Man darf getrost sagen daß dort die Krötenlaichsaison heuer ein Totalausfall war.
Meine Freunde und auch ich haben immer wieder nachgesehen, wochenlang.
Es waren praktisch keine Kröten da.

M.P.

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Beitragvon 7088maxi » Mi Jun 22, 2011 13:12

Wie viele andere die anonym jedes Jahr die Zäune aufstellen und zwei mal am Tag abgehen.
Die Leuts tun in meinen Augen nämlich dramatisch mehr für die Population wenn sie die Viecherl zum Ablaichen bringen.

War das ein Seitenhieb auf mich?? Wenn ja dann entkräftige ich das mal und sage nur zwei Dinge: Stadt Wien und Eltern.
Um eine Sache gut zu machen braucht es nicht nur Herz, sondern auch Hirn!
Damit eine Population nicht explodiert oder stagniert braucht es statistisch betrachtet nämlich nur ZWEI Nachkommen die es bis zur Fortpflanzung schaffen.
Pleuro hat was von 8000 Butzis pro Gelege erwähnt.

Hmm... Ich glaube wenn der Mensch nicht existieren würde würden es trotzdem so 6 bis 7 Individuen schaffen. Dann würden sie sich ausbreiten. Ich denke das es heute nur noch 2 Tiere braucht die es zur Fortpflanzung schaffen weil der Mensch einfach alles zerstört.

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Beitragvon Mamba » Mi Jun 22, 2011 14:51

[quoteDann würden sie sich ausbreiten.quote]

Eine sehr gewagte Behauptung, da bin ich mal auf handfeste Begründungen neugierig.....
Nebst dem "Störfaktor" Mensch gibt's da nämlich durchaus noch andere, schlagendere Kriterien, die einzelnen Arten ihr Areal zuweisen und eine Ausbreitung unterbinden.

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Beitragvon andi » Mi Jun 22, 2011 15:13

7088maxi hat geschrieben:Hmm... Ich glaube wenn der Mensch nicht existieren würde würden es trotzdem so 6 bis 7 Individuen schaffen. Dann würden sie sich ausbreiten. Ich denke das es heute nur noch 2 Tiere braucht die es zur Fortpflanzung schaffen weil der Mensch einfach alles zerstört.


Wenn der Mensch nicht existieren würde, dann wäre bestenfalls die Gesamtzahl an Erdkröten größer. Die Reproduktionsfaktoren blieben aber gleich!! Ansonsten würde sich ja alljährlich die Anzahl an Erdkröten verdreifachen. Das kann doch nicht funktionieren...

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