Kreuzotterbiss Folgen

Kreuzotter, Sandotter, Wiesenotter

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Beitragvon Globemaster » So Jul 03, 2011 21:12

Ah Sorry !

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Beitragvon Srutl » So Jul 03, 2011 22:30

Sorry, war ungenau ausgedrückt. Ich meinte den Beitrag von Don.Hister.
Leider kenne ich mich bei den Spinnenbissen gar nicht aus...
======================


Srutl

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Beitragvon Mo » Mo Jul 04, 2011 2:22

Srutl hat geschrieben: Mario führt eine Statistik über Giftschlangenbisse (Natur) in Österreich (die übrigens sehr oft beim Heidelbeer- oder Pilze klauben passieren).


Wenn man auf der Turach Touristen barfuß laufen und ohne zu schauen in jeden Heidelbeerbusch greifen sieht, kein wunder... :roll:
Mit der nötigen Vorsicht (man sollte ja auch aus anderen Gründen schauen wo man hinsteigt :) ) ist sowas ja ohne Probleme vermeidbar.

lg

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Beitragvon reseptor » Mo Jul 04, 2011 17:54

WOW Ich glaub ich bin im "Hohen Haus" !!!

Jeder gibt seinen Senf dazu, ob Philosoph oder Gegenpartei und der Thread zieht sich über
einige Seiten hindurch mit sinnlosen Kommentaren(meine Antwort eingeschlossen) - echt wie
in der Politik.

Dabei ist es so einfach nur mit einer klaren Antwort dem Globemaster auf seine
Frage zu antworten.

"Ist das vielleicht ein Spinnenbiss?????"


Meine Antwort:
Ich glaub nicht das das ein Spinnenbiss ist, man sieht gar keine Schwellung
oder sonstiges, es könnte auch von einer Ranke (z.B. Himbeer oder Brombeerstrauch sein),
und selbst diese fangen oft an sich zu entzünden.
Wenn die "Bissspuren" bei dir "GLOBEMASTER" so aussehen, würde ich mir da keine großen Gedanken machen,
scheint nicht wirklich was ernstes zu sein!!!
Womöglich stammt das Bild von jemanden der unsachgemäßen Gebrauch mit der Heftklammermaschine
betrieben hat oder eher mit der "Schwiegermutter"(das Teil zum rausziehen der Heftklammern)



lg. Reseptor
PS: es gibt so viele schöne Thread`s die Unbeantwortet bleiben oder kaum gewürdigt werden, ich glaube wir alle
sollten uns wieder auf das Wesentliche und Schöne besinnen -- und AUS!!! :D

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Beitragvon Globemaster » Mo Jul 04, 2011 20:16

Hallo,


ich sammle aber leider keine Beeren und mache auch nicht mit Heftklammern rum !
Ich hatte diese beiden roten pünktchen rechts wie links am Unterarm, auf dem linken Handrücken und letzte Woche auf dem Bauch.


LG Mario

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Beitragvon Gerald » Mo Jul 04, 2011 22:34

Ich würde sagen es kommt definitiv nicht von einem Dornfinger, da das dem Anschein nach in der Regel mit einer Schwellung/Rötung/Schmerzen in etwa vergleichbar mit (mindestens) einem Wespenstich (und aufwärts von der "Symptomstärke") verbunden wäre. Und auch das häufige Auftreten spricht mM dagegen. Ich bilde mir sehr wage ein, einmal etwas darüber gelesen zu haben, dass irgendein Blutsauger ein solches "doppeltes Stich-/Bissbild" verursacht, kann mich nur leider absolut nicht mehr erinnern was das war (ob jetzt Wanze, Floh oder Gelse) und wo das stand.. und ob's nicht doch Einbildung ist. Also ich würde definitiv in dieser Ecke oder uU nach einer Nadel im Bettzeug suchen (so blöd es auch klingt :roll: z.B. von einem Hemdkragen etc.).

Ein Fallbericht z.B. unter:
http://www.inatura.at/Dornfingerspinne- ... 658.0.html

und sollte jemand Zugriff darauf haben:
https://www.thieme-connect.com/ejournal ... 30-1256098

AUch bei Wikipedia gibt's einen Haufen Referenzen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dornfinger_%28Gattung%29

Noch ein Bild von (mutmaßlichen) Wanzenstichen:
http://www.holidaycheck.de/vollbild-Hot ... 29036.html


Sodale - und hier noch eine Auflistung von einigen Cheiracanthum spp. - Bissen (inkl. unserem Ammendornfinger Ch. punctorium):
http://www.ajtmh.org/content/74/6/1043.full.pdf+html

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Beitragvon dogorotti » Sa Aug 27, 2011 21:31

meine beiden hunde wurden heute mittag von einer kreuzotter gebissen.
wir hatten trotz unglück sehr viel glück..wir waren nahe beim auto und die schlange war , mhh ich schätze halberwachsen.

wir waren eine unserer großen waldrunden kurz vorm auto am waldrand war noch ein stoppelfeld wo die zwei noch schnell mäusekontrolle machen wollten.

seppi gräbt ein mausloch an und plötzlich springt der mit allen vieren gleichzeitig einen halben meter in die luft, worauf die chess daneben ihre nase ins loch steckt, zurückprallt und sich kurz schüttelt.

bevor ich noch irgendwas denken konnte kam die schlange aus dem mausloch und ist eher langsam weggeschlängelt.

ich dachte nur mehr sch...aber da keiner der zwei gequietscht hat, war ich mir da noch nicht sicher ob was passiert war.

aber der sepp ist sofort im auto komisch worden und gsd hatte die tä in der stadt noch praxis.
während der sepp behandelt wurde war die chess (46 kg) völlig unauffällig, kaum zu hause, seh ich daß die eine dicke nase kriegt...alles wieder retour in die praxis...

es war auch sehr wichtig daß wir so bald dort waren, weil der sepp in der praxis dann schon völlig apathisch war.

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Beitragvon Mamba » Sa Aug 27, 2011 22:48

Tolles Gschichtl.

Wo genau ist das passiert?
Man kann's natürlich nicht völlig ausschliessen, aber Kreuzottern leben eigentlich eher selten auf "Stoppelfeldern" in Mauslöchern.

Wer hat die Schlange (verlässlich!) als Kreuzotter identifiziert?

Was heisst "komisch worden", bzw. was hatte "der Sepp" denn genau für Symptome?

Was genau hat die Tierärztin getan, welche Medikamente wurden eingesetzt?

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Beitragvon dogorotti » Sa Aug 27, 2011 23:18

sei mir ned bös, mein kleiner hund konnte nur durch die schnelle behandlung vor schlimmerem bewahrt werden....für wie krank hältst du mich um mir sowas einfallen zu lassen....

er ist übrigens noch immer nicht gehfähig, da daß ödem aud der brust so groß ist und äußerst schmerzhaft.

ich hab die schlange lang genug gesehen, silbergrau, schwarzes band scharf abgegrenzt und auch der kopf.

glaub mir, ich hätt mir gewünscht es wär eine schlingnatter oder ähnlich harmloseres.
und ja sie war in dem mausloch, drum auch der biss in die brust und bei der großen in die nase.

und wenn sich noch mehr so gefühllose menschen hier äußern, wäre ich außerordentlich enttäuscht, habt ihr so schlechte erfahrungen mit usern oder warum diese reaktion?

und passiert ist es im tiefen waldviertel, direkt an der grenze zu cz und es ist bei weitem nicht die erste kreuzotter die uns hier schon über den weg gelaufen ist.

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Beitragvon Mamba » So Aug 28, 2011 9:51

Leider beantwortest Du die wirklich interessanten Fragen nicht.
Was war die genaue Symptomatik, die von der Tierärztin festgestellt wurde, und woraus bestand die "schnelle Behandlung", die den einen Hund "vor Schlimmerem bewahrt hat"?

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Beitragvon Richard » So Aug 28, 2011 9:55

Hallo dogorotti,

Zunächst einmal willkommen im Forum!

Ich kann verstehen, dass bei deinem Bericht, den du unmittelbar nach dem Vorfall verfasst hast, Emotionen mitschwingen. Versuche aber bitte, Leute, die dir Feedback geben, nicht persönlich anzugreifen ("... gefühllose Menschen...").

Niemand unterstellt dir, dass du dir das einfallen lassen hast. Peter hat nur nach einigen Fakten gefragt (Fundort, Bestimmung, Symptome, Behandlung).
Du bist der einzige von uns, der dabei war und das berichten kann. Dieser Erfahrungsaustausch bringt uns weiter - dazu ist dieses Forum da.

Liebe Grüße,
Richard.

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Beitragvon dogorotti » So Aug 28, 2011 11:32

okay, meine nerven lagen etwas blank..und die bezeichnung "nettes gschichtl" fand ich sehr unfair.

fundort wie gesagt an der cz grenze, bezirk gmünd.
identifiziert habe ich sie, da ich schon seit meiner kindheit immer welche sehe.
der dackel wurde als erster gebissen und begann nach 10 min. zu schwanken und apathisch zu wirken, in der ta praxis war er schon sehr weggetreten und es wurde sofort prednisolon, ein schmerzmittel und ein antibiotikum gespritzt.

dann kam er an den tropf.
die tä hat erfahrung mit schlangenbissen da dies hier ab und an vorkommt, der letzte, ein älterer hund hat leider auch nicht überlebt.

an der bissstelle hat sich ein großes ödem gebildet, daß sehr schmerzhaft ist.

mein anderer hund, der sofort hin ist als der dackel zurücksprang dürfte lt. ärztin wesentlich weniger gift mitbekommen haben, sie hat ein ödem am nasenrücken und stark geschwollene lymphknoten.

ich finde es nicht ungewöhnlich im stoppelfeld eine schlange zu treffen, daneben war eine brachwiese und auf dem feld wimmelt es momentan vor mäusen.

ich hoff ich hab alles beantwortet, leider kann so ein biss für einen hund mit so wenig gewicht wirklich tödlich enden, sofern er von der konstitution her nicht in bester verfassung ist, die schlange war auch nicht ausgewachsen, ich hab schon wesentlich imposantere exemplare gesehen.

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Beitragvon Max Pöchhacker » So Aug 28, 2011 12:05

Hi
dogorotti hat geschrieben:okay, meine nerven lagen etwas blank..und die bezeichnung "nettes gschichtl" fand ich sehr unfair.

Ich hab selber einen Hund an dem mein Herz hängt und kann deshalb deine Reaktion nachvollziehen.

Ich möchte aber auch den Mamba in Schutz nehmen, der hat nämlich mehr praktische Erfahrung mit Giftschlangenbissen als ihm lieb ist.

Ich hoffe deine Hunde kommen schön langsam wieder auf die Beine und es bleiben keine dauerhaften Folgen wie ein angeschlagenes Herz beim Dackel zurück. Leider scheint er eine volle Ladung abbekommen zu haben.

Und Ich hoffe auch Du bleibst uns hier gewogen.
Ich selber wüßte nicht wo Ich sonst soviel Reptilien-KnowHow finden könnte

D'Ehre

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Beitragvon dogorotti » So Aug 28, 2011 12:52

hallo!

ist schon okay, sorry mamba und mein beileid zu deinem tragischen verlust.....ich war gestern sehr neben mir.

momentan ist der zustand des kleinen stabil, wenn keine infektion eintritt und die nieren keinen schaden genommen haben, dann wird das wieder.

schönen sonntag wünsch ich euch.

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Beitragvon 7088maxi » So Aug 28, 2011 13:04

Hallo,
hoffentlich gehts deinem Hund bald wieder gut! Ich hoffe du hast jetzt nichts gegen Kreuzottern das war ja ein Verteidigungsmechanismus :wink:. Ich für meinen Teil würde mich jedenfalls freuen wenn ich eine Kreuzotter sehe selbst wenn ich gebissen werde.

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