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Marokko 2010 - Die Sanddünen des Erg Chebbi
Fotos: Richard Kopeczky & Christoph Riegler
Texte: Christoph Riegler
Während Werner und Mario noch ein paar Tage blieben und anschließend die Heimreise auf dem Landweg antraten musste der Rest wieder zurück Richtung Casablanca. 
Maurischer Wüstengecko; Tarentola desertii Unterseite.
Hier trifft man auch hautnah auf Kamele die den See zum Trinken aufsuchen.
Der See bei Merzouga hat im Frühjahr meist Wasser. Ein Abstecher aus ornithologischer Sicht lohnt sich.
Das trockene Oued Ziz Wadi etwas nördlich von Merzouga.
Chillen am Pool
Maurischer Wüstengecko; Tarentola desertii Portrait.
Acanthodactylus dumerili hebt den Körper vom heißen Sand ab.
Petri\'s Dünnfingergecko; Stenodactylus petrii
Spuren im Sand von Acanthodactylus dumerili.
Als wir an den Sanddünen ankamen merkten wir, dass das Gebiet um die Stadt Merzouga touristisch erschlossen ist. Unterkünfte gibt es genug.
Außerdem war ein Pool vorhanden. www.aubergesahara.com
Ab dem späten Vormittag bis zum späten Nachmittag blieben wir, auf Grund der Hitze, im Hotel.
Abends liefen rund ums Hotel immer wieder Bufo boulengeri (Bufo viridis), Wechselkröten, herum.
Mario kannte noch eine Unterkunft von früher und so quartierten wir uns in der Auberge Sahara nahe Merzouga ein, ein Glücksgriff.
Die Unterkunft grenzt direkt an die Sanddünenlandschaft. Vom Bett direkt ins Habitat.
Gewitterwolken über den sonnenbestrahlten Sanddünen. Für ein paar Minuten fielen auch einige Tropfen Regen. Das gesamte Erg hat eine Ausstreckung von 22 Kilometer in Nord-Süd-Richtung und bis zu fünf Kilometer in Ost-West-Richtung.
Beide scheinen es zu genießen.
Vor dem Abflug blieben noch ein paar Stunden um Casablanca zu besuchen. Essen und ein Abstecher zur Hassan-II.-Moschee standen am Plan.
Das Minarett der Hassan-II.-Moschee ist mit 210 Metern Höhe das höchste Minarett und das höchste religiöse Bauwerk der Welt.
Wie zu erkennen mussten wir noch unsere Mietautos reinigen (lassen).
Aber das eigentliche Ziel unserer Nachtausflüge war die Avicennaviper; Cerastes vipera; von denen wir zwei Exemplare fanden. Ein Männchen.
Avicennaviper; Cerastes vipera Portrait.
Gleich hinterm Hotel grenzt die Dünenlandschaft der Erg Chebbi an die Anlage. 
Wüstenagame; Trapelus mutabilis
Blaue Kopfunterseite der Wüstenagame; Trapelus mutabilis.
Wüstenagame; Trapelus mutabilis
Die Sanddünen erreichen eine Höhe von 150 Meter. Dazwischen immer wieder Gräser.
Hier fanden wir den Maurischen Wüstengecko; Tarentola desertii.
Bufo boulengeri (Bufo viridis); Wechselkröten und Bufo mauritanicus; Berberkröten in Massen in den Bewässerungskanälen.
Im Schwarzen Reg, oberhalb des Wadis fand Franz diese Wüstenagame; Trapelus mutabilis.
Cerbalus pulcherrimus
Wenn man in der Wüste ist muss man sich diese auch nachts mit guten Lampen ansehen, dann erwacht die Wüste eigentlich zum Leben. Das ist eine Wüstenrennmaus. 
Auch unsere Geschäftsfreunde vom ersten Tag waren wieder da. Kaum gibt es ein bisschen Tourismus muss man damit rechnen.
Acanthodactylus dumerili
Verläßt auch noch der Wind die Spuren vom Vergraben ist es eigentlich unmöglich sie so zu sehen. Sie sieht uns aber wir sie nicht.
Avicennaviper; Cerastes vipera Portrait.
Avicennaviper; Cerastes vipera vergraben im Sand.
Um die Cerastes vipera besser fotografieren zu können knipsten wir sie am nächsten Vormittag an der Fundstelle. Dabei konnten wir wunderbar beobachten wie sie sich in wenigen Augenblicken fast zur Gänze im Sand vergrub.
Avicennaviper; Cerastes vipera
Acanthodactylus longipes
Petri\'s Dünnfingergecko; Stenodactylus petrii
Petri\'s Dünnfingergecko; Stenodactylus petrii
Im See bei Merzouga, er wird auch Dayet Sri genannt, finden sich auch Rostgänse und Flamingos ein.
 
 
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