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2002 unternahmen wir unsere erste herpetologische Exkursion, sie führte uns in die Kvarner-Buch auf die kroatische Insel Cres. Mittlerweile haben uns diese Reisen nach Nordafrika, in etliche europäische Mittelmeerländer oder deren Inseln, auf die Arabische Halbinsel und bis an den östlichen Rand Europas geführt. Egal ob abgelegenes Bergdorf oder hoch entwickelte touristische Infrastruktur, das eigentliche Ziel war immer die artenreiche Herpetofauna vor Ort. Was wir dabei erlebt haben bzw. vor die Linse bekamen kann in unseren Reiseberichten nachgelesen werden. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.   

 

Bulgarien 2016: 28. April – 9. Mai – Ein herpetologischer Reisebericht

Emys orbicularis

 

Die Herpetofauna Bulgariens ist aus mehreren Gründen interessant, denn das Land beherbergt mehrere zoogeographische Regionen, was für einen entsprechenden Artenreichtum sorgt. Mehrere Schwesternarten treffen hier aufeinander und bilden Kontaktzonen. Zudem gelangten in vergangenen Jahren etliche Arten von Amphibien und Reptilien in den Fokus der systematischen und taxonomischen Forschung. Etliche der ehemals landwirtschaftlichen Bereiche liegen heute brach und sind von der Natur zurück erobert worden. Dazu kommen faszinierende und beinahe unberührte Naturräume, die in Europa ihresgleichen suchen. Die Reise führte von Sofia aus in die südlichen Landesteile - das südliche Struma-Tal, die Ostrhodopen: Arda-Fluß und an die Schwarzmeerküste südlich von Burgas.

 

→ zum Reisebericht Bulgarien 2016

 

 

Kaukasus 2015: 27 Mai – 10. Juni - Ein herpetologischer Reisebericht

Hemorhois ravergieri

 

Im Frühjahr 2015 begaben wir uns auf eine herpetologische Reise nach Georgien und Armenien. Der Transkaukasus stellt mit seinen unzähligen endemischen Pflanzen- und Tierarten einen absoluten Biodiversitätshotspot dar, was sich auch in der Amphibien- und Reptiliengarnitur widerspiegelt. Beispielsweise kommen in den beiden Ländern, die gemeinsam etwas größer sind als Österreich 38 Echsen- und 30 Schlangenarten (davon 8 Vipern) vor. Ein Großteil dieser Reptilien und Amphibien konnte auf der Reise gefunden und dokumentiert werden. 

 

→ zum Reisebericht Kaukasus 2015
→ Trip through Georgia and Armenia

 

 

 

Oman 2014: 27. April – 10. Mai - Ein herpetologischer Reisebericht

Hemidactylus-lemurinus

 

Die Reiseroute führte von Muscat über die Wahiba Sandwüste entlang der ursprünglichen und landschaftlich bizarren Ostküste nach Süden in den monsunbeeinflussten Dhofar, die Heimat des legendären Weihrauchbaumes. Nach der Rückkehr durch das eintönige Landesinnere wurde der 3.000 m hohe Jebel Akhdar im Norden erkundet, bevor die Reise schließlich in der nördlichen Küstenebene Batinah endete. Auf einer der spektakulärsten Reisen konnten neben einem großen Teil der Herpetofauna auch Eindrücke der Vogel- und Säugetierfauna bildlich festgehalten werden. Besonders die Ostküste und die Gebirge sind sehr wild und ursprünglich und beherbergen noch etliche Wildtierarten, darunter auch Leoparden, aber auch besondere Reptilien wie endemische Dornschwanzagamen, Sandrasselottern, Kobras, Puffottern und Trughornottern.

 

→ zum Reisebericht Oman 2014
→ Trip through the Oman 2014

 

 

Südtürkei 2013: 30. Mai bis 07. Juni - Ein herpetologischer Bildbericht

Lacerta pamphylica

 

Nach einer extrem erfolgreichen Exkursion in die zentrale Südtürkei 2011 wurde in diesem Jahr eine Reise in die Südwesttürkei - nach Pamphylien und Lykien – unternommen. Die Reisezeit in der ersten Juniwoche sollte sich bereits als sehr spät herausstellen, besonders bedingt durch die extreme Trockenheit und Hitze. Die Südwesttürkei unterscheidet sich in Ihrer herpetologischen Artengarnitur wesentlich von der zentralen Südtürkei östlich der kilikischen Pforte. Das hervorragende Buch von Franzen et al. 2008 „Die Reptilien und Amphibien der Südwesttürkei“ deckt das besuchte Gebiet komplett ab, allerdings gab es bereits seit der Publikation etliche systematische Umstellungen. Einige der Arten wurden auf der Exkursion von uns als Zielarten betrachtet, wie die Pamphylische Eidechse, die Anatolische Wiesenotter oder die Nilweichschildkröte.

 

→ zum Bildbericht Südtürkei 2013

 

 

Herpetologische Reise durch Jordanien:  24. April bis 05. Mai 2012

Acanthodactylus opheodurus, Fransenfinger, Jordanien 2012

 

Jordanien ist etwa so groß wie Österreich und bietet eine breite Palette an Landschaftstypen. Der mediterrane Norden mit seinen Kiefern- und Eichenwäldern weist eine enorme Artenvielfalt auf. Die Grenze zu Israel im Westen bildet das Jordantal, das Tote Meer und im Süden das Arabtal. Diese extrem heiße Landschaft befindet sich bis zu 420 m unter dem Meeresspiegel und stellt die tiefste Depression der Erde dar. Neben einem Bad im Toten Meer gehört natürlich der Besuch von Petra, einem der Neuen Sieben Weltwunder, zum Programm. Die Felsenstadt mit ihren fantastischen in die Felsen gehauenen Palästen zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Das Rote Meer mit seinen Korallenriffen gehörte ebenso zu den Reisezielen wie das legendäre Wadi Rum. Die bizarre Wüste entstand durch Verwitterung des roten Sandsteins, während die Granitsockel bis heute erhalten blieben. Als letzter Programmpunkt wurde die östliche eintönige Steinwüste sowie die schwarze Basaltblockwüste erkundet. Die Oase Azraq inmitten dieser Trostlosigkeit stellt mit einer bemerkenswerten Reptilien- und Vogelwelt eine willkommene Abwechslung dar.

 

→ zum Reisebericht Jordanien

→ Trip to Jordan

 

Herpetologische Reise durch die Südtürkei: 1. bis 13. Mai 2011

malpalon CR

 

Adana, eine Millionenstadt im Süden der Türkei, war Start und Ziel unserer 4000 km langen Rundreise durch Teile Anatoliens im Mai 2011. Wir ernährten uns aber auch zwei Wochen lang von Adana, dem gleichnamigen Kebabspieß. Er ist die kulinarische Spezialität der Region. Ganz andere Spezialitäten waren das eigentliche Ziel der Exkursion: Die große herpetologische Diversität in ihren unterschiedlichsten Habitaten. Die Gruppe konnte in Gebieten zwischen Meeresniveau und Schneegrenze an die 50 Arten dokumentieren.

 

zum Reisebericht Südtürkei

Herpetologische Reise durch Marokko: 23. April bis 5. Mai 2010

marokko

 

Im April/Mai 2010 bereiste eine 8-köpfiges ÖGH - Exkursionsteam den westlichen Maghreb. Es gelangen faszinierende Naturbeobachtungen im nordwestlichsten Staat Afrikas. Neben etwa 40 Amphibien- uns Reptilienarten möchten die Vortragenden auch die vielfältige Landschaft von der Küstenebene über das 4000 m hohe Atlasgebirge bis hin zu den 400 m hohen Sanddünen an der algerischen Grenze vorstellen. Auch über Kultur und die Lebensweise von Arabern und Berbern wird berichtet.

 

zum Reisebericht Marokko

 

Herpetologische Reise durch den Oman: 4. bis 17. Feb. 2009

oman

 

Diese Omanreise war eine der schönsten und erfolgreichsten unserer bisherigen Reisen. Die enorme Gastfreundlichkeit der Omanis und die Sicherheit gaben uns immer ein gutes Gefühl. Die Artenvielfalt und die Häufigkeit der Tiere waren in sandigen Bereichen sehr hoch, hingegen fanden wir im Schotter- und Felsbereich, ausgenommen wasserführende Wadis, kaum etwas. Ein weiterer extrem interessanter Aspekt ist die Tatsache, dass man zu allen Tages- und Nachtzeiten Reptilien suchen kann und auch findet. Auch die Jahreszeit war optimal, obwohl die Regenzeit in diesem Jahr keinerlei Regen mit sich brachte.

 

 → zum Reisebericht Oman



Herpetologische Exkursion durch Andalusien: 9. bis 20. April 2008

andalusien

 

Im April 2008 unternahmen wir eine 12-tägige Exkursion nach Andalusien. Mit dem Wetter hatten wir einerseits Pech, weil es an einigen Tagen einfach zu kalt und regnerisch war, um erfolgreich nach Reptilien und auch Amphibien zu suchen. Andererseits konnten wir in dieser Übergangszeit zum Frühling sowohl Arten beobachten, die kühleres, feuchtes Wetter bevorzugen, als auch solche, die Wärme und Sonne lieben. Unsere Fundliste wurde dadurch ziemlich abwechslungsreich und enthielt einige Highlights.

 

zum Reisebericht Andalusien


Herpetologische Exkursion nach Georgien: 3. bis 20. Mai 2007

georgien

 

Georgien grenzt im Norden an Russland, im Osten an Aserbaidschan, im Süden an Armenien und im Südwesten an die Türkei. Mit 69000 km2 ist Georgien größer als die Schweiz aber immer noch kleiner als Österreich. Die Einwohnerzahl von ca. 4,5 Mill. nimmt z.Z. wegen Wirtschaftsmigration ständig ab. Trotz seiner geringen Ausdehnung ist es – landschaftlich und klimatisch – ein außerordentlich vielseitiges Land. Auf unser Rundreise durch diese interessante Land konnten wir mehr als 50 Arten finden.

 

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Herpetological Trip to the Peloponnese 26th of April – 7th of May 2006

Zamenis situla portrait

 

Herpetologische Exkursion auf der Peloponnes Halbinsel. Schwerpunkte bildeten die Argolis im Osten, die Halbinsel Mani im Süden und das Becken von Feneos im Norden der Halbinsel. Der Bericht in englischer Sprache verfasst.

 

→ zum Reisebericht Peloponnes (engl.)




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